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Dieter Bohlen und Prinz Ernst-August von Hannover sind mit einer Klage gegen Lucky Strike-Plakate, die mit den beiden warben, gescheitert. Ein wenig Satire müssten sich die beiden schon gefallen lassen, befand der Bundesgerichtshof und verweigerte Dieter 35.000 €.
Karlsruhe (loc) - Man muss auch mal verlieren können! Dieter Bohlen und sein Bruder im Geiste, Prinz Ernst-August von Hannover, sind mit einer Klage gegen einen Tabakkonzern gescheitert. Sie waren vor Gericht gezogen, weil sie sich in ihrem Ehrgefühl verletzt fühlten.
Auf Lucky Strike-Plakaten war zum Beispiel der Satz zu lesen: "Schau mal, lieber Dieter, so einfach schreibt man super Bücher". Als kleine Spitze gegen sein Buch "Hinter den Kulissen", gegen deren vermeintliche Enthüllungen mehrere Prominente klagten, wurden Teile des Satzes geschwärzt, waren aber noch problemlos lesbar.
Im Fall von Prinz Ernst-August, alternativ auch gerne Pipi- oder Prügelprinz genannt, war eine zerknautschte Luckies-Packung auf dem Plakat zu sehen. In der Überschrift stand dann: "War es Ernst? Oder August?". Natürlich bezog sich das auf des Prinzen Hang zur Handgreiflichkeit.
Das Oberlandesgericht Hamburg zeigte Mitleid und wies den beiden eine hübsche Schadensersatz-Summe von 35.000 € für Dieter und 60.000 € für den Prinz von Hannover zu. Kein schlechter Deal, gefordert hatten die beiden allerdings jeweils 100.000 Euro.
Aber British American Tobacco legte Revision ein und argumentierte, dass auch Werbung ein Recht auf Meinungsfreiheit zustehe. Warum sollte man deswegen nicht über "Ereignisse von gesellschaftlichem Interesse" witzeln dürfen?
Der Bundesgerichtshof bestätigte jetzt den Zigarettenhersteller. Werbung dürfe sich durchaus auch satirisch oder humorvoll mit Prominenten auseinandersetzen und auch ihre Vornamen benutzen. Außerdem sei in den Anzeigen nicht der Eindruck erweckt worden, dass die Kläger die Zigarettenmarke empfehlen.
Der Vorwurf der gemeinsamen Anwältin der beiden, jeder einfallslose Werber könne so das Leben von Prominenten durch den Kakao ziehen und gleichzeitig für sein Produkt sprechen lassen, wurde mit einem Verweis auf ein früheres Urteil abgewiesen. Der "Zwangskommerzialisierung" würde damit durchaus nicht Tür und Tor geöffnet.
Naja, so "Scheißdreck" finde ich das gar nicht. Schließlich muss man sich auch als öffentliche Person nicht alles gefallen lassen (mal völlig davon abgesehen, dass ich die Werbung ja knorke finde
).
Ich finde es schlimmer, dass sich Gerichte damit beschäftigen müssen, welcher Nachbar wo seinen Blumentopf hinstellen darf.
alles muß man sich ja nicht gefallen lassen.
wer jedoch erkennbar harmlos ein wenig auf den arm genommen wird, ohne, daß hier die persönlichkeit erkennbar herabgewürdigt wird, soll das auch zu recht ertragen.
hier gab es überhaupt kein schutzbedürfnis.
und es ist auch gut, daß der bgh sich damit beschäftigen mußte.
jetzt können die ganzen hundertschaften abgehalfterter semipromis ihre schon vorbereiten schadensersatzklagen gleich mal lecker in der schublade lassen.
die landgerichte deutschlands haben davor nun ruhe.
und wir auch
Hmm im Umkehrschluss müssten jetzt also auch alle DSDS Kandidaten die von Dieter aufs übelste nieder gemacht wurden eine Sammelklage wegen verletzung der Menschenwürde einreichen. Aber der liebe Dieter findet seine Ausserungen ja ganz ok da er ja der Meinung ist das er nur eine Bewertung vornimmt. Aber dann losledern wegen einer harmlosen Lucky Strike Werbung und auch noch vor Gericht ziehen ist doch ein Hohn. Setzen, Dieter, 6. Von Ernst August wollen wir nicht mal reden...
Haben die eigentlich nicht schon genug Geld???
! Eigentlich ganz falscher Ansatz für den Rest westlicher Zivilisation^^... wo kämen wir denn da hin... würde unsere globalisierte Marktwirtschaft ja zum Kollaps bringen!
! Eigentlich ganz falscher Ansatz für den Rest westlicher Zivilisation^^... wo kämen wir denn da hin... würde unsere globalisierte Marktwirtschaft ja zum Kollaps bringen!
ich überlege mir gerade ob ich es ok finden würde, wenn ein Tabakkonzern meine Popularität und mein Image zu Werbezwecken ausnutzt und ich nicht davon profitieren kann. Es gibt Unternehmen, die Promis für Werbung Millionen in den Arsch blasen, warum sollte Lucky Strike das für lau kriegen?
na ja es ist ja nicht so als ob lucky strike irgendwie behaupten würde die beiden würden die zigaretten empfehlen...dass sit zumindest für mich schon was anders als wenn ne paris hilton millionen bekommt wenn sie mal an nem prosecco döschen nippt


Naja, dann war ich wohl nie Teil der Jugend - Denn meine revolutionäre Energie und - vor allem - Wut stieg seit meinem Cannabis-Konsum exponentiell an.
Ich bin definitiv der aktivste, radikalste und überzeugteste Widerstandskämpfer in meinem gesamten Bekanntenkreis.[color=silver:5416a67cc1]I'd die for a change...
Und das schöne am Kiffen: Es macht gleichgültig.
[color=silver:5416a67cc1]So ist es mir egal, wer mich unterdrückt, und auch wenn all eure Arme es mir darbieten, werde ich nicht aufhören das Joch zu bekämpfen und mein Recht auf Freiheit durchsetzen, wo immer mein Geist mich dazu drängt und ich nicht selbst zum Unterdrücker werde...
-- ganz frei nach Tocqueville...
Ich hab der Welt sogar mittlerweile ein Ultimatum gesetzt, weil mir das ganze einfach zu lange dauert:
Bis zum 09.11.2018 muss sich hier ernsthaft was tun, sonst tu ich's allein...


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