Porträt

laut.de-Biographie

Böhse Onkelz

"Wir sind der Stachel im Arsch der Nation", heißt es auf einer ihrer Platten. Das hätten die Böhsen Onkelz wohl gern. Tatsache ist, dass viele hierzulande dem Phänomen Fascho-Rock mit seinem dumpfen Bekenntnis zu Hass, Gewalt und Ausländerfeindlichkeit hilflos gegenüber standen. Aber wie soll man sich auch mit jemand streiten, der die Kraft des sachlichen Arguments nicht anerkennt. In dieser Szene haben die Onkelz in ihren ersten Jahren tatsächlich eine traurige Berühmtheit erlangt. Da hagelte es Auftrittsverbote, und das erste Studioalbum "Der Nette Mann" (1984) wurde wegen Gewaltverherrlichung und Idealisierung des Nationalsozialismus auf den Index gesetzt.

Wegen Shitstorm: Ignite canceln Böhse Onkelz-Show
Wegen Shitstorm Ignite canceln Böhse Onkelz-Show
Der Auftritt beim Onkelz-Festival trieb Ignite-Fans auf die Barrikaden. Auch im Slayer-Lager regt sich Unmut.
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Stephan Weidner (g), Kevin Russel (voc) und Peter Schorowsky (d) gründen die Onkelz 1980 in der Nähe von Aschaffenburg. Die drei sind zwischen 16 und 17 Jahren alt, stehen auf Bands wie die Ramones, die Sex Pistols oder die Stranglers und werden von den kleineren Nachbarjungen auf Grund ihrer grün gefärbten Haare, als die bösen Onkels bezeichnet. Die sozialen Hintergründe der Teenager sind mies bis beschissen, so arbeitet Stephan in der Kneipe, die sich an den Puff seines Vaters anschließt, und hat schon mit 17 ein Schulverbot für alle Schulen in Hessen. Kevins Familie zerbricht an der Alkoholsucht der Mutter, womit Peter der einzige ist, dessen Background einigermaßen normal ist.

Es folgen die ersten Auftritte, schnell hat die Band den Ruf weg, im Auftreten authentisch und in der der Botschaft asozial bis rechtsradikal zu sein. Dies basiert nicht nur auf den zerstörerischen Wutausbrüchen insbesondere Kevins, als natürlich auch auf dem Song "Türken Raus". Häufige, selten verbale Auseinandersetzungen zwischen Punks, Skins und Ausländern mögen das Ihre beitragen. 1981 steigt mit Matthias "Gonzo" Röhr endlich auch ein Bassist in die Band ein, der vorher bei den Punks von Antikörper Gitarre gespielt hat. Die Onkelz selber sehen sich auch als Punkband und mehr oder minder in der Tradition von Slime und Abwärts.

Ende des Jahres '81 fährt das Quartett nach Berlin, um bei dem linken Label "Aggressive Rockproduktionen" (heute Noise) zwei Stücke für den "Soundtrack zum Untergang Vol. II" aufzunehmen. Dabei tauschen Stephan und Gonzo die Instrumente und behalten das bis heute bei. Als der ursprünglich unpolitische Oi-Punk ("oi" ist schlicht und ergreifend ein Slang Begriff für "hey"), bei dem es hauptsächlich um musizierende Hooligans geht, aus England rüberschwappt und dem Lebensstil der Onkelz zu 100 % entspricht, fühlen sich Stephan und Gonzo stark angezogen, obwohl diese Szene immer deutlicher zum Rechtsradikalismus neigt.

1983 ist Stephan schon verheiratet und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Kevin ist als Matrose unterwegs, Gonzo absolviert seinen Wehrdienst bei der Marine. In dieser Zeit entsteht das erste Demo der Band, eine gewaltverherrlichende, ausländerfeindliche Aneinanderreihung von geistigem Durchfall. Die rechte Szene ist begeistert und bedient sich der immer populärer werdenden Band nach Belieben, vor allem nach der Veröffentlichung von "Der Nette Mann" über das Rock O Rama-Label von Herbert Egoldt. Das Album voller nationalsozialistischer Tendenzen verherrlicht alles, was mit Gewalt, Sex und Alkohol zu tun hat.

Während sich Kevin in der rechten Szene ziemlich wohl und geborgen fühlt, denken die anderen drei etwas anders darüber. Dresscodes und ähnliche Vorschriften widersprechen dem Freiheitsgefühl der ehemaligen Punks. "Böse Menschen - Böse Lieder" kommt '85 auf den Markt, ohne dass die Band auch nur einen Pfennig für das Debüt sehen würde. Textlich beschäftigen sie sich mit der Gewalt auf den Straßen und alkoholischen Exzessen. Obwohl einige rechte Parteien die Band für ihre Zwecke einspannen wollen, lehnen sie jedes Angebot kategorisch ab.

Böhse Onkelz - Memento
Böhse Onkelz Memento
Der faule Zahn ist Gonzos Leadgitarre.
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Um den Vertrag mit dem inzwischen deutlich rechtsradikalen Rock O Rama Label zu erfüllen, nehmen die Onkelz die EP "Mexiko" auf, insgesamt erhalten sie für drei Scheiben eine Zahlung von 4.000 DM. Als "Der Nette Mann" ein Jahr später indiziert wird, kratzt das die Band nur wenig, da sie an der Scheibe eh nichts verdient hat und sie nach dem Verbot schnell Kultstatus erreicht.

"Onkelz Wie Wir" zeigt nicht nur, dass die Onkelz musikalisch inzwischen differenzierter zur Sache gehen, sondern auch, dass sie sich der rechten Szene nicht mehr verbunden fühlen. Der Song "Erinnerung" legt Stephans Gedankenwelt eindeutig dar, wird aber von der Presse nicht zur Kenntnis genommen, geschweige denn akzeptiert. Allein die Fanzines in der Metal-Ecke beschäftigen sich mit der Band. Die rechte Szene beginnt, den Onkelz Verrat vorzuwerfen, was diese aber nicht sonderlich juckt. Schließlich haben sie eigene Probleme, da vor allem Kevin inzwischen massiv drogenabhängig ist.

Bis zur Veröffentlichung von "Es Ist Soweit" hat sich an Kevins Drogensucht nichts geändert, was Stephan, der sich menschlich inzwischen sehr entwickelt und weiter gebildet hat, zu sehr drastischen Texten inspiriert. Als dann auch noch ein sehr guter Freund der Band erstochen wird, geht es mit Kevin beinahe zu Ende. Von "Wir Ham' Noch Lange Nicht Genug" setzen sie in kurzer Zeit 100.000 Einheiten ab.
1992 ist es um Kevin übel bestellt, da seine Alkohol- und Heroin-Sucht sich weiter verschlimmert. Auch die Presse schießt sich fröhlich auf die Band ein, nachdem diese mit "Heilige Lieder" ohne Werbung auf Platz fünf der deutschen Charts einsteigt. Es folgt eine Art Hexenjagd, in deren Verlauf immer wieder gefordert wird, der Name solle geändert werden und alles wäre vergeben. Das gipfelt darin, dass sich die Bild-Zeitung sogar weigert, eine Anzeige der Onkelz zu drucken, in der sie gegen Fremdenhass aufrufen. Ein Jahr später sitzen Stephan und Campino sogar relativ friedlich nebeneinander im einer Folge von MTVs "Free Your Mind" und reden über Fremdenhass und den Einfluss, den Bands auf ihre Fans haben können. Als die Onkelz jedoch '93 an einem Anti-Rechts-Festival in Frankfurt teilnehmen wollen, drohen Peter Maffay, Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer und diverse andere mit Absagen.

'94 erscheint nur eine Best Of, und Kevin nutzt die Pause, um endlich von seiner Sucht loszukommen. Danach geht es praktisch nur noch aufwärts. Mit "E.I.N.S." steigen sie auf Platz drei der Charts ein und das "Live In Dortmund" Video, das neben der Doppel-CD veröffentlicht wird, führt wochenlang die Videocharts an. Den Vogel schießen die Böhsen Onkelz aber mit "Viva Los Tios" ab, denn die Scheibe geht von 0 auf 1 in die Charts und verkauft sich in den ersten 48 Stunden über 300.000 mal.

"Ein Böses Märchen" toppt den Verkaufsrekord sogar noch einmal. Sogar MTV scheint inzwischen an einer Auseinandersetzung mit den Onkelz interessiert und plant eine Doku im Rahmen der "MTV Master", die allerdings wegen der Voreingenommenheit der Redakteure ziemlich peinlich ausfällt. Ausfallen muss auch ein Benefizkonzert zu Gunsten der Opfer rechter Gewalt zum zwanzigjährigen Bandjubiläum, da Kevin bei einem Autounfall schwer verletzt wird. Im folgenden Jahr holen die Onkelz die ausgefallenen Konzerte nach und schneiden vom Frankfurter Gig eine DVD mit. Das Bremer Benefizkonzert geht schließlich im März 2001 zusammen mit Kreator, Destruction, Megaherz und Sub7even über die Bühne und spielt über 100.000 DM ein.

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Der W. "Mit den Onkelz haben wir uns auch bemüht"
Stephan Weidner über die Limits seiner Ex-Band und das neue Soloalbum "III".
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Nach "Dopamin" (2002) geben die Onkelz im Mai 2004 ihre Auflösung bekannt, kurz darauf erscheint das Abschiedsalbum "Adios". Gerüchten zufolge hatten sich Kevin Russel und Gitarrist Matthias "Gonzo" Röhr mit Texter und Bassist Stephan Weidner verkracht. Angeblich hätten die beiden die dominante Rolle Weidners nicht mehr hinnehmen wollen und deshalb auf die Auflösung hingearbeitet. Wie auch immer: das Abschiedskonzert "Vaya Con Tioz" am EuroSpeedway Lausitz lockt im Juni 2005 noch einmal gut 100.000 Fans an. Es ist der letzte öffentliche Auftritt der Band, dokumentiert auf der gleichnamigen 4-DVD-Box, die im Februar 2007 erscheint.

Schon lange vor ihrer Auflösung geben sich die Onkelz völlig unpolitisch. Zwei Dinge unterscheiden sie von Dutzenden ähnlicher Bands: Zum einen die expressiven Texte, zum andern der ewige Argwohn, zu Unrecht (politisch) verfolgt zu sein. Vielleicht aber wurden sie ja gar nicht tot geschwiegen, vielleicht waren sie einfach nur noch ein Stachel, der keinen mehr juckt.

Weidner verfolgt nach der Band-Auflösung eine halbwegs erfolgreiche Solo-Karriere, wohingegen Matthias Röhr und Peter Schorowsky mit ihren Outputs unter ferner liefen rangieren. Sänger Kevin Russell macht hingegen nur Negativ-Schlagzeilen. Am Silvesterabend 2011 verursacht er mit über 230 km/h einen Unfall und begeht zu Fuß Fahrerflucht. Die beiden Opfer des Crashs tragen schwerste Verletzungen davon und sind danach für ihr Leben gezeichnet. Russell wird zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Obwohl die Mitglieder in alle Winde verstreut scheinen, machen immer wieder Comeback-Gerüchte die Runde. Stephan Weidner erklärt im Interview mit laut.de zwar noch Ende 2012, dass er sich albern vorkäme, das Image der Onkelz auf der Bühne weiter zu pflegen. Doch dann kommt es doch, wie es kommen muss. Am 20. Juni 2014 findet auf dem Hockenheimring das Comeback-Konzert der Onkelz statt.

Auch zwei weitere Konzerte auf dem Hockenheimring im Sommer 2015 sind binnen weniger Stunden ausverkauft. Aus den Reunion-Gigs gehen mit "Nichts Ist Für Die Ewigkeit" und "Böhse für's Leben" zwei Live-DVD hervor; letztere bringt den den Onkelz auch eine Echo-Nominierung neben Adele, Helene und den Toten Hosen ein. Im Herbst 2016 erscheint das Comeback-Album "Memento".

Interviews

Subway To Sally: "Natürlich würden wir mit den Böhsen Onkelz spielen"

Juni 2001 "Natürlich würden wir mit den Böhsen Onkelz spielen"

Interview von Michael Edele

Auch wenn der eine oder andere den Begriff "Mittelalter Rock" nicht so ganz zuordnen kann, Subway To Sally sind mit ihrem eigenwilligen Sound erfolgreicher denn je. Ursprünglich sollten sie mit den Böhsen Onkelz auf einem Benefizkonzert gegen rechte Gewalt spielen. No Problem, sagt Sänger Eric. (0 Kommentare)

News

Alben

Böhse Onkelz - Memento: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2016 Memento

Kritik von Manuel Berger

Der faule Zahn ist Gonzos Leadgitarre. (0 Kommentare)

Surftipps

  • Offizielle Site

    Wesentlich ausführlicher als die meisten anderen.

    http://www.onkelz.de/

10 Kommentare mit 165 Antworten

  • Vor 2 Jahren

    "Wir sind der Stachel im Arsch der Nation" ha ha..selten so gelacht..sie sind höchstens der stachel im eigenen arsch..und selbst das ist nicht 100 % sicher. das einzige was sicher ist , ist das aus diesem arsch ..viel sch***** kommt ;-))

  • Vor 2 Jahren

    @COOLRAY...stell doch erstmal selber etwas derartiges auf die Beine...schön anonym ablästern. Das ist das einzige, was viele leider können...weiter dann auch nichts. Und der Erfolg spricht für sich. Deswegen muss auch nicht jeder sie mögen. Dieter Bohlen ist mit jeder seiner musikalischen Ergüsse mehr oder weniger erfolgreich...deswegen muss man auch ihn nicht mögen. Aber muss man ihn deswegen hassen? Freies Land ...und dann derartige Ausdrücke. Trauriges Deutschland...aber hey...hauptsache cool

  • Vor 2 Jahren

    Kreuzfahrtschiffe... KREUZFAHRTSCHIFFE!

  • Vor 2 Jahren

    ich glaube, es ist an der zeit mal wieder "einspruch-rio reiser diskutiert mit störkraft" zu schauen

    • Vor 2 Jahren

      oje, christa jenal, da klingelt noch was bei mir ^^

    • Vor 2 Jahren

      ja :conk: die alte konnt einem dem 90s verhageln... aber es ist einfach ein klassiker. legendär, wie thorsten lämmer (der olle nutzi-bwler) zu dem einen typen sagt "jetzt hören SIe schon auf ihn (den Sänger) zu diskriminieren, nur weil er keine Haare hat. er kann doch auch nichts dafür" (mehr oder weniger sinngemäß) :lol: :koks: :D :D

    • Vor 2 Jahren

      Diese Badener Trulla ist aber immer noch unerträglich.

    • Vor 2 Jahren

      Aber der "Manager" ist einfach der Hammer, schade das sein brillianter Businessplan nicht aufgegangen ist.

    • Vor 2 Jahren

      die sache mit den haaren war wirklich unsportlich.das ist ja eine bekanntes krankheitbild unter boneheads.fängt bei denn haaren an und endet beim vollständigem verlust von dem bisschen, was früher mal zwischen den ohren sein kärgliches dasein fristete.sehr tragisch.
      sendung kannte ich auf jdf nicht, geilste fand ich aber die antwort des gitarristen (?) auf die frage, was deutsch sei oder was einene deutschen mann ausmachen würde.was für eine grandiose selbstdemontage.die trottel konnten einem fast scho leid tuen.
      der manager hat mich übrigens mit seiner friese immer bissi an den früheren reichspropagandaminister erinnert, ne janz fiese möpp.

    • Vor 2 Jahren

      Hat mir den Abend gerettet. Kannte ich auch noch nicht.
      Auch auf die Frage nach einem konkreten Beispiel aus der Geschichte dafür, dass sich die erwähnten "deutschen" Werte mal bewährt hätten: "Ja ganz klar!... Da fängt man irgendwann im Mittelalter an, ja!..."

  • Vor 3 Monaten

    Memento - Ein Werk geistiger Umnachtung
    Die Lyrics erscheinen erneut im Gewand einer Pseudo-philosophischen Umnachtung. Das Gewand der Umnachtung hat den Verstand vom Texter Stephan Weidner nun vollkommen verschleiert. Dennoch scheint es, als hätte diese Bewusstseinsstörung, nicht immer die Vorherrschaft in Weidnerˋs Gehirn übernehmen können. Die Refrainbegleitung von Stephan Weidner ist verantwortlich, für die Agonie des Hörers, welche mit der Passion Christi, bei dessen Kreuzigung, zu vergleichen ist. Auf Erlösung wartet der Hörer jedoch vergebens. Stattdessen findet er sich auf dem finsteren Boden der Verdammnis wieder, erbarmungslos gepeinigt, durch den Refrain Stephan Weidnerś. Doch sind die Protagonisten weniger mit Sünde befleckt. Durch Vermeidung lächerlicher Peinlichkeiten und dem Verzicht menschlicher Hybris, wie es bei den Studioaleben, die nach "Es ist soweit" veröffentlicht wurden, der Fall war. Es bleibt zu hoffen, das die Protagonisten, insbesondere Stephan Weidner, vor zukünftigen Projekten, NICHT erneut der Versuchung widerstehen können, sich an den verbotenen Früchten, vom Baum der Erkenntnis zu laben, auf das sie sich ihrer Unvollkommenheit bewusst werden. Das eine Rehabilitation der Nomenklatur "Böhse Onkelz" erschaffen werde, durch die Gnade und Barmherzigkeit, enttäuschter Anhänger. So das, die Befreiung, aus der Gosse der Schande, erreicht werde. Das, das Wunder der Wiederauferstehung erfolge und Stolz und Ehre aus vergangenen Tagen wiederbelebt werde (Verf.Renee Nötzel 2016). 

    R.Nötzel 

    R.Nötzel

  • Vor 25 Tagen

    Memento - unheilig für rockerprollos

    es gibt wohl kaum eine größere deppenansamlung als die onkelz. der oberdepp ist sicherlich der charmante der w, der einen als fannahen superhero macht und immer mit persönlichen statements auf die onkelz community eingeht. in echt ärgert es ihn aber das er nicht halb so authentisch wie kevin russel ist, der wenigstens wirklich so dumm ist wie er wirkt. aber eines muss man dem w lassen! er macht es clever die texte gerade so zu schreiben dass man es nicht mehr abkauft russel hätte sie selber verfassen können, und so ist es nichtmal ein stilles geheimnis dass der w der texter der band ist. was der w allerdings übersieht ist dass seine texte desshalb auch nicht anspruchsvoller sind als die vom graphen oder auch xaver naidoo nur weil mein vermeintlich intelligente metaphern verwendet, die allerdings so überhaupt nicht mehrdeutig oder interpretativ sind. summa sumarum, kevin ist einfach eine veraltete dumme nazischlägertype der irgendwie auf den w anspricht und der w nutzt das insofern dass ohne kevin die onkelz whsl längst nicht mehr so verrucht und missverstanden wären. das ganze ergänzt sich natürlich auch gut mit gonzo der ein typischer mitläufer ist. summa sumarum klingt der sound von den jungs ja nich schlecht und auch kevins stimme ist ganz cool somit kriegt das album 5/10 sumopunkte und kann sich auch guten gewissens in jeder dorfdisko hören lassen, solang man danach gewissenhaft noch die ärzte schrei nach liebe spielt damit man auch sicher gehen kann das nix falsch interpretiert wird, was allerdings längst auch nich mehr da wäre!! was die band aber auch nich spannender macht. in diesem sinne

    gruß

    Jerrywise

    • Vor 25 Tagen

      ungelesen 1/5.
      Du bist genauso behindert wie soisseshalt.
      Soll die Skywise-Grußformel lustig sein? Tu uns den Gefallen und behalt deinen geistigen Durchfall für dich.

      Die Musik der Onkelz ist natürlich total beschissen und nur für Ronnys und Larrys vom Dorf.

    • Vor 25 Tagen

      Finde Jerome K. eigentlich ganz unterhaltsam. Den Firmenphilosophen mochte ich nicht so sehr, aber der neue Charakter wirkt ein bisschen wie oomphie mit völlig neuer Ausrichtung - gefällt mir.

    • Vor 25 Tagen

      Naja wie behindert ist aber auch so eine grussformel wenn man doch schon oben sieht wer da postet aber keine sorge pc niemand will deinem skywise was böses dein Stecher wird dir noch lange erhalten bleiben
      Gruss
      Seht oben ihr analakrobaten

    • Vor 24 Tagen

      ich will ja keine Diskussion anzetteln, aber ist das was dran, dass die Onkelz ne scheißverkacktenazikapelle sind??

    • Vor 24 Tagen

      völlig an den haaren herbeigezogen.
      wer behauptet denn derartiges ?

    • Vor 24 Tagen

      Aber Jerome K., danke für deine Insiderinformationen über Vollidioten. Das kann man wohl Whistleblower nennen!

    • Vor 24 Tagen

      Firmenphilosophie hat nebenbei auch ganz sicher keinem Gzuz auf die Mappe gehauen. Dass der tagtaeglich auf dem Schulhof heftig von irgendwelchen Kanaken kassiert, ist genauso sicher wie .ashitaka, der auf Raststaetten im Thueringer Niemandsland im glory hole kassiert.