Porträt

laut.de-Biographie

Bloodgroup

Unbekannte sind Bloodgroup in hiesigen Landen nicht mehr. Dank einer sechswöchigen Europatour ist man sich seit Anfang 2011 auch in einigen deutschen Städten ihrer Livepower bewusst.

Ihr sicheres Terrain ist und bleibt aber die isländische Heimat. Dort erscheint bereits 2007 das Debüt "Sticky Situation". Und das nur ein Jahr nachdem Sunna (Vocals, Synthie), Janus (Vocals, Synthie), Ragnar (Synthie) und Hallur (Live Electronics) Bloodgroup gründen. Schnell werden Vergleiche mit Schwedens The Knife gezogen, nicht ganz ohne Grund. Die gleichen verschrobenen Discobeats, eine herausstechende Frauenstimme, viel Liveenergie. Durch Letztere werden Bloodgroup immer beliebter.

Die Zeit bis zur nächsten Platte vertreibt sich das Quartett mit Gastspielen u.a. auf dem Southwest Festival in Austin, Texas. 2009 kommt dann der Zweitling "Dry Land" auf den Markt - vorerst wieder nur in Island. Er wird mit dem 'Kraumur' Award prämiert, der seit 2008 an Islands beste Alben vergeben wird, und wie auch beim Debüt überschlagen sich die Kritiker mit Lob.

Damit schaffen Bloddgroup auch den Sprung aufs europäische Festland, wenn auch mit Verzögerung. 2011 nimmt sich das Label AdP-Records der Band an und releast im August "Dry Land". Diesmal zeigen sich die Isländer weniger aufgekratzt, man verlässt die ruhelose Tanzfläche und springt mehr auf neblig feuchten Klangwiesen herum. Festlandeuropa ist jedenfalls neugierig geworden auf den Sound der Bloodgroup.

Alben

Bloodgroup - Dry Land: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Dry Land

Kritik von Laura Weinert

Wo Fever Ray und Bodi Bill sich gute Nacht sagen. (0 Kommentare)

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