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Bei wenigen Bands aus dem Eckchen der alternativen Gitarrenmusik gingen die Meinungen in den letzten Jahren so auseinander wie bei Blink 182. Von der jüngeren Hälfte als der heißeste Scheiß am melodischen Punkrockhimmel bejubelt, drehten sich die Älteren ob des bis zum Erbrechen praktizierten Holzhammer-Humors des Trios eher weg.
Mit ihrem neuen, selbstbetitelten Album werden Blink 182 vermutlich wieder die Massen spalten. Diesmal allerdings auf eine etwas andere Art und Weise. Tom, Mark und Travis sind nämlich erwachsen geworden. Oha!
Anfangs verläuft die Platte noch in den gewohnt eingängigen und melodieseeligen Bahnen. Nicht nur die erste Single "Feeling This" besitzt Hitqualität, auch "Obvious" oder das wundervolle, halbakustische "I Miss You" können zweifellos auf der Haben-Seite eingeordnet werden.
Ab "Violence" verirren sich dann aber immer öfter vollkommen Blink-untypische Stellen in die Songs, wie beispielsweise ruhige Piano-Parts und - hola! - Spoken Word-Bröckchen! Ob da die komplette Fanschar mitzieht ist unklar, dass sich Blink weiterentwickelt haben, steht dafür außer Frage.
Ihre Ohrwurmtauglichkeit verliert die Platte trotzdem nie. Auch wenn die Songstrukturen inzwischen über das 0815-Schema herausgehen, so bleibt die Leichtigkeit von Blink die meiste Zeit über erhalten, wie z.B. bei "Go", "Asthenia" oder "Always".
Gegen Ende kommt dann die unglaublichste Kollaboration seit Jahren: Robert Smith - DER Robert Smith - leiht den drei Jungs seine Stimme bei "All Of This"! Im Gegensatz zum momentan auf MTV rotierenden, grottenschlechten Cure-Cover "A Forest" (feat. Blank & Jones), bei dem Fat Bob auch noch selbst im Video auftaucht und man ihm schon geistige Umnachtung vorwerfen wollte, kann er diesmal überzeugen. "All Of This" ist eine angenehme Symbiose aus Cure und Blink 182, die erstaunlicherweise funkioniert und die ein gutes Beispiel für die neuen Blink liefert.
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Klingt jetzt alle irgendwie anders als früher, gottseidank.
Ich weiß nicht, ob ich noch eine CD im Stile von Enema und Take off... vertragen hätte.
All of this ist eigentlich der schwächste Track des Albums.
meine unreifen grenz-zwanziger von blink. werd ich mir wohl geben müssen. ich brauch wieder ein wenig spaßmucke, das ganze anspruchsvolle zeug geht ziemlich an die substanz. 
find ich nicht. live sind sie ziemlich matt. singen konnten sich noch nie. ihre instrumente beherrschen sie mehr schlecht als recht (bis auf den drummer, der ist gut). wie die meisten punkbands halt.
Ein Album nach der Band selber zu benennen, steht ja meistens für den Anspruch, eine neue Ära des Schaffens anzubrechen oder DAS Album schlechthin zu machen oder sich auf die Wurzeln zurückzubesinnen.
Ich hab sie einmal bei Top of the pops gesehen. Das war zu Enema Zeiten. Grauenhaft!
Aber ich glaube sie haben sich live verbessert, jedenfalls hab ich letztens ein paar neue Livelieder runtergeladen und die waren recht in Ordnung.
Die Stimme ist nervig, aber natürlich richtig gesungen. Das wird aber von jeder Stimme behauptet, die einem nicht passt, oder wo man sich selber ein wenig über den Geschmack anderer stellen will, dass jemand "nicht singen" könne.
tom delonge kann einfach nicht singen - ich finde die stimme nicht nervig,sondern behaupte einfach mal,dass er kein guter sänger ist,weil er die töne einfach nicht/nur selten trifft.ich habs außerdem nicht nötig,mich über den geschmack anderer zu stellen...
Es geht mir nur einfach ein bisschen zu schnell mit dem "der Sänger von xy kann nicht singen, das hört man sofort". Der Blink-Sänger trifft zumindest auf dem Album die Töne, wie das live ist, weiß ich nicht und wie viel im Studio nachbearbeitet wird, auch nicht, aber vom Album her kann man daher dann nicht aufs gesangliche Unvermögen schließen. Was die billigsten Bands auf Platte pressen, ist in den meisten Fällen trotzdem 1. korrekt gesungen/hingebogen und 2. von der Masse der Kritiker nicht nachsingbar. So schlicht ist das.
Und ich richte mich gegen niemand Bestimmten.
war euch mein thread nicht gut genug, hm?! 
http://www.laut.de/lautbar/forum/showthread.php?s=&threadid=24623" rel="nofollow">http://www.laut.de/lautbar/forum/showthread.php?s=&threadid=24623
:headphon:
ich kenne keine einzige band die auf der platte nicht die töne trifft, da sowieso alles remastert wird. somit ist ein album, ein schlechtes kriterium, gesangliches unvermögen auf zu decken. das geht nur live.
für mich ist es einfach definitiv so, dass er nicht singen kann. genau wie dexter holland. dieser trifft auf den alben auch alle töne, live ist es aber nur noch tortur.
Die Band ist bei mir unten durch seit sie bei MTV ihre Villen präsentierten, die mit den 20 Schlafzimmern und den vergoldeten Flur. Natürlich gehören ein paar Sportwagen vors Haus.
Ich habe kein Problem damit das sie mit ihrer Musik Kohle machen, aber dann sollen sie nicht einen auf Punk machen.
Die rennen in zerfledderten Klamotten durch ihre Videos und machen einen Rebell, dabei sind das eiskalte Geschäftsleute die gestylt werden und abends zur Maniküre gehen.
Wahrscheinlich sind die kaputten Jeans vom Designer und der schiefe Gesang gehört zum Vermarktungskonzept.
lol, andyG halt einfach deine fresse.
das album ist wie auch viele andere ein typischer grower, habe ich auch an mir selber merken müssen - zuerst wirkte die platte mehr als langweilig, mittlerweile höre ich sie extrem gerne.
und die punk oder nicht punk diskussion ist sowieso lächerlich, was zählt ist die musik, und die ist in diesem fall toll.
feeling this hat auf anhieb gezündet, i miss you is find ich der beste song vom album (von blink überhaupt), und the fallen interlude hat auch irgendwas... netter song... der rest... mhmm... naja ... will irgendwie noch nich so recht.
hmm das meiste sind ja wirklich keine schlechten songs, aber irgengdwie fetzt da nix ... einfach ausgedrückt nennt man sowas wohl langweilig :-/ ich vermiss da das gewisse etwas, das z.b. billy talent haben.
liegt unter anderem an der stimme von dem zweiten kerl, die ruhigere sanftere stimme, die is so einschläfernd und monoton...
gerade toms (ich glaub der name stimmt sogar) stimme bringt abwechslung in die musik -nicht langweilig, nur ruhig, melancholisch und schön 
hm, billy talent?
pfuidigagga!

rofl, was für ein mist. pure langeweile triffts wohl am besten. selben so ein monotones album gehört. was soll es überhaupt darstellen? pseudo-melancho-punk-pop, oder so ähnlich. die jungs sollten in ihren breitengraden bleiben und nicht versuchen sich teuerer zu verkaufen als sie sind. sie können halt nur fun mucke machen, was solls.
ich hör weiter "dude ranch" (zumindest ab und zu).


lol, jungs, ich respektiere ja eure meinung, aber die platte platzt buchstäblich vor ihrer möchtegern-attitüde.
heut abend habens im lkal das komische interlude gespielt. ich hab ihnen eh gdroht nie wieder aufutauchen. aber egel...was ich eigentlich sagen wollt....das war das einzige auf dem album was mir gfallen gat, doch dann hatt ich die eingebung: ist geklaut, vom rza....oder method man...keine anung, glaubh ich.
ja ja, dead, wir haben schon mitbekommen, dass du die cd nicht magst. du kannst dich ruhig schon in anderen threads vergnügen.
wie kann man sich herausnehmen, als einziger mensch auf der welt zu wissen, was gut ist und was nicht?
du nimmst dir auch das recht heraus, andere leute anzweisen in welchen threads sie sich aufzuhalten haben. 
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