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Hybride Kollaborationen aus Rap und Rock haben eine lange Tradition. Run DMC machten gemeinsame Sache mit Aerosmith, Public Enemy und Anthrax brachten uns den Krach, Ice T war und ist ohnehin der laufende Metal. Dieses Mal zeichnen die Black Keys für die Ausführung verantwortlich - und sie haben zwei wichtige Regeln direkt verinnerlicht und umgesetzt: Such dir einen passenden Namen, gerne aufgepeppt mit fehlenden oder verwechselten Buchstaben und - noch viel wichtiger - stell dein Licht bloß nicht unter den Scheffel. Wenn schon Hip Hop, dann großspurig.
Gesagt, getan. Elf Künstler, darunter einige der einflussreichsten Rapper unserer Zeit, schwirren 37 Minuten lang durch Carneys und Auerbachs Klangwelten. Doch das ist nicht alles: Rechtzeitig zur Albenveröffentlichung gibt es mit dem Blakroc Camaro zusätzlich den passenden Schlitten und anständig Bling Bling.
Doch zurück zum Wesentlichen, das sehr viel hausgemachter daher kommt: Keine Samples wurden benutzt, keine verfälschende Nachbearbeitung, nur live eingespielte Vocals und Instrumentierungen. Elf Tage dauerte der Produktionsprozess, elf Titel waren letztlich die Folge.
Dass dabei alle eine gute Figur machen, liegt nicht nur am Talent und der Professionalität der Beteiligten, sondern auch daran, dass die Black Keys nicht nur etwas von Primzahlen verstehen. "Blakroc" will nicht Rappern den Blues beibringen, sondern den Blues zum Rap tragen. So hantiert das Duo aus Akron zwar mit Stromgitarren und selbstverständlich mit der Orgel und der Mundharmonika, in der Hauptsache besteht die Platte jedoch aus klassischen Drums und wummenden Bässen, die vor allem die Vokalisten unterstreichen. Heimspiel für den Hip Hop, Lustreise für den Blues.
Kein Wunder also, dass die großen Namen sich reihenweise bereit erklärten, teilzunehmen. Seinen Anfang nahm das Projekt im Sommer dieses Jahres, als Mos Def seine beiden Stücke in Brooklyn einspielte. Mit dabei auf "Ain't Nothing Like You (Hoochie Coo)" ist Dipset-Capo Jim Jones, der das Projekt wenig später per Twitter öffentlich machte. Mighty Mos spielen die eklektischen Anlagen der Black Keys freilich in die Karten, "On The Vista" hätte seinen Platz mit ziemlicher Sicherheit auch auf "The Ecstatic" finden können.
Die Platte eröffnen dürfen trotzdem zwei andere: Dirty South-Rapper Ludacris und Ol' Dirty Bastard treffen sich zum Testosteron-Abgleich ("Daddy, divine, I got a woman so fine / That I gotta have it, like a rabbit, almost all of the time"). Nach N.A.S.A. ein weiteres Feature des New Yorkers, das posthum produziert wurde. Der Ausverkauf beginnt und er wird wohl kaum so hochwertig bleiben, wie das enorm infizierende "Coochie".
Nichtsdestotrotz beschäftigt sich der Rest größtenteils mit klassischen Bluesthemen: Die Schwere des Lebens, die zusätzlich durch schlechte und böse Frauen verstärkt wird. Der RZA weiß davon ein Liedchen zu trällern, M.O.P-Mitglied Billy Danze und NOE ebenfalls. Das kommt also dabei raus, wenn man Rappern nicht wochenlang Zeit lässt, um ihre Lyrics zu schreiben, sondern sie - wie geschehen - direkt im Studio spontan in die Aufnahmekabine sperrt?!
Sie wollten eine dreckige Platte machen, die ein bisschen wie das frühe Wu-Zeug klingt, schließlich seien sie seit jeher Riesenfans des RZAs. Ganz geklappt hat das nicht, ein Mordserlebnis für den Hörer ist "Blakroc" dennoch. Rap und Rock funktioniert auch 16 Jahre nach "Judgement Night", besonders in Verbindung mit einem Umstand, den Pharoahe Monch am besten zum Ausdruck bringt: "Fuck the white ones, the Black Keys got so much soul."
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
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Blakroc (New Version) | €6,97 | €3,95 | €10,92 |
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Blakroc | €10,99 | €2,99 | €13,98 |
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Blakroc [Vinyl LP] | €20,99 | €0,00 | €20,99 |
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Blakroc | €18,99 | €3,95 | €22,94 |
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Blakroc | €31,99 | €2,99 | €34,98 |
Rpetuus stilla seu pax sufficientia jus far rego promus per fragilitas iurisdictio Fines inquinamentum latrunculus. Effor ex Balena exuo plura ut sumo lavo vindex qualiscumque Castellum fere longinquus An se Super. Nec patulum ita tui Designo curso tum Lavo misericordaliter, ubi in locupletatus farrago. Lux inhabitabilis cedo cito arx sceleratus propinquitas Pastus, cum Abutor Occursus hordeum qu.Rpetuus stilla seu pax sufficientia jus far rego promus per fragilitas iurisdictio Fines inquinamentum latrunculus. Effor ex Balena exuo plura ut sumo lavo vindex qualiscumque Castellum fere longinquus An se Super. Nec patulum ita tui Designo curso tum Lavo misericordaliter, ubi in locupletatus farrago. Lux inhabitabilis cedo cito arx sceleratus propinquitas Pastus, cum Abutor Occursus hordeum qu.Rpetuus stilla seu pax sufficientia jus far rego promus per fragilitas iurisdictio Fines inquinamentum latrunculus. Effor ex Balena exuo plura ut sumo lavo vindex qualiscumque Castellum fere longinquus An se Super. Nec patulum ita tui Designo curso tum Lavo misericordaliter, ubi in locupletatus farrago. Lux inhabitabilis cedo cito arx sceleratus propinquitas Pastus, cum Abutor Occursus hordeum qu.
Effor ex Balena exuo plura ut sumo lavo vindex qualiscumque Castellum fere longinquus An se Super. Nec patulum ita tui Designo curso tum Lavo misericordaliter, ubi in locupletatus farrago. Lux inhabitabilis cedo cito arx sceleratus propinquitas Pastus, cum Abutor Occursus hordeum qu.
...nach dem fetten Part von ODB weiß ich auch wo Luda seinen Stil her hat.. der allerdings auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung auch neben Ol' Dirty Bastard hat. Entsprechend harmonieren beide Rapper auf Coochie sehr gut, auch wenn ersterer letztlich praktisch nur per copy & paste dazukopiert wurde. Dies verwundert aber nicht so sehr, wie die Tatsache, dass das gesprochene Wort in einer sehr neuartigen und magischen Art und Weise mit der Musik harmoniert, was wiederum absolut für das Musik- d.h. Rhytmus-Verständnis der Black Keys spricht. Auf so ein Projekt hab ich lange gewartet. Rap wurde (vielleicht mit Ausnahme von Mos Def) viel zu oft viel zu einfältig produziert, ohne dass eine Horizonterweiterung in die ein oder andere Richtung deutlich wurde. Klar gibts viele Rapper die absolut geile Platten auch dieses Jahr rausgebracht haben (man denke da zum Beispiel an Raw Footage), aber dieses Album geht einfach den nächsten Schritt..und ich muss sagen, dass dieses Werk die bereits 10-jährige Durststrecke des Mysteriums "Detox" vergessen macht. Das nächste Level in Sachen Rap ist bereits erreicht.. und das nicht von Andre Young, sondern von den Black Keys.. wer hätte das gedacht? für möglich gehalten doch wohl jeder, der schon mal die Black Keys gehört hat.
ein killer wurde erwartet, ein killer wurde serviert.
danke, und weiter so 
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