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Der Widerstand gegen den Ausbau von Silberschmelzen auf Island ist groß und hat prominente Vertreter. So geben Sigur Rós und Björk am Samstag ein Gratiskonzert.
Reykjavik (vr) - Björk und Sigur Rós feiern die Natur am kommenden Samstag in Island, um gegen den Ausbau von Aluminiumfabriken auf der naturwüchsigen Insel zu protestieren. An der einsamen Ostküste hat der US-Konzern Alcoa nämlich eine neue Anlage für jährlich 346.000 Tonnen in Betrieb genommen.
Mit dem Gratiskonzert vor Zehntausenden Zuschauern wollen Björk und Sigur Rós Signale setzen. "Unsere Politiker dürfen nicht damit davon kommen, gegen die Natur zu arbeiten. Wir müssen ihnen auf die Zehen schauen. Der Schaden könnte zu groß sein, viel größer als der kurzzeitige Profit."
Der Anlagenbauer sieht den Widerstand aus der Hauptstadt aber eher gelassen. "Es ist in Ordnung, wenn die Leute in Reykjavik protestieren. Aber hier vor Ort sind sich alle einig, dass die wirtschaftlichen Probleme nur mit unseren Anlagen zu bewältigen sind."
Auf der gerade mal von 320.000 Menschen bewohnten Insel gibt es gigantische Energiereserven, die für die extrem energiefressende Aluminiumproduktion ein Eldorado bedeuten. Weite Flächen bisher unberührter Natur werden dafür industriell genutzt, wie zum Beispiel der Kárahnjúkar-Staudamm, der als Stromlieferant für die erste Alcoa-Fabrik gebaut wurde.
Die globale Finanzkrise hat Island hart getroffen, was nach Meinung von Beobachtern in Reykjavik neuen Rückenwind für den Ausbau der umstrittenen Aluminiumindustrie bringen könnte.
- definitiv sinnlos geworden ist. das taugt höchstens noch zum fußball... :hiss

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? Hm.
- definitiv sinnlos geworden ist. das taugt höchstens noch zum fußball... :hiss

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