Auf ihrem letzten Album "Vulnicura" verarbeitete Björk Gudmundsdottir 2015 die Trennung von Partner Matthew Barney, mit dem sie ein Kind hat. Dreizehn Jahre währte die Beziehung. Auf der Platte durchlitt sie sämtliche emotionale Stadien zwischen Trauer, Melancholie, Verzweiflung und Hoffnung. In …

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  • Vor 4 Monaten

    Seit Vespertine die erste Platte von ihr, bei der sich eine gewisse Vorfreude bis hin zur Euphorie bei mir einstellt.

  • Vor 4 Monaten

    Hab nie aufgehört, sie zu lieben und ihre Kunst angemessen wertzuschätzen, aber wohl ähnlich wie Harri war ich nach "Vespertine" nicht mehr mit dem völlig ins Pathologische übersteigerten Fanatismus dahinter wie noch in den 90ern.

    Aber Toni war auch nicht die erste vertrauenswürdige Quelle, die mich mit dem Gesicht in die Tatsache drückte, dass es dieses Mal auf emotionaler Ebene endlich wieder der ganz große Wurf für Björk geworden ist, was die durch seine Rezi zusätzlich geweckte Vorfreude jedoch nicht in Abrede stellen soll.

  • Vor 4 Monaten

    Ich möchte mal eben den Song Features Creatures hervorheben; Der Song geht hypnotisierend ins Fleisch. Die Lyrics, die Schlichtheit am Anfang des Songs und der angenehm melodische Abschluss zum Ende des Songs sind echt ... schön.

  • Vor 4 Monaten

    höre es gerade durch und bin hin und weg....ganz großartiger stoff

  • Vor 4 Monaten

    Ich konnte leider noch nie etwas mit ihrem Output anfangen, ohne jetzt alles zu kennen - leider auch hier keine Änderung in Sicht.

    Die einzigen Songs, die ich mir geben kann, sind Joga und Crystalline.

  • Vor 4 Monaten

    Arca geht mir auf die Eier, die Dame kann das alleine eigentlich besser.

    • Vor 4 Monaten

      ich finde er setzt ihrem talent die krone auf. liebe seine wuchtigen, komplexen beats. von mir aus können die gerne weiter kollaborieren

    • Vor 4 Monaten

      Ja, ich hatte auch erst ziemliche Bedenken, als ich erfuhr, dass Arca wieder mit produziert. Ich kann das neue Album auch nicht so ganz feiern, weil ich mir nicht sicher bin, wie viel % von Björk tatsächlich da drin stecken. Das Visuelle der LP is stark an die Berliner Dragqueen Hungry angelehnt, welche Björk auch für das Cover geschminkt hat. Der Sound ist von Arca. Was bleibt von Björk? Nur die Lyrics?

    • Vor 4 Monaten

      Die Beats sind von Arca, der Rest von Björk...

    • Vor 4 Monaten

      Also, ich finde, seit Medulla haben wir alle sehr viel Björk bekommen. Alles schwer verdaulich. Wäre doch mal eine angenehme Abwechslung, wenn Björk wieder zugänglicher wird. Die Dissonanz und das Strukturlose an diesem Album ist in meinen Ohren ein lautes Rauschen, welches nicht hängenbleiben möchte...

  • Vor 4 Monaten

    Auch diese Platte geht mir, wie leider alles nach Vespertine, nach 3-4 Songs auf die Nerven. Und dann noch dieses schlimme Stirnmuschicover.

  • Vor 4 Monaten

    Endlich mal die 5 Sterne. Die hat sie schon lange verdient.

  • Vor 4 Monaten

    Ich selbst bin ein sehr großer Bewunderer von Björk( das Wort "Fan" mag ich persönlich so gar nicht). Vespertine als auch Dancer in the Dark waren wunderbare Momentaufnahmen einer Ausnahmekünstlerin. Selbst Medulla, Volta fand ich noch einigermaßen gelungen. Aber dann kam Drawing Restraint 9...bis heute habe ich keinen blassen Schimmer von der "Handlung" dieses "Films". Er hat mir gelinde gesagt wahre Alpträume beschert. Vulnicura hatte seine Moment, das Konzert in der Carnegie Hall war toll. Und nun also Utopia...dies ist absolut nicht böse gemeint, ich möchte auch niemandem zu nahe treten, der das Album mag. Aber welcher 6jährige Waldorfschüler( ich war selbst auf einer Waldorfschule) hat daran mitgebastelt? Als Musik im herkömmlichen Sinne würde ich dies nicht mehr bezeichnen.

    Wie gesagt, ich meine das nicht böse oder will jemandem zu nahe treten, der Utopia liebt. Jedoch würde ich Frau Gudmundsdottir zu einem laaaaangen Urlaub raten. Am besten auf Island, die Natur genießen, sich ausruhen und das ganze am besten ohne Arca.

    • Vor 4 Monaten

      "Als Musik im herkömmlichen Sinne würde ich dies nicht mehr bezeichnen."

      Was ist Musik?

    • Vor 4 Monaten

      also, im herkömmlichen Sinne?

    • Vor 4 Monaten

      Naja, auch das ist ganz individuell. Mein Problem mit dem Album ist einfach dieses...es ist unhörbar, unstrukturiert, all over the place. "Future Forever", welches den Abschluss bildet ist wiederum f**king gorgeous. Davon bitte mehr. Nichtsdestotrotz ist Björk eine große Künstlerin/Innovatorin und mir gefällt der matriarchalische Ansatz des Albums sehr.

      Wie gesagt, dies ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  • Vor 4 Monaten

    Okay, dreimal Hören reicht nicht, um den Sound zu begreifen. Hoffe aber, da noch irgendwie reinzukommen.

  • Vor 4 Monaten

    Wow. Musik für eine neu Welt.......wunderbar. Danke Björk!

  • Vor 4 Monaten

    alles, was 48stunden und ich auf der Mcfic...äh McFit toilette anstellen, ist mit ABSTAND wesentlich weniger schwul als die rezi plus kommentare. glückwunsch

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Na. 2017 hat auch mal ein wenig Love, Peace & Happiness verdient, auch wenn man von Björks eigenwilliger Gedankenwelt halten kann, was man will. But it's Björk.

    • Vor 4 Monaten

      bitte präzisieren, kabel äh berkowitz. beschreibe bitte, was wer-auch-immer mit dir anstellt, und dann präzisiere die analogie (höhö) zum thread bzw zur rezi. danke

    • Vor 4 Monaten

      Es ist sehr bedauerlich für dich, dass du Situationen abseits einvernehmlicher Sexualität oder Romantik zwischen zwei oder mehr gleichgeschlechtlichen Personen als "schwul" wahrnimmst bzw. deutest, torque.

      Aus professioneller Sicht klingt diese Schilderung für mich nach einer Beeinträchtigung deiner Sinnesphysiologie oder wahlweise einer äußerst fehlgeleiteten und verkorksten Sozialisation, welche u.a. defizitäre Deutungsmuster wie dein oben gezeigtes begünstigt. In jedem Fall empfehle ich, dies beim nächsten Ambulanztermin mit deinem Psychiater zu besprechen, denn es erzeugt in Individuen ja bekanntlich unnötige Anspannung, mittelfristig Verärgerung und schließlich auch Leidensdruck sowie Frust, wenn larq ständig (homo)sexuelle Ladung wahrnimmt oder hinein deutet, wo gar keine ist.

      ...oder 48stunden und du macht auf der Herrenoilette vom McFit in Wirklichkeit gar nix, außer wortlos nebeneinander die Urinale benutzen, weil ihr euch gar nicht kennt und/oder hinsichtlich des Austauschs sexueller Handlungen nicht attraktiv genug findet. Ändert aber auch nichts daran, dass "schwul" absolut nicht das Adjektiv ist, mit dem sich Björks Musik, diese Rezi oder diverse anhängende Kommentare adäquat beschreiben lassen.

    • Vor 4 Monaten

      Naja, Sachen die man als "kacke" bezeichnet, sind ja auch nicht alle braun und stinken, von daher funktioniert die Argumentation über die Schiene jetzt nur so mittelmäßig gut.

    • Vor 4 Monaten

      Ist dir bisher noch nicht aufgefallen, das "mittelmäßig" im Durchschnitt zu allen Kommentaren immer noch viel zu gut ist für diese Seite?

      Also bitte, torque hat sich nicht mal die Mühe gemacht, seine Vorwürfe zu unterfüttern, geschweige denn nur explizit auszuführen. Wie so oft übrigens, wenn er uns nen Knochen zum Spielen hinwirft und es ihm prinzipiell egal ist, wie der uns schmeckt.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Mhh okay, bin schon still. War wahrscheinlich sowieso n ziemlich unnötiger Einwurf meinerseits.

    • Vor 4 Monaten

      ein klassischer doc souli :'^)

    • Vor 4 Monaten

      @Gleep
      Für Personen, die prinzipiell in ihrem Alltagssprachgebrauch von der Nutzung des Begriffs "schwul" zur Kennzeichnung ihrer Meinung nach verweichlichter, unmännlicher, gefühlsduseliger etc. Aussagen und Einstellungen absehen, weil sie begriffen haben, dass eine solche Eigenschaftszuschreibung völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei geht, war es das, ja.

      torque lacht sich dabei vermutlich ins Fäustchen, der ist selber nicht auf den Kopf gefallen und scheint als (Hobby-)Schwuler im echten Leben auch nicht gerade die gängigen Klischees zu verkörpern, die er, v.a. aber heterosexuelle Übermänner, auf emotionaler Ebene hier oder anderswo als "schwul" zu kennzeichnen versuchen, sofern man der Selbstdarstellung seiner Figuren hier folgen möchte.

      Ehrlich gesagt denke ich bei torque generell zuerst an gut gemachte Satire vor nem (teil)autobiographischen Erfahrungshorizont, aber spiele halt ab und zu gerne mit, zumal die vergangenen Staffeln unserer kleinen Muppetshow echt kaum noch erträglich waren.

    • Vor 4 Monaten

      Mhh, ja, das einzige worauf ich urprünglich hinaus wollte, ist eigentlich auch nur, dass "schwul" so wie es manchmal benutzt wird nicht mehr und nicht weniger als sprachliche Konvention ist für manche. Sicherlich eine sprachliche Konvention von der man sich überlegen sollte, ob man sie nicht lieber ganz bleiben lässt, weil sie halt im schlechtesten Fall massiv beleidigend und im besten Fall immernoch unfair stereotypisierend ist.
      Nur ist es dann wenn wir von sprachlichen Konventionen sprechen meiner Meinung nach unangemessen irgendeine Psycho(patho)logische Analyse an den Tag zu legen. Das hat dann so einen bisschen einen Beigeschmack von "du siehst die Welt nicht so, wie man sie meiner Meinung nach sehen sollte, ab in die nächstbeste psychologische Schublade mit dir".
      Und ja, mir ist schon klar, dass du das wahrscheinlich sowieso eher zum Spaß so formuliert hast und ich wollt das jetzt hier eigentlich auch gar nicht so weit ausbreiten. Hab nur gedacht ich stell das jetzt trotzdem nochnal klar, damit man mich hier nicht am Ende noch missversteht. Ist auch nicht immer einfach da vollends durchzublicken bei eurem Puppentheater.

    • Vor 4 Monaten

      Puppentheater? Das ist doch schon lange in der Winterpause.

    • Vor 4 Monaten

      Hab mich mittlerweile an die unfreiwilligen Psychoanalysen des Doc's gewöhnt.
      Der kann einfach nicht anders!
      Den Mehrwert seiner "Beiträge" kann man aber nicht leugnen.
      Ansonsten rutscht mir auch oft "gott ist das schwul" oder ähnliches raus.
      Weiss aber auch das da wirkliche schwule kein Problem mit haben.

    • Vor 4 Monaten

      "Den Mehrwert seiner "Beiträge" kann man aber nicht leugnen."

      Was man von deinen sog. Beiträgen allerdings nicht behaupten kann. Ich "glaube", da sind sich inzwischen alle hier einig.

    • Vor 4 Monaten

      Homologe, du bist ja auch ne Schwutte und darfst somit Jeden und Alles als schwul bezeichnen!

    • Vor 4 Monaten

      Das finde ich ja eine tolle Sache das sich da alle einig sind

    • Vor 4 Monaten

      "Weiss aber auch das da wirkliche schwule kein Problem mit haben."

      Das kannst du nicht so stehen lassen, ohne uns darüber aufzuklären, wie du das herausgefunden hast. Hast du beim Zentralrat der Schwulen angefragt, was die davon halten oder sogar das Schwulen-Gen entdeckt, aus dem hervorgeht, dass Homosexuelle rein neurophysiologisch nicht dazu in der Lage sind, ein Problem damit zu haben, wenn man die Bezeichnung ihrer sexuelle Orientierung als Beleidung verwendet?

    • Vor 4 Monaten

      Weitverbreiteter Teil des Sprachgebrauchs. Übrigens ein +n reicht in deinem Beitrag nicht! Gib dir mal ein bißchen Mühe!

    • Vor 4 Monaten

      Mühe wofür?

    • Vor 4 Monaten

      Fake Hurensöhne wie der Homologe haben keine Müher verdient.

    • Vor 4 Monaten

      "Weitverbreiteter Teil des Sprachgebrauchs."

      Und? Willst du darauf hinaus, wenn's alle benutzen, benutze ich es auch - eine Beleidigung, die deiner wirren Logik zufolge ja irgendwie doch keine ist, weil von Schwulen abgesegnet? Warum es dann überhaupt verwenden? Selten so einen geistigen Dünnschiss gelesen.

    • Vor 4 Monaten

      Darüber hier weiter zu diskutieren ist mir zu schwul

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Monaten

    also ich kann die überschwänglichen bewertungen nicht nachvollziehen. glaube ja das es in erster linie mit dem bei björk assozierten label "kunst" zusammenhängt. in wirklichkeit sitzt die doch in ihrem hot pot und kommt aus dem grinsen nicht mehr heraus, dass sich wirklich jeder furz von ihr gefeiert wird :/

    • Vor 4 Monaten

      Es wird doch gar nicht alles gefeiert, im Gegenteil; Biophilia war den meisten zu sperrig, Vulnicura klang nicht genug nach Homogenic etc. Siehe entsprechende Rezis/Threads. Löchrige Argumentation...

      "glaube ja das es in erster linie mit dem bei björk assozierten label "kunst" zusammenhängt"

      Blödsinn. Es hängt einzig und allein mit ihrer Musik zusammen.

    • Vor 4 Monaten

      ich glaube das ja auch nur. das erfordert keine plausible argumentation. ♥

  • Vor 4 Monaten

    ich habe viel für ihre surreale inszenierung in person und musik übrig. dennoch kann ich mit diesem album bislang wenig anfangen.

    arca fand ich als partner in der depri-variante "vulnicura" besser. beide zusammen auf der happy-schiene bescheren mir ne überdosis farbensturm ohne zündende songideen. für mich geht als buntes abstraktum "biophilia" besser klar.
    als happy-pille bin ich eher beim noch immer bezaubernden "debut".
    und als prachtvolles gemälde geht mir nichts über "homogenic", das ich mit seiner strenge inmitten der farbenpracht weit intensiver empfinde als dieses etwas überkandidelte schaulaufen zugegeben spannender soundscapes.

    was man auch nicht oft genug erwähnen kann: zumindest aus meiner sicht hat sie seinerzeit eine der besten unplugged-shows der gesamten reihe gemacht. dieses dortige teilis deutliche reduzieren gen minimalismus und abspecken der wall of sound steht ihrem charisma und bringt es oft besser zur geltung als überbordender overkill. so etwas fehlt mir in ihrer kunst mittlerweile schmerzlich.

    ...aber evtl ist es auch nur die falsche zeit für mich. herbast und so. werde das album im frühling neu anchecken.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      Finde, das ist schon alles richtig so. Das Album soll ja an sich wie eine sinnliche Reizüberflutung funktionieren und da bildet die Zusammenarbeit mit Arca, der ihrem Talent die Krone aufsetzt, die logische Konsequenz.

      Und gerade die Mitte hat doch dunkle Momente. "Sue Me" und "Tabula Rasa" erzählen auch von den realen Problemen Björks. "Loss" beschreibt sie als ihrem Goth-Song in Interviews.

  • Vor 4 Monaten

    Das Cover ist schon echt Gruselig.

  • Vor 4 Monaten

    Sie kann schon was, aber im Jahr 2017 fickt niemand mit Kelela. Sie war die Überfrau des Jahres. Es ist immernoch kriminell, dass sie "nur" 4 Punkte erhalten hat.

  • Vor 4 Monaten

    Meh, mit viel Mühe durch das Album gekämpft. Nicht mein Ding, gejaule auf albumlänge. triggert bei mir nichts. kelela holt sich mühelos das krönchen.

  • Vor 4 Monaten

    Musik für Proto-Hipster und Taubstumme. Wundert mich, dass Toriyamafag das nicht feiert...

  • Vor 4 Monaten

    es ist nicht etwas schlecht gemacht, nur weil man es nicht versteht, keine Verbindung zu finden kann. Sie verarbeitet auf ihre Weise Erlebtes. Schön wäre ein wenig Akzeptanz ..

    • Vor 4 Monaten

      "findest du nur nicht gut, weil du es nicht verstehst" ist ne recht unglücklich gewählte argumentation.
      ich mag björk sehr gerne. bin bei dem album aber noch nicht über den zweiten song gekommen. und der gefällt mir durch seine musikalische nähe zu joanna newsom ziemlich gut.