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Mit ihrem dritten Werk betreten die Engländer Ende Januar, wie der Titel verrät, endlose und unbegrenzte Weiten. Trotz Rock-Standardbesetzung produzieren sie unberechenbaren Sound in unberechenbaren Welten. "Guitar, bass, drums ... it's been done before and it'll be done again. But if the song is amazing it doesn't matter. You can't polish a turd", meint Klampfer und Sänger Simon Neil dazu. Einfach nur guter Rock, der an viele Bands erinnert, aber keine kopiert.
So verweisen Passagen des Openers auf gängige Rocker härterer Gangart wie Incubus, Bad Religion oder die Foo Fighters. Wobei der Produzent letzterer auch mit Biffy Clyro zusammen arbeitet. Über eine Stunde wird man zwischen intelligentem Post-Hardcore, Metal und poppigeren Tracks hin- und hergerissen. Auch die Dauer der Lieder lassen sich die drei nicht vorschreiben. Von der fünfminütigen Ballade bis zum eineinhalbminütigen Kracher haben die Glasgower alles auf die vielseitige Platte gepackt.
Mit ihren Alben wollen die Alternativ-Rocker, die die Gesangsparts untereinander aufteilen, eine Geschichte erzählen. So gehen sie bei "The Atrocity" mit Akustikbegleitung und Glockenspielklängen auf ruhigeren Pfaden, um mit dem Brecher "Some Kind Of Wizard" in ein Gitarrengewitter zu tappen. Punkig rockt dieses Stück mit Tempowechseln und eingängig melodiösen Passagen. Prägnante Bassläufe, die sich immer wieder in einen Dialog mit der E-Gitarre beginnen, etablieren sich im Laufe des Genre-Feuerwerks als Markenzeichen.
Dabei bleiben die Drums meist straight gespielt, was dem Gesang genug Raum lässt. Es wird geshoutet, gekreischt oder sanft ins Mikro gesäuselt. Sogar ein mehrstimmig gesungenes Chorwerk "There's No Such Man As Crasp" findet sich unter den Hardcore-lastigen Brettern.
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Warum ist diese Scheibe eigentlich ohne jegliche Kommentare wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden?
Gefällt mir nach einmaligem Durchhören sehr gut muss ich sagen.
Aber scheint hier ja wohl eher niemanden zu interessieren.
Das bin ich anders gewohnt hier.
Es wird wenigstens ein ordentlicher Verriss möglich sein oder etwa nicht?
also damals bei der debüttour der netten cooper temple cläuse gefielen sie mir im supportspot doch recht gut. auf platte etwas zu laut..nee im ernst. sehr sehr nett!
Ich hatte eigentlich auf dich gezählt was den Verriss angeht.
Musste zuerst komischerweise an Incubus denken, als ich die ersten Stücke gehört habe. Hat sich aber inzwischen gelegt.
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