laut.de-Biografie
Beta Satan
Was für ein Name - klingt jedenfalls brandgefährlich, wenn nicht gar nach höllischer Verschwörung. Denn allzu viel zu erfahren gibt es über die junge Dänen aus Aarhus, die Ansagen wie "666" auf die Menschheit loslassen, nicht.
Es geht schon damit los, dass auf der offiziellen Homepage nicht wirklich zu erfahren ist, welchen Bandpart Kenneth "Kned" Andersen, Johannes Gammelby (beide wohl Gitarre) und Morten Riis (wahrscheinlich Electronics) genau übernehmen - Sänger K.R. Hansen und Drummer Klaus H. Nielsen alias Q haben sich ihre Meriten jedenfalls schon bei den Tiger Tunes verdient.
Klar ist ebenfalls, dass das Label Crunchy Frog das Quintett erfolgreich an die Leine legt. Das im Juni 2008 fertig gestellte Debüt mit dem wenig spektakulären Titel "Girls" erblickt Ende August via Cargo Records das Licht der Welt.
"Arrogante Pophooks - aber mit so viel Charme, dass du vergisst, dass du eigentlich gerade von Hardcore verprügelt wirst", so ähnlich beschreiben Beta Satan ihren Sound. Auf dem Area 4 absolvieren die Dänen Ende August ihren ersten deutschen Festivalgig.
Attribute wie "sonic spanking" oder "mind-boggling" finden ebenfalls Verwendung. Zu Recht: Denn die Skandinavier machen mit straight krachenden Drums, enervierenden Keyboardlinien, verzerrt tiefer gestimmten Riffs und aufpeitschend schwelgenden Vocals ihrem Namen alle Ehre.
Meist düster geprägte Aggression lässt die Band auf das Harmonie-Verständnis des britisch geprägten Indierocks prallen. Ein frischer Soundmix - wenn interessieren da schon die biografischen Details der Musikanten. Und diese, so Beta Satan, haben sie dir eh schon irgendwann mal betrunken ins Ohr geröhrt.