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Das Jahr ist um! Wir kompilieren für euch die unschlagbar besten Musik-Clips der vergangenen zwölf Monate.
Niederbeulitz (laut) - Was hat uns die Clipkunst anno 2012 zu sagen? Als Promotiontool, um Plattenverkäufe anzukurbeln, hat das gemeine Musikvideo mittlerweile ja ausgeschissen. Man könnte annehmen, das mit diesem Umstand auch das Format den Bach runter geht, weil niemand mehr in aufwändig produzuierte Filmchen investieren möchte, die außer im Netz sowieso nirgends zu sehen sind.
Auf Labelfinanzierte Monster-Movies der Kampfklasse "Thriller" mag das zutreffen. Die Kreativabteilung steht aber trotzdem nicht still. Keine Musikvideos wegen Absatzflaute und Wirtschaftskrise? Mitnichten! Auch im abgelaufenen Kalenderjahr haben sich einige Künstler mit einfallsreichen Filmen kleine Denkmäler gesetzt. Oft sind es gerade die Low Budget-Clips, die Eindruck hinterlassen. Weniger ist manchmal eben wirklich mehr.
Lange Rede, schwacher Sinn: Hier sind die Videos des Jahres according to laut.de. Viel Spaß!
Quietschende Reifen, wirbelnder Staub, krasse Stunts, und dazwischen feilt sich M.I.A. die Nägel auf Autodächern. Auch wenn ihre zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Romain Gavras in eine andere Kerbe schlägt als das Skandal-Video zu "Born Free" - der Prollocharme ist irgendwie unterhaltsam. Das wissen auch die Preisrichter der VMAs und verleihen M.I.A. den Moonman für "Best Direction" und "Best Cinematography".
"I blame it on my ADD baby", heißt es im Song "Sail" von Awolnation. Das Video scheint hingegen eher einer ernsthaften Psychose oder heftigen Paranoia entsprungen. Der Song wird darin als verzweifelte letzte Aufzeichnung eines mental zutiefst labilen Individuums verstanden, das zunehmend gegen den Wahnsinn ankämpft und Selbstmord als letzte mögliche Lösung in Betracht zieht. Düster und grell gleichermaßen - man kann die Verzweiflung förmlich spüren.
"MC Fitti / ich reite auf Delphine / rote, gelbe, blaue, grüne": Gleich die erste Zeile legt offen, worum es bei MC Fitti geht. Mitgrölen bis der Arzt kommt. Nach dem verschachtelten Grower "Du Willst So Sein Wie MC Fitti" beeindruckte der vollste Bartträger im Rap in "30 Grad" mit gediegenen Sommer-Pop-Hooks und wurde dafür bald mit über einer Million YouTube-Klicks belohnt. Was natürlich auch am sonnigen Miami Vice-Video lag. Wahrscheinlich gedreht in einer Blue Box in Marzahn.
Normale Menschen hätten die Anfrage, ob sie denn im Vorprogramm von Lady Gaga touren wollen, wohl einfach dankend abgelehnt, so sie denn keinen Bock darauf haben. Bei Die Antwoord läuft aber ja nichts auch nur ansatzweise normal. Die Südafrikaner quittierten den Vorschlag wenig später mit diesem Clip, der nicht gerade zartfühlend mit der Kollegin umspringt. Lecker Fleischkleid aber auch wieder ...
Bevor McCartney Ende des Jahres mit den Nirvana-Resten zusammen spielte, drehte er mit Hilfe zweier Hollywoodstars ein Video zu seinem Nostalgietrip "My Valentine". Ein ruhiger und erhabener Film in Schwarz-Weiß, in dem Natalie Portman und Johnny Depp den Text in Gebärdensprache widergeben. Nur zwei Gesichter, Mimik und Körpersprache. Eine entwaffnende Direktheit.
Doch schnell stand die British Deaf Associaton mit erhobenem Zeigefinger auf der Türschwelle. Das, was die beiden Stars da von sich geben, sei ja schludriger Humbug, angereichert mit diversen Übersetzungsfehlern. Die Geste, die Portmann für 'Valentine' einsetze, bedeutet 'Feind'. Aber der größte Klops sei wohl die Gebärde, die beide für 'erscheinen' verwenden. Hier würde eindeutig 'Tampon' gezeigt. Dabei stolpert die Organisation selbst über einen weit verbreiteten Irrglauben: Bei der Gebärdensprache handelt es sich nämlich keinesfalls um eine auf der ganzen Welt einheitliche Ausdrucksweise.
Dass amerikanische Stars, unterrichtet von einem amerikanischen Übersetzer, dann doch zu ihrer Landesgebärdensprache greifen, selbst wenn der Sänger Brite durch und durch ist, scheint wohl mehr als verständlich. Der Fachmann meint: "Ich kann bestätigen, dass es sich um amerikanische Gebärdensprache (ASL) handelt und die ASL-Gebärden wie 'appear' oder 'Valentine' korrekt wiedergegeben wurden. Ich bin von der künstlerischen Gestaltung sehr beeindruckt."
Der Muskelberg, der sich in diesem kurzen Video der Frisur und des Make-Ups von Mike Hadreas aka Perfume Genius annimmt, heißt Arpad Miklos. Jener ist professioneller Porno-Darsteller und in Gay- wie Hetero-Streifen für die harten Rollen zuständig. So zärtlich wie hier hat man ihn wohl noch nie gesehen. Außer Mutti vielleicht.
Wir begleiten einen kleinen Ball auf seiner Reise durch computeranimierte Welten. Looks like C64? Aber hallo! Synchron zur Musik dengelt und dongelt der Geselle über den Bildschirm. Stylish! Hat man das Video einmal gesehen, kann man sich den Track von Simian Mobile Disco ohne die visuelle Umsetzung fast nicht mehr vorstellen.
"Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Ich gebe dir Penis und nehme den nächsten Bus." Alligatoah liefert nicht nur Songzeile und Hookline des Jahres, sondern auch gleich noch die Erklärung, warum neben den 257ers auch sämtliche Frauen des Landes verknallt in ihn sind, sofern sie nur halbwegs bei Trost sind: Der Kerl kann beim Vögeln jonglieren. Macht das nach, bitte!
Es gibt sie noch, die Musikvideos, die einen an den Bildschirm fesseln, die visuelle Kraft mit der Musik verbinden und damit ein außergewöhnliches, in diesem Fall auch verstörendes Erlebnis garantieren. Obwohl das französisches Elektropop-Duo The Shoes noch unter dem Radar fliegt, gewannen sie Schauspieler Jake Gyllenhaal für ihr Musikvideo zu "Time To Dance". Dieser nutzt die Gelegenheit, um ordentlich an seinem Saubermann-Image zu sägen. Wie genau er das anstellt, würde Einiges vom Überraschungseffekt von "Time To Dance" rauben, also einfach für die nächsten acht Minuten alles links liegen lassen und auf "Play" drücken.
Ein ganz normaler Tag in der Hood, Sex, Drugs und Rock'n'Roll inklusive, in der Gesellschaft El-Ps und eines einäugigen Eichhörnchens ... da versagt eure Phantasie? Anfänger! "So you should pump this shit like they do in the future."
Zusammen mit Prefuse 73 verspürten die Flaming Lips ein Bedürfnis der besonderen Art. Passend zum Songtitel präsentieren uns die Mannen um Wayne Coyne einen Hirnfick der gediegenen Sorte. Am Ende strullert ein Neandertaler auf einen Totenschädel.
Nicht nur der Song ist ein Fest für Brassfreunde. Das wundervolle Paar Byrne und St Vincent liefert ein schickes Schwarzweißvideo ab. Überfahrene Schönheit trifft alternden Beau. "Night Of The Lving Dead" meets "Stop Making Sense". So schön kann Videokunst in vier Minuten sein.
Einem Multitalent wie Jack White liegen die Damen eben zu Füßen, selbst solche in Polizeiuniform, die früher auch eine exzellente Figur in einem Russ Meyer-Film abgegeben hätten. Die dritte Single von Whites Soloplatte "Blunderbuss" startet mit einer so simplen wie wirkungsvollen Irritation: Ein verschleppt versetzter Drumloop läuft stets rechts im Hintergrund mit, dazu das Gitarrenthema mit hohem Wiedererkennungswert, Jacks außergewöhnlich klare und exaltierte Stimme - und am Schluss ein Cameo-Auftritt von ... das ist doch ... tatsächlich, er ist es!
Damon Albarn, James Murphy und André 3000 zusammen in einem Raum? Das schafft wohl nur ein großer Schuhhersteller, auf dessen Initiative hin die drei Künstler zusammen einen Song bastelten. In Szene setzte das, wie immer optisch beeindruckend, Jamie Hewlett, der hier die Tür zur Behausung der Gorillaz in dem Video zu "DoYaThing" zeigt. In einer Mischung aus 3D, 2D und Live-Action-Aufnahmen begleitet der Zuseher die Affenbande durch abgedrehte und detailverliebte Szenarien in ihrer Bruchbude, die an jeder Ecke Fundstücke aus bisherigen Gorillaz-Videos bereit hält.
Scheiße, wieder mal in einer Zeitschleife hängen geblieben. Darwin Deez lässt sich nicht abschrecken und nimmt sein Glück selbst in die Hand, indem er Darwin Deez II rettet. Dabei fährt Darwin Deez III mit dem Fahrrad weg. Oder so ähnlich. Wem das zu metamäßig war, der sollte sich erst noch einmal "Fight Club" anschauen oder in einen Spiegel gucken, der vor einem anderen Spiegel hängt. Ein ambitioniertes Video für einen, der gerade seiner herrlich unambitionierten Art wegen erfreut.
Am 21. Dezember mit Lambchop untergehen - kein Satz könnte akuter sein, als dieser von Kurt Wagner: "This was their last night on the continent." Einige Augenblicke später zappt der Lambchop-Sänger zu einem Kampf von zwei halbscharigen Wrestlern und stellt mit seiner Band die Kulisse zum eigenen Video. Wie der süße Tod kommt "Gone Tomorrow" um die Ecke und knipst das Licht aus: "The production was shutting down."
Fettes Fuck Off an 2012! Mädchen mit Blumenschmuck tanzt einen Reigen mit Gewürm im Mund samt fauliger Zähne. Dazu fiese Mucke und Walkers schneidendes Organ. Große Kunst oder prätenziöser Tand? Onkel Scott weiß noch immer, was wir alle letzten Sommer taten, und hält der Welt mit "Bish Bosch" den verdienten Spiegel vor.
Ganz großes Kino im wahrsten Wortsinne fährt Konstantin Gropper hier auf. Der Clip lässt einen wahren Bilder-Tsunami auf den Betrachter herein stürzen. Es hagelt Zitate aus B-Movies, Spaghettiwestern und allerlei absurden Streifen. Aber sehr schön gemacht.
Das Video zu "Bad Medicine" von Liz Green erzählt eine Geschichte. Ein Mann im Wilden Western kommt zu Reichtum, in einem Saloon ermorden ihn Neider mit einem Messer, nehmen ihm seine Habseligkeiten. Die am Grab trauernde Witwe sinnt auf Rache und erschießt die Möder. Kunstvoll wird das Ganze durch den außergewöhnlichen Cast und die stimmungsvoll-minimalistischen Locations. Seht selbst.
Im Video zu "Little Talks" irren die männlichen Bandmitglieder durch eine Fantasy-Landschaft voller Riesenvögel und Monster, die mit Schnee, Eis und vielen Vulkanen stark an die isländische Herkunft von Of Monsters And Men erinnert. Dabei begleitet und beschützt sie ein mächtiges weibliches Fabelwesen, das sich zuletzt jedoch scheinbar auf die andere Seite schlägt. Am Ende bleiben viele Fragen offen. Unerklärlich bleibt auch, warum "Little Talks" bei den MTV Video Music Awards 2012 in der Kategorie 'Best Art Direction' ausgerechnet gegen Katy Perrys kitschiges "Wide Awake" verlor.
Die Fraggles sind zurück! Viele, viele Jahre sind vergangen, seitdem man die Chaoten zuletzt gemeinsam gesehen hat. Doch bei ihrem langerwarteten Comeback lassen sie sich nicht lumpen und holen sich mit Chris Hardwick ("Terminator 3 - Rebellion der Maschinen"), Anna Kendrick ("Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt"), Rob Corddry ("Hot Tub - Der Whirlpool ... ist 'ne verdammte Zeitmaschine") und dem fast genauso lange verschollenen Dreier Ben Folds Five ("The Sound Of The Life Of The Mind") einige spaßige Gesellen zur Seite. Oder haben wir da jetzt was verwechselt? Ach, ist doch egal. Hauptsache Fraggles.
Das Verpassen der Top-3 liegt allein am Fehlen der Doozer. Deren Auftritt scheiterte an einer zu hohen Gagenforderung der grünen Bauarbeiter. Da hätte man vielleicht lieber das Geld für die Band gespart? In diesem Sinne: "Fraggles, das sind wir, tonnenweise Dosenbier! Cognac, Schnaps und Wein. Ja, das muss heut' sein."
Mit einem derart gepimpten Chevrolet, das sogar Xzibit neidisch wird, düsen OK Go durch zwei Meilen amerikanischer Wüste an 1000 Instrumenten vorbei. Vier Monate Aufbau, vier Tage Shooting und am Ende kommt eine völlig neue Version von "Needing/Getting" dabei heraus - und eine der geschicktesten Marketingkampagnen aus dem Hause Chevrolet. Wie konstatierte Kollege Sven Kabelitz einst? "Wenn ihre Musik so gut wäre, wie ihre Videos, wären OK Go Weltgötter."
Dieses Jahr beglückt uns Sufjan Stevens endlich wieder mit seinen wunderschönen Weihnachtsliedern. Dass dies eine meist eher untypische Bearbeitung dieses religiösen Festes ist, zeigt gerade das Video zu "Mr. Frosty Man". Das Claymation-Weihnachtsmärchen erzählt von einem liebevollen Schneemann, der einen kleinen Jungen mit seiner Kettensäge vor der Zombie-Apokalypse rettet - untoter Weihnachtsmann inklusive. Einfach schön.
Hier wird thematisiert, was passiert, wenn man Magieren ihr Kaninchen klaut. Vor allem, was mit den Magieren passiert, wenn ein noch mächtigerer Magier das Kaninchen zurückklaut. Klingt verwirrend, ist aber das Stop-Motion Werk des Emmy-Gewinners Jamie Caliri zum Song "The Rifle's Spiral" der Indierocker The Shins. Surreal, zuweilen komisch und vor allem kunstvoll arrangiert schwingt sich der 3.40 min-Song auf Platz zwei.
Hot Chip bringen miese Grafik zurück auf die Bildschirme, schon allein deshalb sollten sie eigentlich gewinnen. Denn die Bewegtbilder zu "Don't Deny Your Heart" kleideten die Nerds ganz im Stile von "Fifa '98" und Konsorten. Peter Serafinowicz griff ihnen dabei, wie auch schon bei "I Feel Better", unter die Arme. Hot Chip sitzen gebannt um eine Konsole im Tourbus und zocken das Retrogame "Hot Chip Football". Im Match zwischen den Teams von City und United bringt ein gewisser NcNananan Erstere in Front, bevor Billiams ausgleicht. Das hat einen Streit zur Folge - die zwei Spieler kommen sich näher. Ein klares Fuck You in Richtung Schwulenhasser und ebenso klare Nummer eins.
jack white sieht aus wie ne mischung aus Johnny Depp und christopher Walken.
Und wer isn das am Ende des Videos? Ich erkenne des jedenfalls nicht...
Ach ja und Lana mit "National Anthem" fehlt eindeutig, das Video ist atmosphärisch und emotional und einfach toll...
Jack White sieht aus wie ne mischung aus Johnny Depp und Christopher Walken.
Und wer isn das am Ende des Videos? Ich erkenne des jedenfalls nicht...
Ach ja und Lana mit "National Anthem" fehlt eindeutig, das Video ist atmosphärisch und emotional und einfach toll...
Lana del Rey ist ne überschätzte Hype-Hure die fehlt ganz bestimmt nicht zu unrecht.
Wenn diese Auswahl wirklich das beste aus 2012 ist dann warst wirlich ein sehr schwaches Jahr.
Und Frane hat schon recht das 'National Anthem' mit in die Liste gehört, da kann man Hype-Hure noch so laut sagen aber das Video ist einfach unglaublich.
Ansonsten noch Drake's 'Take Care' oder sämtliche andere Videos bei denen Woodkid Regie geführt hat.
Chairlifts "met before" ist auch recht innovativ gewesen.
Killi
Schönes Nick-Bild!
Und nein, dass ist nicht wirklich das beste, das ist nur eine Liste unter sehr sehr sehr sehr sehr vielen.
Ich würde mal noch ganz dezent die ganzen "die ärzte"-Videos in die Runde werfen. Zu jedem Song des neuen Albums gleich zwei Videos zu veröffentlichen, halte ich schon für bemerkenswert.
Ich bestätige diese Aussage, cooler als Josh Homme kann man nicht sein, selbst ich nicht.
Ich bestätige diese Aussage, cooler als Josh Homme kann man nicht sein, selbst ich nicht.
Mit dieser Liste bin ich sehr zufrieden, sind wirklich tolle Videos mit dabei.
Sancho
Naja. OK ok, als Anmerkung hat das seine Berechtigung. Ich erachte Homme allerdings als coolere Socke als Jones, aber ich gestehe Dir gerne eine abweichende Meinung zu.
Sancho
Naja. OK ok, als Anmerkung hat das seine Berechtigung. Ich erachte Homme allerdings als coolere Socke als Jones, aber ich gestehe Dir gerne eine abweichende Meinung zu.
Vllt. sollte man noch das Musikprojekt "iamamiwhoami" erwähnen. Die haben mit ihren YouTube-Clips eig. einen kompletten Film zum dazugehörigen Album "kin" gemacht. Absolut sehenswert!
Clint Eastwood zermalmt diese Sitzpinkler selbst jetzt noch, trotz fragwürdiger Auftritte bei Wahlkampfveranstaltungen der Republikaner.
Mal nicht Äpfel und Birnen vergleichen, hier. Es ging wohl eher um die coolste Rock-Sau.
Das Snoop unfassbar cool ist steht außer Frage.
Sexy
Guter Einwand, "böse gucken" ist für schlechte Straßenrapper vorbehalten. 
zwei Kracher fehlen noch:
http://vimeo.com/38873171
http://vimeo.com/46046116
Sancho
Da ich die Jungs alle mag fahre ich gut damit diesen Zickenkrieg komplett zu ignorieren.
wer sich bei dem zickenkrieg um kyuss lächerlich gemacht hat, waren eher brant bjork und john garcia, allein dadurch dass sie kyuss reuniert haben, das gehört verboten.
was allerdings richtig scheiße und zum glück nicht in der liste ist, ist 'national anthem' von lana del rey. wenn was von ihr, dann 'kinda outta luck', das hat so trashigen webcam-charme (was absichtlich genau darauf getrimmt ist, ich weiß, aber ist trotzdem cool).


!
gibts keine alternden talkingheadssäcke oder junge st vincent verehrer?
halte das video von beiden für ein echtes highlight der letzten jahre überhaupt.
Wo sind Chris Cunningham, Spike Jonze und Michel Gondry?
Jaja, ich hänge immer noch den 90ern hinterher.
Großartige Musik, großartige Videos, großartiges Viva II, großartige Mittelstufenmädels...
Bestes Video ganz klar:
http://www.youtube.com/watch?v=dCr6AZUAhZs


ARTE.TV: Durch die Nacht mit Serdar Sumuncu und Anne Will in Istanbul:
http://www.arte.tv/de/durch-die-nacht-mit/6633644.html
@Sancho
dave grohl find ich unter rock'n'roll-gesichtspunkten eher uncool. das is so ein nice guy, den könnte man sich auch als kindergärtner vorstellen. gut, bärtiger kindergärtner mit bier in der hand vielleicht, aber trotzdem.
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