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Schon wieder Weihnachten? Fast! Die laut.de-Redaktion hat jedenfalls gewählt und verrät ihre Lieblingslieder.
Konstanz (laut) - Die ganze Welt tanzt den Gangnam Style, und was macht laut.de? Veröffentlicht 2012 eine Songs-des-Jahres-Liste ohne den lustigen Koreaner. Aber den sieht man beim Anhören halt nicht. Vielleicht schafft es Psy ja in die Lieblings-Videos.
Crazy little thing called Demokratie: Da haben wir dieses Jahr mit 35 Autoren schon so viele Teilnehmer wie noch nie, und was ist der Dank? So viele verschiedene Songvorschläge wie noch nie. Was uns wiederum in Erinnerung gerufen hat, dass 2012 gar kein so schlechtes Jahr gewesen ist. Gerade weil man das meiste vor Juli eh schon vergessen hatte. Gehts euch genau so? Testet euer Langzeitgedächtnis bei unseren ...
Wer das Debütalbum der Smiths und eine Best-Of von Nina Simone auf eine einsame Insel mitnehmen würde, kann kein schlechter Mensch sein. Santigold ist außerdem noch eine tolle Künstlerin, die mit "Disparate Youth" wieder einen unheimlich groovenden Spagat zwischen Reggae, Dub und Elektro hinlegte, der das dazugehörige Album "Master Of My Make-Believe" überstrahlte.
Nachdem der Rock-Sound von "Molotov" und das eher semi-optimale "Beautiful" Befürchtungen aufkommen ließen, der Elfer hätte seinen Drive verloren, rückten die drei Es aus dem dicken B diesen Eindruck schnell wieder gerade und schoben mit "Augenbling" eine Nummer nach, die Groove und Wortwitz wieder für sich gepachtet hatte. "Diese Braut, dieser Arsch, dieser Tag, dieses Leben!" Bombe!
Mit ihrem zweiten Studioschaffen "Babel" lieferten die vier Briten eines der Album-Highlights in diesem Jahr ab. Emotional, mitreißend und vollgepackt mit großen Melodien: Bereits die erste Single "I Will Wait" sorgte mit furiosen Banjo-Klängen, treibender Rhythmik und opulentem Chor-Refrain für einen nahezu uneinholbaren Vorsprung vor der staunenden Konkurrenz.
Obst und lecker Gemüse: ja. Aber doch bitte nicht nur! Mit karibischem Klimpervibe landen Deine Freunde einen echten Kopfnicker-Hit, der wohl kaum an der Kinderzimmertür Halt machen wird. Kein Wunder, bedienen sie sich doch ewiger Wahrheiten: Kinder lieben Schokolade. Kinder lieben Hip Hop. Da seht ihr es: Kinder haben es einfach drauf.
Nach Jahren als Songwriter für Beyoncé, John Legend oder Justin Bieber trat Frank Ocean 2010 aus dem Dunstkreis des berüchtigten OFWGKTA-Kollektivs und war ab da gefühlt überall. Sein Debütalbum "Channel Orange" ließ die Kritiker geschlossen im Kreis hüpfen, es hagelte Fünf-Sterne-Reviews und Vergleiche mit Stevie Wonder. "Sweet Life" ist wohl ein Grund dafür: Ungewöhnliche Melodien und Rhythmen, eine ordentliche Hammond-Orgel, diese flauschige Stimme ... und alle Hipster so: R'n'B!
Welche Schlampe soll hier gelesen werden? Geschichtsstunde für alle, die "Paris Is Burning" nicht gesehen haben: Reading bezeichnet das kunstvolle Degradieren eines Gegners bei Tanzwettbewerben wie die der Vogueing-Szene im Harlem der Achtziger. Der grimmge Mantra-Clubhit "Ima Read" bezeichnet dagegen den messerscharfen, geschmeidigen Killer dieses Jahres mit eiskalten Raps und bedrohlich zurückgenommenem Beat. Bedanken dürfen wir uns für diesen unauslöschbaren Ohrwurm bei Performancekünstler Ojay Morgan.
Zart und schön - Bon Iver liebt Polica nicht ohne Grund. Die Band sei das Beste, was er je gehört habe, konsequenterweise nahm er sie 2012 mit auf Tournee. Für Polica eine große Chance - sonst hätte uns ihr fragiles "Wandering Star" vielleicht nie erreicht. In diesem Sinne also: Besten Dank, Bon Iver.
"Befehl Von Ganz Unten", was für ein Plattentitel: atmosphärisch irgendwie am Puls der Zeit. Und der Track "Leider Geil" prägte dazu noch die Jugendsprache. Deichkind spielen spätestens 2012 Bundesliga, live und auf Platte. Die Schwarzbrenner-Hymne "Illegale Fans" ging gleich als erste Single ab wie Schmidts Katze. Ein toughes Elektrobrett zum Ausflippen samt Mitgröl-Hook und aktueller Thematik.
Ein neuer Song vom Queens Of The Stone Age- und Them Crooked Vultures-Kreativhirn? Da rotiert die Redaktion. Und damn: Josh Homme kriegt einen doch immer wieder vom Fleck weg. Mit dem ersten angestaubten Basslauf, der richtigen Dosis cooler Melancholie und einer Stimme, die nicht danach klingt, als müsste noch irgendein so genannter Vocalcoach eingreifen. "Nobody To Love" gehört zum Soundtrack des Streifens "End Of Watch".
2012 war sein Jahr: Nach Veröffentlichung des Platindebüts "Raop" platzierte Cro in einer Woche ganze acht Singles in der Top 100. Dabei war eigentlich nur die Synthie Pop-Hommage "Du" als klassische Radionummer erschienen. Nach dem Hype um "Easy" setzte der Chimperator-Schützling für die ebenfalls längst vergoldete Single erneut auf ein dominantes Sample - diesmal standen Daft Punk mit "Something About Us" Pate.
Da schau her. Engländer können doch mehr als artsy fartsy Indierock. Black Moth, mit der bezaubernden Harriet Bevan am Mikro, wissen jedenfalls, wie man Black Sabbath und Stonerrock miteinander kombiniert. Das Album "The Killing Jar" gehört im Bereich der harten Rockmusik ganz sicher zu den Highlights 2012. "The Articulate Death" mit seinen peitschenden Drums, dengelndem Basslauf und wunderbar sägenden Gitarren ebenfalls.
Melancholie und Weltschmerz auf Deutsch, das können Kettcar. Selbstzitate sind eigentlich verwerflich, aber wenn sie so bewegend auf den Punkt kommen wie beim Best Of-Destillat "Im Club", dann schweigen selbst Berufsskeptiker. "An die trostlosen Helden / die blinden Propheten" - das sind wir schließlich alle. Und fühlen uns in diesen Rollen eigentlich recht wohl. Danke, Marcus Wiebusch.
Wie man das gleichnamige Debütalbum von Toy besprechen kann, ohne diesen Song hervorzuheben? Da kann es nur einen Grund geben: Auch der Longplayer ist herausragend. "Motoring" treibt jedem Alternative Rock-Fan der 90er oder 00er Jahre Tränen in die Augen und geht insgesamt am meisten ab. Ansonsten gilt für ihn auch das Album-Resümee von Autorin Nußbaum: Ein rauschendes Fest.
Losgelöst von allen Album-Zwängen veröffentlichten die Arctic Monkeys im Frühjahr einen packenden Rocksong, der noch immer die gemeinsame Zeit mit QOTSA-Chef Josh Homme durchschimmern lässt. Fett abgehangen schlängelt sich das Riff über impulsives Drumming, während der sich immer mehr zu Joe Strummer verwandelnde Alex Turner halb verführerisch, halb bestimmend fragt: "R U Mine?" Wenn der weitere musikalische Weg der Affen solche Songs beinhaltet, gerne.
"The bravest man in the universe / Is the one who has forgiven first." So einfach, so wahr. Unzählige Jahre war Womack weg vom Fenster. Unter welchem Stein er sich genau verschanzt hat, ist nicht überliefert. Doch Damon Albarn fand in dem alten zornigen Badass einen abgewetzten Diamanten. Durch "The Bravest Man In The Universe" schleicht sich das Echo eines Klaviers wie die Erinnerung an das bisherige Leben des Last Soul Survivors.
Aus dem harmlosen '86er One-Hit-Wonder "Voyage Voyage" von Desireless holt Anja Plaschg etwas heraus, was man hinter der Vorlage niemals vermutet hätte: Im Tempo gedrosselt und aufs Innerste reduziert, geht ihre beklemmend schöne Interpretation an die Nieren. Piano, gelegentliche Streicherklänge und das ausdrucksvolle Timbre der jungen Österreicherin reichen aus, um tiefe Bestürzung zu bewirken. Das Video dazu ist gespickt mit Szenen aus dem Film "Stillleben" von Sebastian Meise, in dem Plaschg die Rolle der Prostituierten Carmen übernahm.
Man mag ihnen musikalische Stagnation vorwerfen, doch mit "How Do You Do?" beweisen die Londoner, dass das nichts Schlechtes sein muss. Wenn, dann liefern Hot Chip Stillstand auf hohem Niveau. Die Zügel ihrer Korgs haben sie jedenfalls fest in der Hand und mit einer groovenden Bassline tapeziert, regt auch ein Lovesong mal zum Tanzen auf den Tischen an. Also schnell das Hot Chip-Fanshirt mit süßen Kätzchen drauf überstreifen und den Dancefloor schrubben gehen!
Zwischen den sonst eher verrückten, beinahe hysterischen und ausgeklügelten Soundausbrüchen der Dirty Projectors wirkt "Gun Has No Trigger" fast schon zurückhaltend, keinesfalls aber weniger harmonisch. Im Vordergrund der Gesang von Bandleader David Longstreth, der sich im Höhepunkt ekstatisch mit dem irren weiblichen Chor vereint. Dieser mehrstimmige Gesang ist einfach umwerfend.
Dinosaur Jr haben eindrucksvoll bewiesen, dass das alte Gesetz, demnach Reunions musikalisch meist ein peinlicher Griff ins Klo sind, stimmt. Denn sie sind die Ausnahme. J Mascis, Lou Barlow und Murph schütteln "Watch The Corners" derart lässig aus dem Handgelenk, dass 2012 zu 1987 wird und 1987 zu 2012. Bloß schade, dass all die Slacker verschwunden sind, bevor ihre Hymne geschrieben wurde.
Mit Tütensuppen Gourmet-Gerichte zubereiten: Dafür stehen gewissermaßen die Chromatics. Aus maximal künstlichen Instrumenten eine maximal emotionale Message rausholen, ist der Band um Johnny Jewel dieses Jahr nicht nur mit "Kill For Love" gelungen. Aber nirgendwo fügen sich Synthie-Strings, Drum-Machine-Beats und der fast beiläufig melancholische Gesang von Ruth Radelet zu einem so zwingenden Popsong zusammen wie hier.
Dass Natasha Khan gerne andere Leute besingt, weiß man spätestens seit "Daniel" von 2009. Damals wurde noch eine Jugendliebe angehimmelt, nun trauert sie einer alternden Diva nach. Der ruhige, getragene Song scheut die große Geste nicht: "Laura, you're more than a Superstar", heißt es im Text, und "You're the train that crushed my heart." Theatralisch angehaucht ist auch das Video, das neben Bat For Lashes die Drag-Queen Lavinia Co-Op zeigt.
Als sie den Song benannten, dachten die Jungs um die Bickle-Brüder sicher im Traum nicht daran, dass es ihnen nach der Veröffentlichung tatsächlich die Knochen verdrehen würde. Der Opener repräsentiert die treibenderen Nummern des exzellenten Doppelalbums "Yellow & Green". Eine hübsche Wall Of Sound, Beard-Core par excellence.
"Angels" von The XX öffnet sich einem nicht beim ersten Hören. Fallen anfangs nur die minimale musikalische Untermalung und die gefühlvoll gehauchte Stimme von Sängerin Romy auf, ist man spätestens beim dritten Durchgang überwältigt von der besonderen Atmosphäre. Denn "Angels" ist voll subtiler Romantik und unterdrückter Gefühle und bildete den optimalen Appetizer fürs Album "Coexist".
Ein noch besserer Teil eines ohnehin guten Soundtracks: Cliff Martinez schrieb die Musik zum Film "Drive", Kavinsky und CSS-Sängerin Lovefoxx zauberten eine Hymne auf die Nacht, die Liebe und die Sehnsucht. Im Hintergrund stellten Produzent Guy-Manuel de Homem-Christo (Daft Punk) und Mixing-Master Sebastian ihre Skills in den Dienst der guten Sache.
Vier Alchemisten aus Brooklyn, New York kennen ihr Handwerk. Sie brauen einen Cocktail, der an der Zunge poppt, die Mundhöhlen mit Verschrobenheiten durchspült, den Gaumen weichklopft und beim Runterschlucken trotzdem wohl bekommt. "Yet Again" heißt dieses wirre Gemisch. Es ist aus einer Bar, die auf den Namen "Shields" hört. Unter vorgehaltener Hand: Sie der Tipp der Saison.
Out of the blue, wie der Engländer sagt, standen Damon, Graham, Alex und Dave diesen Sommer plötzlich auf einem Londoner Dach und spielten zwei neue Lieder. Die Piano-Ballade "Under The Westway" wurde schon kurz nach Twitter-Livestream von Fans in den Rang großer Hymnen wie "To The End" erhoben. Wie die Zukunft der Band aussieht, weiß weiterhin nur Damon. Wenn überhaupt.
Harmonische Pop-Chöre, dengelige Gitarren, galoppierender Rhythmus und raffiniert geschichtete Effekte: Django Django aus Schottland und Umgebung beschreiben ihren alles umarmenden Psychedelik-Pop lieber als "Space Trucking" oder "Soundtrack für einen Western in der Zukunft". "Default" wirft alles auf einmal in Topf, ohne zu nerven oder unentschlossen zu klingen. Vielleicht die genialste Schlafzimmerproduktion seit Jahren.
Pharrell Williams hält ihn für den Bob Dylan unserer Tage, und er steht mit seiner Meinung nicht einsam da: Kendrick is king - allein schon, weil er die ansonsten bis auf die Knochen uneinige laut.de-Rapautorenschaft so geschlossen hinter sich bringt, als gelte es, ein Polonaise-Battle zu gewinnen. Zwiespalt herrscht allerdings ob des besten Songs auf seinem von vorne bis hinten großartigen Album. In das kann man bedenkenlos blind hineingreifen. Man sollte das Konzept-Monster ohnehin am besten am Stück genießen.
Kaum einer hier hatte Alt-J auf dem Schirm, als "Tesselate" plötzlich mit jeder neu eintreffenden Autoren-Hitliste unaufhörlich im Jahresranking stieg. Hinter der Tastenkombination englischer Macs stecken vier Jungs aus Cambridge, hinter "Tesselate" ein warm psychedelischer Indie-Soul-Diamant, den auch Mumford & Sons coverten. Das dazugehörige Album "An Awesome Wave" holte sich den Mercury Prize.
Twin Shadows "Five Seconds" ist eher eine Nummer der ruhigeren Sorte. Verträumte Synths und Gitarren, dazu aber ein sehr markanter Basslauf: So gewinnt man scheinbar die Herzen der laut.de-Redakteure im Jahr 2012. Egal, was man im Stück des New Yorkers hört - Joy Division, Peter Gabriel oder gar eine Art modernen Prince - die Sounds sind wunderbar sphärisch, homogen und genau deshalb ganz eigen.
Ist 'Nightcall' nicht aus 2011? Is ja auch strunze, trotzdem einer meiner Lieblinge.
Ansonsten Lana Del Rey 'National Anthem' oder MIA 'Bad Girls' anstatt Quark Cro wäre verständlicher gewesen.
und wann kommt das "wirklich gute Songs des Jahres 2012" ???
Mark Lanegan - Ode To Sad Disco
http://www.youtube.com/watch?v=obrG7t2kgM0
Leonard Cohen - The Darkness
http://www.youtube.com/watch?v=sEzeGcwnztI
Max Richter - Summer 3
http://www.youtube.com/watch?v=KkWMqs67Lhw
Lana del Ray - Blue Jeans
http://www.youtube.com/watch?v=8t-I-Lqy06g
Om - State of No Return
http://www.youtube.com/watch?v=WxBeyT5884w
Pepe Deluxe - A night and day
http://www.youtube.com/watch?v=rfYw9nxQdB8
Adele - Skyfall
http://www.youtube.com/watch?v=7HKoqNJtMTQ
The Shins - Simple Song
http://www.youtube.com/watch?v=LbCURc73WaM
Tenacious D - Deth Starr
http://www.youtube.com/watch?v=h5f6wMXxUmI
Agalloch - Faustian Echoes
http://www.youtube.com/watch?v=rIF0d4PLsjY
Shining - The Gastly Silence
http://www.youtube.com/watch?v=Khu33cldtKU
Grimes - Oblivion
http://www.youtube.com/watch?v=m5H-YlcMSbc
Tame Impala - Elephant
http://www.youtube.com/watch?v=H570ifQfpDk
Grizzley Bear - Sleeping Ute
http://www.youtube.com/watch?v=qJ7-suV9Kc8
Anathema - The Storm before the Calm
http://www.youtube.com/watch?v=Cmw-ruG_5jI
The Black Keys - Gold on the Ceiling
http://www.youtube.com/watch?v=CuK1q1SsigU
Florence + Machine = No light, no light
http://www.youtube.com/watch?v=2mfWRHnsN0g
Jack White - Sixteen Saltines
http://www.youtube.com/watch?v=ZWbAMY-l-RM
Testament - Native Blood
http://www.youtube.com/watch?v=l5Ibm8mjSek
Endlich mal eine Liste, bei der ich keine Platzierung ungerecht finde, weil alle Songs scheisse sind.
Wer um Himmels willen hat den Text zu Augenbling geschrieben? Zuerst einmal fand ich Beautiful nicht schlecht, hatm ir zumindest besser gefallen als Augenbling. Mich regt auf, dass all diese Wannabe-Seeed-Fans, die Seeed erst seit Ding kennen so tun, als wären sie die wahre Seeed-Fanbrigade. Und die sagt dann auch: "Yay, Augenbling endlich hat Seeed wiedermal einen typischen Seeed-Song gemacht".
Und Wortwitz in Augenbling? "Deine Augen geben meiner Welt wieder Glanz, du machst mich wieder ganz." Ich würd das jz nicht gerade Wortwitz nennen, sondern eher... ich weiß nicht... scheiße. Und auch vom angeführten Zitat lässt sich ähnliches sagen.
Wenigstens Mumford und Sons dabei. Ansonsten, naja. Bester Song fehlt. Unschlagbar dramatisch, mitreißend, musikalisch wie lyrisch (und damit ist wirklich LYRISCH gemeint nicht einfach nur "Songtext"!!!): Maize von Wovenhand. Der Song 2012 für mich:
"he findeth a fresh jaw-bone / of an ass, putteth forth his hand / and taketh it, and smiteth - a thousand men..." - einfach nur geilomat!
http://www.youtube.com/watch?v=T-arGlA_8rk
Plan B - Falling Down
http://www.youtube.com/watch?v=PzpQSHGxZ-A
Apollo Brown OC - Fantastic
http://www.youtube.com/watch?v=gbAR9m8Ije8
Anais Mitchell - Dyin Day
http://www.youtube.com/watch?v=DI351nsiEHE
John Frusciante - Sum
http://www.youtube.com/watch?v=jHZ-QGPnRDY
The Tallest Man On Earth (unfassbar, dass es keine Review gab
) - Little Brother
http://www.youtube.com/watch?v=fcrW-n9AwIM
Patrick Watson - Lightouse
http://www.youtube.com/watch?v=R23bifAbWWs
Michael Kiwanuka - Always Waiting
http://www.youtube.com/watch?v=OneVJL_TMww
Grossartig wie diese HipsterListe von den bekannten unfähigen Forenaposteln um weitere vollkommen unbekannte und dröge Songs oder nur allzu bekannte Chartwichse erweitert wird. Legt euch mal Geschmack zu und Little Talks ist wohl der berechneteste unterirdischste Radiohit des Jahres.
Hallo laut.de.ich regte mich ja schon damals auf, dass schon im dezember die songs des jahres gewaehlt wurden. und das jetzt schon im november geht gar nicht! und was die nummer eins angeht. wenn schon twin shadow dann bitte mit golden light. five seconds ist langweilig. wie kann kann es sein dass madness von muse von niemanden genannt wurde. keinen song hab ich dieses jahr oefters nachgesungen. aber sonst fast alles dabei was ich auch in meiner liste habe.
).immerhin habens polica und mumford and sons in die liste geschafft. der rest war mir auch eher unbekannt/egal. wobei ich einige der vorderen plätze wirklich gut finde, m.A.A.d city oder tesselate zum beispiel... der rest? eher nichtssagend
Peinlich, hab den Song von josh homme noch gar nicht gekannt.
Allein der ist die Liste wert! thx
Nebenbei: baroness, black moth, mumford und polica sind auch einer Jahresbestlist würdig (kann sein, dass ich da noch ein paar vergessen habe).
@nicolaas:
auch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass dieses Jahr noch mehr herauskommt als Best-Offs und Weihnachts-Sampler.
also ca. die hälfte der songs hab ich noch nie gehört. ist gut, somit kann ich mich denen widmen.
was ich aber auch schon letztes jahr bekrittelt habe - wann euch diese songs und bands so flashen, warum kommt dann nicht mehr davon auf laut.de vor?
gibts keine news von den leuten? immer nur rihanna? wäre cool, wenn ihr die liste vierteljährlich aktualisiert, dann bleibt man am trend-zug 
Die meisten Songs kenne ich nicht und wenn ich mal aufgrund der interessanten Beschreibung reingehört habe - Dreck. So, jetzt hör ich weiter Deftones ...

ich finde die liste wirklich klasse, auch wenn sie meistens nicht meinen geschmack in sachen genre trifft. solche kommentare wie von marco2608## und yellow mellow sind einfach ignorant und dämlich!
wobei ich glaube dass die songs der alben vom 9. (green day, DEFTONES,soundgarden,moses pehlham, Crystal Castles und 16.november (Rihanna,Joe Cocker..) schon gar nicht mehr beruecksichtigt wurden.
dieses jahr kommt noch :Alicia Keys ,Zucchero, Olly Murs,Paul Kalkbrenner, Till Broenner,Wiz Khalifa,green day, bruno mars,sido,the game,Herr Sorge. das sind einfach noch zu viele. ein guter nicht "vorab"singlesong hat somit gar nicht die chanche ueberhaupt in die liste zu kommen. wobei es sich bei dieser leider nur um singles handelt.
Ich wüsste nicht, dass "Voyage Voyage" als Single erschienen wäre. Wenn dem so ist, könnte ich allerdings verstehen, dass nicht stattdessen "Big Hand Nails Down" oder "Vater" vom selben Album vorgezogen wurden. Allerdings gibt es zu jenen auch kein offizielles Video.

Ich fand ja die Best-Of von 2011 besser, sind auch ein paar gute dabei (the xx, Kendrick Lamar) aber im großen und ganzen nicht mein Geschmack
Sehr schön Zebra und Njena in der Liste zu sehen. War auch ein persönlicher Lieblingssong von mir.
twin shadows confess hat aber auch hits um hits. da hätte man ja wirklich fast jeden song nehmen können. 5 minutes ist definitiv klasse, wenn man bedenkt, was sonst für ein schmarn im rnb veröffentlicht wird. vor allem das video hat mich aber überrascht. sehr interessant und fantasievoll.
ich scheiß auf die genauen platzierungen aber mit ein paar songs stimm ich durchaus überein. aber wie immer scheinen leute zu vergessen, dass die listen, wenn auch von mehreren erstellt, SUBJEKTIV sind. erstellt euch doch eure eigenen kacklisten, sowie u.a. JaDevin und lasst uns an eurer ach-so-großen musikalischen weisheit teilhaben. arschnasen.
Luksoropoulos: hab meine New Dubby Conquerors verloren
Verlust des Jahres.
Ich finde die Liste im Gesamten eigentlich ziemlich gut gelungen. Mir gefallen "Yet Again" oder "Under The Westway". Was mir jedoch noch fehlt ist ein Song von Justice oder das bombastische "Higher Ground" von TNGHT. Das wäre ein echter Knüller gewesen, hättet ihr dies noch berücksichtigt.
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