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Der Weltuntergang steht vor der Tür. laut.de-Fachmann Michael Edele präsentiert kurz vor knapp noch schnell den Soundtrack zur Apokalypse.
Planet Brütal (edy) - Wofür sind Jahrescharts noch mal gut? Ach, ja: Sie machen einem Musikredakteur bewusst, welche Scheiben den test of time bestanden haben. Denn es gibt ja Platten, die man bei sonnigem Wetter und anstehendem Feierabend als große, musikalische Metal-Kunst gepriesen hat, obwohl sie mittlerweile schon nach dem zweiten Track aus dem CD-Player fliegen.
Andere dagegen klangen zunächst sperrig und nur mäßig spannend, haben sich mittlerweile aber zum persönlichen Geheimtipp gemausert. Das geht dann zum Glück allen Musikliebhabern so.
Da ich mich aus reiner Altersdemenz an vieles erst gar nicht mehr erinnere, habe ich auch dieses Jahr wieder ein wenig Weisheit von den Kollegen Butterweck, Kubanke und Jansen auf mich herabdröppeln lassen, um letztendlich doch die eigene Rübe durchzusetzen und die Jahrescharts from hell zu präsentieren. Viel Spaß!

Ähnlich wie Ulver schauen auch A Forest Of Stars gern über den Black Metal-Tellerrand hinaus. Zwar gehen sie nicht ganz so kompromisslos vor, doch auch hier gehören Doom-, Folk-, Klassik- und Spoken Word-Passagen mit zum künstlerisch hochwertigen Handwerk. Black Metal goes Feuilleton, Kubanke goes five points.

Kreator, Destruction und Sodom verkörpern nach wie vor die Dreieinigkeit des deutschen Thrash Metal, trotzdem haben sich Kreator mittlerweile deutlich von den anderen abgesetzt. Das gilt sowohl in verkaufstechnischer als auch in musikalischer Hinsicht. Während die zwei anderen dem Thrash nahezu bedingungslos treu bleiben, wagen Kreator auf "Phantom Antichrist" einmal mehr die Annäherung an epische Melodien und traditionelleren Metal.

Nach "In Requiem" und "Faith Divides Us - Death Unites Us" haben Paradise Lost mit dem Luxusproblem zu kämpfen, dass sie gegen zwei exzellente Alben anstinken müssen. Anstatt aber zu versuchen, mit halbgaren Experimenten oder Stilveränderungen in anderen Genres Fuß zu fassen, konzentrieren sie sich einfach auf das, was sie am besten können: großartige Metal-Songs schreiben. Nick Holmes bleibt bei rauerem Gesang, Greg Mackintosh liefert dazu gewohnt eingängige Leads und Melodien.

Während sich eine Band wie Katatonia mittlerweile komplett von ihrem Doom/Death Metal-Erbe verabschiedet hat, stehen Daylight Dies bereit, dieses mit der gebührenden Sorgfalt und Verantwortung weiter zu tragen. Die Amis verbinden eine düstere, melancholische Atmosphäre mit der brachialen Gewalt des Death Metals und schufen vor allem mit dem Song "Infidel" ein kleines Meisterwerk.

Nach einer wohlverdienten Auszeit meldeten sich The Bones dieses Jahr mit "Monkeys With Guns" in alter Tradition zurück. Wo sich die meisten anderen schwedischen Rotzrocker mittlerweile entweder aufgelöst haben oder nur noch ein Schatten ihrer selbst sind, fegen The Bones seit Jahren durch Clubs und über Festivals, als wäre der morning after zu egal welcher Zeit noch mindestens zwölf Stunden entfernt. Dreckig, roh und mit jeder Menge Hooks versehen – sowohl live, als auch auf Platte garantieren The Bones gute Laune.

Immer dann, wenn eigentlich keiner mehr damit rechnet, meldet sich Kory Clarke zurück und legt mit Warrior Soul den in Salz gepökelten Finger in die politisch-gesellschaftskritische Wunde. Das allein wäre in etwa so belanglos wie eine Kollaboration von Metallica und Lou Reed, doch verpackt Kory das Ganze musikalisch ansprechend. Zwar nichts Revolutionäres vom ewigen Revoluzzer, aber eine Sammlung starker Songs mit eindeutiger Message.

Was hat eine Band, die ihre Musik als 'Cinemascopic Alternative Rock' bezeichnet, in den Metalcharts zu suchen? Berechtigte Frage. Sagen wir einfach, dass Basser Soti auch bei Morgoth spielt und es die Marburger schlicht und ergreifend verdient haben, hier aufzutauchen. Das großartige Album "Pilots Of A New Sky" hat ein viel breiteres Publikum verdient und gehört jedem, der auch nur einen Hauch Sympathie für Rush empfindet, ans Herz gelegt.

Er ist und bleibt eine Ausnahmeerscheinung in der Metalwelt. Der ehemalige Emperor-Gitarrist sucht zwar auf "Eremita" immer wieder die Nähe zu musikalischer Harmonie, durchbricht sie aber genauso souverän und selbstbewusst wieder. Die Riege an Gästen ist beachtlich und exzellent genutzt, auch wenn Ihsahn das Album im Alleingang genau so gut in Szene gesetzt hätte.

Wo Kreator den Weg zu mehr Melodie und Epik suchen, um die Grenzen des Thrashs zumindest ein wenig zu erweitern, bleiben Destruction diesem Genre quasi zu einhundert Prozent treu. Gleichzeitig machen sie jedoch nicht den Fehler, sich nur auf die eigene Vergangenheit zu konzentrieren. Stattdessen zeigen sie auf "Spiritual Genocide", dass sie durchaus beobachten, was die Kollegen veranstalten. Wo Mille gesanglich stellenweise schwächelt, gibt Schmier so richtig Gas.

Das Markenzeichen von Ulver war schon immer ihre Unberechenbarkeit. Da macht "Childhood's End" keine Ausnahme. Kein Black Metal, kein Jazz, kein Ambient – dafür das böse Wort Pop! Und dann auch noch ausschließlich Coverversionen von Bands aus den 60ern! Tss! Ulver verwandeln diese aber in 16 schillernde Kleinode, die unseren Kubanke als bekennenden Fanboy voll und ganz überzeugten.

Mit dem schon sehr starken Vorgänger "The Sound Of Madness" legten Shinedown den Grundstein zum Erfolg, den sie mit "Amaryllis" nun einfahren. Irgendwo zwischen Black Stone Cherry und Black Label Society rocken Shinedown mit einer unglaublichen Hitdichte über die großen Bühnen und haben mit Sänger Brent Smith einen Trumpf in der Hand, der den Großteil der Konkurrenten aussticht.

Auch über Prong kann man sich nur wundern, wie sehr sich Tommy Victor wieder berappelt hat. Nachdem zwischenzeitlich kaum Hörenswertes mehr von der einstigen New Yorker Institution kam, gerade mal halbgare Veröffentlichungen im Dienste von Schinkengott Glenn Danzig, setzt "Carved Into Stone" ein bärenstarkes musikalisches Statement.

Regte sich manch einer auf dem Vorgänger noch darüber auf, dass der Spielwitz bei Lamb Of God ein wenig auf der Strecke geblieben sei, so soll "Resolution" in dieser Beziehung kaum Grund zur Klage liefern. Die beiden Gitarristen Mark und Willie lassen ihren Künsten freien Lauf, und auch Drummer Chris beweist, dass er zu den Besten seiner Zunft zählt.

Warum sich nach wie vor nicht herumgesprochen hat, dass Helltrain den perfekten Sound für jede Metalparty liefern, ist eins der großen Geheimnisse des Universums. Davon unbeeindruckt rocken die Schweden mittlerweile komplett auf eigene Faust und bieten das neue Album "Death Is Coming", sowie alle früheren Veröffentlichungen zum kostenlosen Download auf ihrer Seite an. Party hard!

Wenn eine Band dieser Größe Alben in normalerweise nur Metallica vorbehaltenen Zeiträumen veröfffentlicht und trotzdem überall abgefeiert wird, muss das etwas bedeuten. Tatsächlich ist "Time I" nach dem bereits starken, selbstbetitelten Debüt, ein kleines Meisterwerk geworden. Wann genau der zweite Teil tatsächlich folgt, steht noch in den Sternen, aber dafür gibt es auf dem Teil I ja auch genug zu entdecken.

Wenn sich einer mit Schicksalsschlägen auskennt, dann ist das Paradox-Sänger und Gitarrist Charly Steinhauer. Um so bemerkenswerter, dass der Mann ein ums andere Mal bärenstarke Scheiben veröffentlicht, die dank großartiger Melodien und unglaublicher Spielfreude dennoch eine positive Power aufweisen, für die sich manch einer den rechten Arm abhacken würde. "Tales Of The Weird" kommt zwar wieder nicht ohne Besetzungswechsel aus, etabliert die Würzburger aber um so deutlicher als eine der eigenständigsten Thrash-Bands überhaupt.

Auch auf ihrem siebten Studioalbum wandern Deftones wieder mit unglaublicher Sicherheit zwischen zwei Welten. Sphärische Melancholie und archaische Urgewalten prallen auf "Koi No Yokan" aufeinander und lassen keinen Hörer unberührt. Feuer spuckende, bedrohliche Songs. Gitarrenwände, breiter als das Kreuz eines Heavyweight-Champions.

Auch das zweite Album des ehemaligen Gorefest-Drummers glänzt mit wunderschönen Melodien und tieftraurigen Klängen. Im Gegensatz zu My Dying Bride setzt man nach "Lacrima Mortis" aber nicht direkt das Messer ans Handgelenk, sondern widmet sich zunächst einmal einer kleinen, bittersüßen Melancholie.

Kaum waren Ministry zu Grabe getragen und für immer eingemottet, melden sie sich auch schon mit dem starken "Relapse"-Album zurück. Grund für diesen Sinneswandel waren die Songs von Gitarrist Mike Scaccia, der Onkel Al überredete, ein weiteres Album zu machen. Ein Glück, kann man nur sagen, auch wenn der Sargdeckel über Ministry anscheinend schon wieder zugeklappt wurde.

Herbst und Winter scheinen den Briten die liebste Jahreszeit zu sein, denn genau für diese Monate wirkt ihre Musik wie geschaffen. Verzweiflung und Depression sollte man zwar nur bedingt pflegen, wer aber sonst keine Hobbys hat, ist mit "A Map Of All Our Failures" auf der sicheren Seite.

Auch wenn Frontmann Jaz Coleman gerne überraschend in der Wüste verschwindet, bleiben Killing Joke mit "MMXII" genauso präsent und gegenwärtig wie vor zwei Jahren mit "Absolute Dissent". Gerade die Verbindung aus gewohnter Allmacht und New Wave der 80er macht "MMXII" zu einer interessanten und ungewöhnlichen Scheibe.

Testament lassen sich gehörig Zeit zwischen ihren Alben. Wer hinter den Drums sitzt, ist bei jeder Scheibe eine Überraschung. Was die Qualität angeht, überrascht es eher wenig, dass "Dark Roots Of Earth" ein erstklassiges Thrash-Album geworden ist. Sowohl in Europa als auch in den USA scheint die alte Garde an Thrash-Bands stärker denn je. Testament sind ganz vorne mit dabei.

Metal oder nicht? Die Frage darf man bei The Other stellen. Die Antwort gibt allein schon der Opener "My Home Is My Casket". "The Devils You Know" bietet Fans unterschiedlicher Genres genügend Hits und Unterhaltung, um den dritten Platz in den Jahrescharts zu rechtfertigen. Wer The Other zuletzt auf ihrer fast durchgehend ausverkauften Tour gesehen hat, wird das bestätigen.

Nur die wenigstens hätten KISS noch so ein Album zugetraut. Vor allem die Tatsache, dass Simmons, Stanley und Co. die Scheibe ohne Gastautoren geschrieben haben, lässt den Hut ziehen vor der Leistung der Rock-Opas. Zumal der Vorgänger "Sonic Boom" ja auch schon nicht von schlechten Eltern war.

Seit Jahren liefern die New Yorker höchste Qualität ab. "Electric Age" bildet in dieser Beziehung keine Ausnahme. Das Line-Up um Bobby Blitz und D.D. Verni ist wieder stabil. Scheinbar gibt es nichts, das Overkill aus der Bahn werfen kann.
Die neue Shining fehlt auch. Die wurde auf powermetal.de sowohl von den Blackies als auch den Traditionalisten hoch gelobt. Zu Recht.
Kernel Panic - not synicing:
Weil Testament nicht auf der 1 sind!
Das kann doch nicht wahr sein! Ich hab grad mal 1 Album aus dieser Liste gehört. Overkill und das ist auch unter meinen Favoriten dieses Jahr. Aber wo ist Angelus Apatrida, Fozzy oder Stone Sour? Ich weiß ich weiß, Geschmack 
Ne, Fozzy hatte dieses Jahr ein beschissenes Album abgeliefert. Außer "Spiders in my Mouth" nichts braubrares gewesen. Da war Chasing the Grail deutlich besser.
Da feiert Jericho 2007 sein Wrestling-Comeback, kommt als eingebildeter "Best in the World"-Typ raus und alle feiern ihn (inkl. mich). Zack, seine Fozzy-Platte wird geil.
Zweites Comback dann 2012 als undefiniertes etwas. Ein bisschen was von seinen alten Gimmick, hier und da was von den neuen. Kurz gesagt, Fozzy-Platte wird scheiße.
Dann bin ich mal gespannt wie sein Comback 2013/14 wird. Mit 42 ist er leider nicht mehr der jüngste
...Und wohl oder übel jetzt auf seine Musikkarriere umsatteln. Aber ein Run ist noch drin.
Y2J war/ist auch mein absoluter Favorit aber ich würde trotzdem bezweifeln das er alleine ein 3(!!!) Stunden RAW unterhaltsam gestalten kann- da läuft momentan zu viel schief für. Okay ähh Musik! Fozzy fand ich das neue Album auch nur durchschnittlich, gleiches gilt für House of Gold Bones. Auf beide riesig gefreut, beide als ganz gut befunden aber eben nicht im Sinne von Wochenlang geflasht (wie auch bei Serj Tankian).
Lamb of God kann ich nachvollziehen steht bei mir aber irgendwie auf einer Ebene mit neuen Scheibe von Gojira. Ich weis das Eddy das niemals auch nur erwägen würde und ich lehne mich ganz weit aus dem Fenster aber die neue von (Achtung!) Billy Talent fand ich teilweise durchaus "Heavy" und gelungen sowieso.
Ach, Y2J braucht nur wenigstens für 5 Minuten rauszukommen und was erzählen.
Den Rest erledigt dann die geklaute TNA-Claire-Storyline um Gott, AJ und Vicky.
...Und wohl oder übel jetzt auf seine Musikkarriere umsatteln. Aber ein Run ist noch drin.Was zur Hölle hat denn die Ulver-Scheibe hier verloren?!? Also nicht musikalisch, sondern unter "Metal" - Psychedelic Folk hat nochmals was mit Metal zu tun? Klärt mich mal jemand von euch "Fachleuten" auf? Kiss sind ja böse Metal ..rofl.. Aber bei dem Scheiß, was dieses Jahr überwiegend im Metal veröffentlicht wurde, muss man schon alles reinnehmen, was irgendwo mal mit "Metal" zu tun. Anders kann ich mir die Liste nicht erklären.
Ich bin ja nicht so der Metal Kenner. Für mich am besten dieses Jahr waren Gojira's "L'enfant sauvage" und Soen's "Cognitive". Und wenn Ulver in die Liste dürfen, dann wohl doch auch Katatonia Anathema. Die haben mit Metal genauso wenig zu tun...
erstmal.. shinedown ??? im ernst jetzt ??? mal wertungsfrei gemeint - was ist an denen metal, hätte die eher in die postpupertäre emoschlampen ecke gstellt, aber okay...
testament, overkill.... passt natürlich, solide alben, vor allem aber beide live sehr nah an endgeil...
...ansonsten kenn ich einige bands gar nicht, mal n bissle durchhören....
Wenn ich mir die Liste so anschaue, wundert es mich nicht, dass ich 2012 hauptsächlich mein Versäumnis an Klassikern aufgearbeitet habe.
Daher meine Platte 2012:
W.A.S.P. - The Crimson Idol
Und sooo schlecht war die Danko Jones auch nicht meiner Meinung nach.
Ich hätte kein Problem, wenn diese Liste klar als subjektiv gekennzeichnet werden würde. Das ist sie aber nicht. Und ohne dem "The Giant" von Ahab, kann ich hier gar nichts ernst nehmen. Ehrlich gesagt habe ich bis zum Ende gehofft, dass das Teil genannt wird. Ein würdiger Platz 1 wäre es auf jeden Fall gewesen. Was ist mit Kamelot? Soll mir keiner sagen, dass das Album nicht wichtig und, was das wichtigste ist, gut genug ist, dass es hier keinen Platz gefunden hätte. Aber wie gesagt: Ohne Ahab gibts keine Credebility...
An der Erstellung der 'Metal'-Liste haben vier Redakteuere teilgenommen. Mehrfachnennungen sind also entsprechend weit nach vorne gerutscht. Und bei Jahrescharts kommt nun mal was gaaaanz Überraschendes ins Spiel, nämlich die persönliche Redakteursmeinung 
[quote="-=Parcival=-"]Wenn ich mir die Liste so anschaue, wundert es mich nicht, dass ich 2012 hauptsächlich mein Versäumnis an Klassikern aufgearbeitet habe.
Daher meine Platte 2012:
W.A.S.P. - The Crimson Idol
Und sooo schlecht war die Danko Jones auch nicht meiner Meinung nach.[/quote]
Wer behauptet den sie wäre schlecht? Ausserdem ist DJ kein Metal.
@ Sancho:
Meiner Meinung nach hat Danko Jones mehr Metalelemente als z.B. die in der Liste vertretenen Kiss.
Daher hätte ich sie auch hier eingeordnet.
du sagst es.

ich frag mich am ende nur noch ob sie kings of leon auch als "metal" bezeichnen würden
ich frag mich am ende nur noch ob sie kings of leon auch als "metal" bezeichnen würden
Converge haben auch ein verdammt starkes Album dieses Jahr abgeliefert ... Aber Mathcore ist wohl eher der tourette-syndromige, entfernte Verwandte der hier vertretenen Metal-Spielarten =D
Ja, die Grenzen verschwimmen. Sowohl von innen (bspw. Opeths Heritage) als auch von außen (wenn sich Mainstream-Pop-Künstler der Metalsymbolik bemächtigen). Ich versuche es bei der Abgrenzung von Rock zu Metal vereinfacht so: Wenn ein Lied auch bei leiser Lautstärke noch funktioniert, ist es kein Metal mehr. Converge, Meshuggah, Neurosis sind demnach (für mich!) Metal. Und ACDC, Kings of Leon und Kiss nicht. Weil das Kernelement des Metal meiner Meinung nach die Wucht und die (auch emotionale) Intensität ist und dadurch Melodie und Rhythmus, anders als im Rock, nicht im Vordergrund stehn.
@ Badeprofen: AC/DC funktionieren für dich leise? Dein Gehör möcht ich haben, das ist doch boring as fuck xD. Und wenn Kings of Leon eins konnten, dann doch wohl emotionale Wucht (Zumindtenst auf Because of the Times) beim Erstling mag das mit Melodie und Rhythmus schon stimmen. Den Rest mag ich von denen eh absolut nicht, dafür die beiden Alben umso lieber^^.
Ist eigentlich keinem aufgefallen, dass hier "Koloss" von Meshuggah fehlt??? Für viele war beim Erscheinungstermin im März schon klar, dass das beim "Album des Jahres" ganz oben mitspielen wird! So auch für mich.
Seltsame Liste. Es fehlt ganz eindeutig Katatonia. Die Platte hätte es vielleicht sogar "verdient" in der allgemeinen Liste aufzutauchen. Hier aber doch mit Sicherheit!
Meshuggah?
Komische Mischung aus "guten alten" Thrash-Platten und Sachen, bei denen man über die Zuordnung in die "Metal-Liste" staunt.
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