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Die laut.de-Redaktion hat gewählt: Wir küren unsere 30 Lieblingsclips des Jahres 2011.
Konstanz (laut) - Noch deutlicher als in den Vorjahren veränderte 2011 die Krise der Musikindustrie auch die Kunstform 'Video'. Selbst bekannte Künstler wie Rammstein oder Radiohead produzieren ihre Clips mit immer weniger Geld. Allenfalls Lady Gaga leistet sich noch aufwändige Choreografien, und wenn Kanye und Jay-Z zum Spaß einen Maybach zersägen, wirkt das wie ein Abgesang auf goldene Zeiten.
Doch ein geringes Budget kann auch die Phantasie anspornen, und so drehten auch 2011 zahlreiche kreative Regisseure lustige, brutale, absurde oder erotische Kurzfilme. Mit vereinten Kräften haben wir für euch unsere dreißig liebsten Musikclips zusammengestellt. Lehnt euch zurück und genießt ...
Handgemachter Rock'n'Roll, ruhig gefilmt in Schwarz-Weiß mit scharfen Kontrasten, aber ohne Kulisse oder Plot drumherum - das Video der drei jungen Briten von Kitty, Daisy & Lewis ist pures Understatement. Zum Warmwerden ...
Florence And The Machine sind bekannt für ihre außergewöhnlichen, sehr anmutigen Videos. So auch das zur ersten Single "Shake It Out" aus dem aktuellen Album "Ceremonials". Für Florence selber sind ihre Videos eine visuelle Repräsentation der Emotionen, die dem Song innewohnen. Der Clip zu "Shake It Out" zeigt eine Mischung aus 20er Jahre-Glam und Eyes Wide Shut-Ästhetik. Ganz wie der Stil von Florence ist auch dieses Video schönstes Vintage. Zusammen mit ihrem unglaublichen Bewegungsspektrum in den Tanz-Szenen ergibt es das Besondere, das auch ihre Musik umgibt. Die Choreografie bleibt dabei jenseits von den Beyonces und Britneys dieser Welt.
Mitte des Jahres veröffentlichen The Flaming Lips und Lightning Bolt eine Split-EP auf Vinyl, die allein für ihre Titelwahl gut gepflügten Resonanzboden verdient: "I Want To Get High But I Don't Want Brain Damage", "I Want To Get Damaged But I Won't Say Hi" oder "I'm Working At NASA On Acid" heißen die Kleinode abstrakter Soundgewalt, die im Regelfall auch schon den lyrischen Gehalt der Stücke beschreiben. Dass es entsprechend verstörend und spaced-out aus der Anlage platzt, wenn sich die Psychorock-Großväter und Rhode Islands Premier-Noise-Veteranen zusammenschließen, kann man sich ja selber denken. Passend dazu haben die Lips/Lightning Bolt ihre Found Clips durch den multiplen Acid-Verzerrer gejagt und den Halbschnitt von Wayne Coyne mit animiertem Mundwerk als Extra-Störfaktor ins Bild montiert. Trippy Nihilismus aus der Sommerpause hooray!
Die Tonspur hatte zugegeben keine Chancen auf unsere Bestenlisten. Doch je gewöhnlicher der Song, desto überraschender das Video. Selten sah das schmutzige Nachtleben so faszinierend aus, selten war Neonlicht so vorteilhaft. Prügeln oder Tanzen? Die Visualisierung der zweiten Single des am 11. November erschienenen Snow Patrol-Albums "Fallen Empires" überzeugt durchaus mit einer tragischen Schönheit.
"Du merkst es jedes Jahr zu Silvester: Tut mir leid, du bist ein Teil der Jugend von gestern." In Marterias und Peter Fox' Erfolgssingle "Sekundenschlaf" dreht sich alles um die Angst vorm Älterwerden und den damit verbundenen Jugendwahn. Passend dazu bewegt sich Marten Laciny, so der bürgerliche Name des Rappers, behäbig durch Bangkok, während das Geschehen um ihn herum im Zeitraffer vorbei rast. Ein rundes Video, dessen beeindruckende Aufnahmen sowohl die durchdachten Lyrics als auch die hektische Atmosphäre der asiatischen Metropole bestens wiedergeben.
Rockstar zu sein ist irgendwie doch nicht so geil. Does It Offend You, Yeah? schuften nach wie vor in einer schäbigen Supermarkt-Kette und werden von den cool Kids geärgert. Ihre Locations stinken nach alten Pubs und die Besucher sind nicht so recht zielgruppenadäquat. Aber wartet nur ab, "the funky monkeys is coming!"
Ab und an - und viel zu selten - beschleicht einen der Eindruck, die Produzenten eines Videos haben sich den Song, den sie da bebildern sollen, tatsächlich angehört. In Caspers Fall haben sie - und sie haben nicht nur gehört, sondern auch verstanden. Überwältigende Naturaufnahmen verleihen der verzweifelten Sehnsucht nach dem Ausbruch aus der Alltagsroutine, dem Bedürfnis nach Ruhe, Abgeschiedenheit und dem großen Abenteuer, schier greifbare Gestalt. Spann' die Hunde an - und dann ab, into the wild.
Ihrem vielschichtigen Instrumental-Ambient-Hardcore-Rock angemessen geben sich Mogwai auch beim Video zu San Pedro gleichzeitig bodenständig und doch höchst geheimnisvoll: Ein Mann mit Hut läuft durch eine winterlich-urbane Stadtlandschaft. Und dreht sich kein einziges Mal um. Die Bilder, die dies dokumentieren wirken in ihrer scheinbaren Zufälligkeit zunächst wie von einem Amateur aufgenommen, entpuppen sich aber bei näherem Hinsehen als fein konstruiert und ganz bewusst gesetzt.
Zusammen mit dem hypnotischen Track San Pedro bildet das Bildmaterial ein Musikvideo der Spitzenklasse. Bleibt nur noch die Frage, wer der Mann mit dem Hut denn nun ist: Ist es wirklich der heilige Peter? Oder der Apfelmann aus den Gemälden Magrittes (nur von hinten halt). Oder tatsächlich doch Inspector Gadget, wie ein pfiffiger YouTube-User vermutet ... Mogwai jedenfalls wollten sich hierzu (noch) nicht äußern.
"Hey Jungs, wollt ihr ein Video für King Of Limbs machen?" "Wenn, muss es so innovativ wie die Albumidee sein." "Oder Thom tanzt einfach." "Geht auch." Ok. Es ist nicht gerade wahrscheinlich, dass dieser fiktive Dialog in der Radiohead-Zentrale tatsächlich wortwörtlich so stattgefunden hat. Aber im Endeffekt ist der Interpretationstanz von Thom Yorke gleichermaßen simpel wie genial. Schlichtes Schwarz/Weiß, ruhende Einstellungen, und ein Radiohead-Frontmann, der sich der Musik mit jeder Faser seines Körpers hingibt.
Minimale Kosten, maximaler Aufwand. Die Indie-Folk-Band aus Melbourne benötigte für die Produktion ihres Clips zu "Against The Grain" fast nichts außer einem Haufen Schreibwaren, so beschränkt sich die Besetzung auf Blei- und Buntstifte, eine Handvoll Schulmäppchen und ein paar Spitzer. Im Kontrast dazu ist es nicht auszudenken, wieviel Zeit und Mühe die liebevolle und fast komplett flüssig laufende Stopmotion gekostet haben muss.
Die Welt spaltet sich in zwei Fronten. Katzenliebhaber und Menschen, die eine Katze haben. Die letzteren wundert es nicht, was die Muschi im Video von Superchunk alles treibt. Für die anderen dürfte es recht interessant sein, was man am Ende des Tages zu sehen bekommt, wenn man Kater Karlo eine Kamera umhängt.
Die wunderbare Welt des ungezwungenen Schulsports und des Bodypaintings. Aus fröhlich tanzenden Kindern im Schulzimmer werden Ausdruckstänzer im Pappwald. Vielleicht auch eine traurige Lebensweisheit?
Jawoll. Bad Meets Evil melden sich "Back! - with a capital B and an exclamation mark." Irgendwann musste einfach wieder zusammen kommen, was zusammen gehört. Royce Da 5'9" und Eminem lieferten mit "Fast Lane" eine erstklassige Single ab. Der Clip dazu zeigt zudem ganz nebenbei, worauf es im Rap eigentlich ankommen sollte: alles Bullshit - abgesehen von der versierten Jonglage mit Worten und Bildern.
Der Battles-Clip ist ein echter Leckerschmecker. Ein Rausch von Farben, albernen Bildern und Schnitten, der wie der Namensgeber des Songs das Leben fröhlicher macht. So schmeckt der Sommer. Und immer schön drauf aufpassen, woran ihr leckt. Eher weniger für den Spaß mit der Eiscreme eignen sich Rollschuhe, Türknäufe oder Tannenzapfen.
Frei nach Funny Van Dannen: "Rothaariger Zyklop, lauf 'rum." Die Abenteuer des kleinen Kerlchens im Video von Kevin Devine gestalten sich liebevoll skurril, knuddelweich und sind sicher einer der Hingucker des Jahres. Armer Drops.
Wenn sich eine Band Destroyer nennt und der Song "Kaputt" heißt, denkt man erstmal nicht an flimmernden 80s-Pop mit Synthie-Arpeggios, Saxophon-Soli und fluffigen Cool-Jazz. Doch 2011 verbreitete sich der gute Ruf des Destroyer-Songwriters Dan Bejar nach 15 Jahren Anlauf plötzlich in Windeseile. Ob man bei seinem Softporno-Sound automatisch an Sex dachte oder erst nach Ansicht des fantastischen Videoclips, ist uns vor lauter Begeisterung entfallen.
Vergiss Ecstasy, Kokain oder Crack - bei Mastodon sind Sägespäne der Shit! Aber auch hier gilt: Enjoy responsibly. Auch wenn man mit vier Händen viel schönere Schattenspiele machen kann, gesund ist das nicht. Denn was nützen einem die kräftigsten Muskeln, wenn man am Ende zu einem knorrigen alten Baum wird und gar nichts von den barbusigen Hexen hat? Richtig, gar nichts!
Wenn die beiden kommerziell erfolgreichsten Rapper des Landes gemeinsame Sache machen, wird nicht gekleckert, no way. Vor allem nicht bei der ersten Single aus dem Kollabo-Album "23". Man kann sich die Ideensammlung dafür richtig vorstellen: "Ich will Knarren." "Titten. Und ein Rudelbums!" "Mehr Knarren." "Geheimbünde. Immer cool." "Ich will aber auch ein Samuraischwert!" Am Ende kriegen Sido und Bushido - Sinn hin oder her - einfach alles. Specter verwurstet die Versatzstücke zu sechseinhalb absolut kinoreifen Minuten.
Platz 12
Schon von Beginn an verbreitet der Clip mit seiner Optik eine unheilvolle Stimmung. Daran ändert auch der hüpfende Vers-Beat nichts. Man ist sich sicher, dass die Hölle ausbricht. Aber Dubstep macht alles anders. Hier wird ein Kinderschänder von einem Mädchen/Monster fachgerecht in eine Falle gelockt, und bekommt mit wüsten Dubstep-Sounds seine perversen Neigungen ausgetrieben. Das umgekehrte Täter/Opfer-Spiel ist perfekt auf jeden verzerrten Bass-Sound geschnitten, in der Kellerszene folgt jeder Soundbombe von Skrillex ein genauer Bildwechsel. Und wer das nicht zu schätzen weiß, erkennt zumindest den grimmigsten Gesichtsausdruck eines Mädchens in der Geschichte des Musikvideos an.
Dass das Britische Trio seine Musik als Kunstform versteht, die man nicht einfach nebenher konsumiert, lässt sich auch anhand ihrer Videos ausmachen. In Eigenregie auf die Beine gestellt, suchen sich Sel Balamir und Co. immer wieder Leute, die auf derselben Wellenlänge liegen. Bei "Planet Of Insects" kam ein verstörendes Animations-Video heraus, das sich in Plot und Bild am Science Fiction-Klassiker "Planet Der Affen" orientiert. Nur diesmal eben mit Insekten. Spinnen sind zwar keine Insekten, aber der Effekt ist fett.
"Handgestrickt, schlicht und dennoch nicht simpel". So fasste Kollegin Dani Fromm die Schönheit der Clueso-Songs im Bezug auf dessen Album "So Sehr Dabei" (2008) in drei Worte. Wie seine jüngste Platte "An Und Für Sich" entfernt sich auch das hübsche Schwarz/Weiß-Video zur dritten Auskoppelung "Beinah" nicht all zu weit von jener treffenden Beschreibung. Stimmige und liebevoll bearbeitete Aufnahmen zwischen Spielfilmkunst und Computeranimation ergänzen die eigens für den Clip aufgepeppte Version des Clueso-typisch sanften, melancholischen Ohrwurms.
Schmerzgrenzen - für die Herren von Odd Future offenbar ein völlig unverständliches Fremdwort. Allen Wolf Gang-Kollegen voran pulverisiert Tyler, The Creator regelmäßig Anstand, Moral und den guten Geschmack. Deswegen enthält sein Clip zu "Bitch Suck Dick" wohl auch nahezu alles, das Sie in einem Rap-Video niemals erwartet hätten, vom übermenschgroßen Plüschhasen über den Strandausritt auf dem weißen Pferd bis hin zur Kochsendung. Mit Verlaub, Tyler: Du hast sie doch nicht mehr alle!
Was einem dazu einfällt? Die berühmten 15 Minutes of Fame vielleicht. Auf den Hauptdarsteller (und auch einzigen) des Clips dürfte das zutreffen: The Black Keys gehen mit ihrer Platte "El Camino" und dem Leadsong "Lonely Boy" gerade durch die Decke. Das liegt natürlich vor allem an dem extra eingängigen Refrain des tanzbaren bluesinfizierten Indierockstücks. Doch der Mann, den die Keys mehr oder weniger zufällig engagierten, und der für sie vor einem Motel abzappelte, sorgt eben für die extra Prise spontanen Charmes. Der Lohn: über 400.000 Youtube-Views in 24 Stunden.
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Auf den ersten Blick zeigt Is Tropicals "The Greek" eine Handvoll Kinder bei einer etwas adaptierten Art des "Räuber und Gendarm"-Spieles. Plastikwasserpistolen im gehegt und gepflegten Vorgarten und die einberufene Essenspause lassen noch einen Hauch der Unschuldigkeit hängen bleiben. Sekunden später geht es blutiger und expliziter zu als in jedem Tarantino-Streifen. Mittels animierten, cartoonähnlichen Blut- und Splatter-Effekten meucheln sich die Spielgefährten mehrmals dermaßen real die Birnen weg, dass jeder mexikanische Drogenkrieg im Vergleich zum Teekränzchen wird. So perfekt animiert und überzeichnet die Brutalität der Kinder hier dargestellt wird, so real kommt sie in Teilen dieser Welt auch vor. Beeindruckt visuell, regt zum Denken an, klasse Video.
Wie auch immer man zu ihrem melodiösen Stadionrock stehen mag, Foo Fighters-Videos zählten auch 2011 zu den Must-Sees. Das liegt zum einen daran, dass Bandchef Dave Grohl eine kindliche Freude daran findet, Rock'n'Roll-Klischees zu unterwandern, und zum anderen, dass er über sich selbst noch am meisten lacht. "Walk" hatte als zweite Single den schweren Stand, sich mit dem irrwitzigen "White Limo"-Clip inklusive Motörhead-Sänger Lemmy messen zu lassen, übersprang diese Hürde aber lässig. Und das aufgrund der relativ simplen wie genialen Idee, Grohl als Michael Douglas-Wiedergänger "Falling Down"-like durch die Stadt marodieren zu lassen. Den Award für das beste Rock-Video auf der jährlichen MTV-Gala gabs obendrauf.
Die Beastie Boys bleiben die Großmeister des skurrilen und zugleich kommerziell erfolgreichen Musicvideoclips. Abseitig, innovativ, mit schön brutalem Humor und popkulturellen Bezugnahmen: in dutzenden Filmchen stellten sie dies unter Beweis ("Sabotage", "Body Movin'" usw.). Zuletzt setzten sie noch einen drauf: Die Fortsetzung "Make Some Noise" ihres 1987-Hits "(You Gotta) Fight for Your Right (To Party!)" gerät zu einer Art Hollywood-Haudrauf, u.a. mit Elijah Wood. Die 30-minütige extended version namens "Fight for Your Right Revisited" wächst dann zu einem echten Hollywood-Schaulaufen an, dessen Höhepunkt ein Dancecontest darstellt: die Beastie Boys treten gegen ihre Akas aus der Zukunft an. Zum Wegwerfen.
Wie kann man sich zu einem so mittelspannenden Song nur ein derart zauberhaftes Video ausdenken? Menschen da draußen, eine flehentliche Bitte: Solltet Ihr am Straßenrad jemals auf einen einsamen blauen Zwergwookie treffen: Seid um Himmels Willen nett zu ihm. Er hats verdient.
Was denkt man, während sich sein Auto unzählige Male überschlägt und man zur machtlosen Marionette der Schwerkraft wird? Wo steht da der Kopf? Für diese unvorstellbare Frage suchen Manchester Orchestra eine Antwort. Der Protagonist ihres beklemmenden Videos zu "Simple Math" macht eine Reise zurück in seine Kindheit. Eine Reise zurück zum Hinfallen und Aufstehen. Die Atmosphäre fällt hier unfassbar unangenehm aus - aber überzeugt dennoch mit einer nicht zu verneinenden Schönheit.
Die Single "Mein Land" markierte die einzige Neuheit auf der im Dezember veröffentlichten Rammstein-Compilation "Made In Germany 1995 - 2011" und fiel musikalisch leider ähnlich seicht aus wie das dazugehörige Video. Bei diesem kann man dagegen locker über die mangelnde Tiefgründigkeit hinwegsehen, schließlich präsentieren sich die in die Jahre gekommenen Berliner hier humorvoller denn je. Im Gegensatz zu der düsteren Schockauftritten der letzten Jahre feiern Rammstein eine offenbar völlig sinnbefreite aber ebenso spektakuläre und unterhaltsame Strandparty. Nur einer Devise sind Rammstein treu geblieben: Sex Sells.
Wenn es um die Frage geht, wie man mit einem Winz-Büdget ein Mordstrumm an Video auf die Beine stellt, dann liefert Jesse Hughes mit Boots Electric das Paradebeispiel hierfür ab. Ein vor Witzelsucht nur so strotzender Sexy Moustache-Rocker parodiert sich mit ein paar leichtbekleideten Tanten und seinem "American Booty" durch die Filmgeschichte. Wer es nicht wusste: "The Devil Wears Nada", und das ist auch gut so.
jesse hughes ist der coolste motherfucker ever.
absolut verdienter erster platz!
das mastodon-video ist aber auch cool 
Ich kann die scheiß Fresse von Jesse Hughes nicht mehr sehen. Und seine Musik ist einfach zu schlecht, um dieses beabsichtigt miese Aussehen und die penetrant-nervige und überzogene mediale Selbstinszenierung zu kompensieren. Zu viel lautes Gefurze um ein ziemlich armseliges Häufchen herum gebläht.
Und Bilderbuch finden halt nach wie vor nicht auf laut.de statt - wie leider so vieles, was dieses Jahr mE musikalisch diskutabel gewesen wäre. Wenigstens an offensichtliches (PJ Harvey) habt ihr bei den Alben des Jahres gedacht - die Interviews und Meilensteine reissen es aber nach wie vor raus
In diesem Sinne (und nach all dem Kopfschütteln sowie zeitweiligem abnicken beim lesen der Jahrescharts) euch einen guten Rutsch, liebe Red. - wir lesen uns nächstes Jahr.
Kürt mal eure Lieblings-Pornos des jahres, dann schau ich mir die Videos vielleicht sogar an.
Könnt ihr nicht mal dieses verfluchte tape.tv zeug rausnehmen? Startet die ganze Zeit von selbst. Sowas von nervig.
Könnt ihr nicht mal dieses verfluchte tape.tv zeug rausnehmen? Startet die ganze Zeit von selbst. Sowas von nervig.
[quote:682ac6bf16="Hey Apple!"]Könnt ihr nicht mal dieses verfluchte tape.tv zeug rausnehmen? Startet die ganze Zeit von selbst. Sowas von nervig.[/quote:682ac6bf16]
Immerhin ist tape.tv noch nicht von der Gema gefickt.
Wow, man merkt, dass MTV fehlt. Hab von den 30 Vids gerade mal 2,5 gesehen. Auch wenn ich ihn absolut nicht ausstehen kann aber ich finde das dieses schwarz-weiss Video (weiß net mehr wie der Song heisst) von Tyler the Creator viel besser. Das hatte wenigstens Stil. Das Beastie Boys Video ist echt geil und ich muss gestehen, dass ich echt lange gebraucht habe um zu kapieren wer da eigentlich die ganze Zeit durchs Bild läuft und hab mich schon gefragt, warum MCA so fett ist
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NAja ich wünsch jedem der es lesen will einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Für mich war Sekundenschlaf das beste Video des Jahres, es ist wirklich tiefsinnig und gut durchdacht. Immerhin wars dabei, hätte aber ruhig ein bisschen höher sein können als Platz 26...
Auch euch Prosit Neujahr im nachhinein liebe Redaktion und macht auch heuer weiter so.
bitte was hat Rammstein auf dieser Liste zu suchen??? doch ein totlal kommzerzielles Video, total kitschig und bunt. Da enttäust die Lautdirektion, wenn schon, dann von Lady Gaga. Als 1. Platz hätte sowieso Rihanna's letztes Video gehört....und auch die anderen hätten, wäre es fair gewesen - auf die Plätze gehört....
Im übrigen hoffe ich, alle sind super ins neue jahr gerutscht.
..im übrigen, könnte man die hübsche Blonde im lila Bikini da etwas vergrößern und diesen Physikerverschnitt (der mit dem Sprachcomputer, so eine Astrobuchschreiber..fällt Name mom.nicht ein...) mehr in den Hintergrund stellen? Aber die Blonde im Bikini ist süß.....
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