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Neun Rap-Redakteure, zwölf Meinungen - und am Ende doch erstaunliche Einigkeit: Die laut.de-Kopfnicker ermitteln ihre Lieblingsplatten.
36 Kammern (laut) - Ein komisches Jahr, dieses 2011. Wir haben Gil Scott-Heron verloren, Heavy D und Nate Dogg.
Bushido bekommt einen Integrationspreis. Kanye West hält sich für Hitler, Sido sich für den Alpen-Bohlen. Es findet sich tatsächlich ein Verleger, der in den Atzen schriftstellerisches Potenzial erkennen will. Feuilletonisten landauf, landab wittern unterdessen in Casper die Rettung des Deutschrap - eines Genres, das in den Charts ohnehin so gut dasteht wie nie.
Am seltsamsten vielleicht: Die Wahl der Hip Hop-Platten des Jahres verlief in der laut.de Kopfnicker-Fraktion friedlich wie nie. Am einen oder anderen Kandidaten scheiden sich die Geister zwar so erheblich wie unversöhnlich. Die Rückkehr des verlorenen Sohns Stefan 'Wudo' Johannesberg in den Kreis der Familie scheint aber doch beruhigende Vibes mit sich gebracht zu haben. Muss wohl an seiner (Boss)Aura liegen ... über die Lieblings-Veröffentlichung des Jahres herrschte jedenfalls beinahe schon gruselige Einhelligkeit.
Nein, die Roots sind es nicht geworden - auch wenn deren neuestes Werk "Undun" sicher auch manchen Unterstützer gefunden hätte. Wer rechtzeitig veröffentlicht hat, ist aber möglicherweise dabei, bei den ...

Jay-Z setzte Anfang des Jahrtausends mit seiner "Blueprint"-Reihe den Sequel-Trend, Raekwon frischte 2010 mit "Only Built for Cuban Linx II" seine Karriere mächtig auf, und dieses Jahr überzeugte Lloyd Banks mit dem zweiten Teil seines Debüts. Schon immer mit Method Man-Reibeisenstimme und coolem Fabolous-Slow-Flow ausgestattet, besteht der letzte G-Unit-Soldat von Bedeutung hier zum ersten Mal auch im lyrischen Duell mit Raekwon ("Sooner Or Later"). Natürlich pumpt die Platte auch klassischen New Yorker Club-Sound galore, doch Banks drückt "Hunger For More 2" mit Swagger und Reife seinen stimmigen Stempel auf.

"Ein Tag Studio, acht Tage chillen. Und dann wieder ans Mikro, ein paar Bastarde killen." Man wagt gar nicht, sich vorzustellen, was passierte, drehte Favorite das Verhältnis einmal um. Wenn er sich dann noch endlich ordentliche Beats aussuchen würde ... Vermutlich wäre weit mehr als Platz 24 drin. Aber auch so birgt "Christoph Alex" garstige Gewaltphantasien, Rundumschläge gegen Freund wie Feind und großmäuliges Spinnertum. Keine Frage: Der Harlekin macht wieder mal Randale, dass es eine Freude ist.

"Lass laufen, Kumpel", möchte man Eastcoast-Hoffnung J. Cole zurufen. Da rappt und beatbastelt sich der Jay-Z-Zögling mit den drei unglaublich guten Mixtapes ("The Warm Up", "The Come Up", "Friday Night Lights") in die erfüllten Herzen der Headz, nur um diese mit seinem Debüt etwas blutleer zurückzulassen. Klar, auf Songs wie "Can't Get Enough" oder "Sideline Story" überzeugt Cole mit durchdachten Texten und Soul-Spirit auf ganzer Linie, das Spannende und Stimmige der Tapes geht jedoch zwischen altbekannten ("Lights Please", "In The Morning") und uninspirierten ("Breakdown", "God's Gift") Tracks verloren. Platz 23 wäre für ca. 500 Künstler ein Riesenerfolg, für Jermaine Cole ist es wie ein deutsches Ausscheiden im EM-Halbfinale.

Hip Hop besteht längst nicht mehr nur aus Samples und Schlagzeug. Die ganze Bewegung saugt andere Genres mit auf und sorgt so für immer neue Entwicklungen - sehr zum Wohlgefallen des Hörers. Sieben Bläser, zwei Drummer und ein MC ziehen durch die Straßen, begeistern und verbreiten gute Laune. So entstanden Moop Mama. Aufgrund der positiven Resonanz der Münchner Parkgänger und Unibesucher blies der Zehner "Deine(r) Mutter" ein(en) und liefert damit eines der besten Deutsch-Rap-Alben dieses Jahres ab.

Da muss nur ein paar Wochen vor Veröffentlichung die Forbes-Liste der bestverdienenden Hip Hop-Stars durch die Presse geschossen werden - Kanye West dabei auf Platz drei und Jay-Z auf Nummer eins - und die Öffentlichkeit missversteht eine Platte grundlegend. Als überhebliches Luxus-Album verschmähte man die Kollaboration zwei der größten Rap-Künstler der Jetztzeit und streifte ihnen kurzsichtig ein güldenes Bling Bling-Gewand über, ohne dabei mitzubekommen, dass "Watch The Throne" eines der großen Alben afroamerikanischer Musikgeschichte ist. Kanye und Jigga rappen über ihren Aufstieg, ihren Struggle, ihr Leben und ihre Herausforderungen - dabei natürlich so dekadent wie wenige vor ihnen, aber eben auch musikalisch so relevant, dass sie es sich auf dem Thron gemütlich machen können. Illest Motherfucker Alive!

Wie ein querköpfiger Jungspund mit dreckigster Zunge und umgedrehtem Kreuz auf der Stirn zum Posterboy einer ganzen Generation werden konnte, gehört zu den großen Überraschungen des Jahres. Über die britische Qualitätsinstanz XL Records veröffentlichte der kreative Kopf der Odd Future-Bagage sein Monster von einem Album, "Goblin", und feierte seine ganz eigene Revolution: "Kill people, burn shit, fuck school." So einfach geht manchmal die musikalische Weltübernahme. Brachiale Beats mit unüberhörbarer Neptunes-Sozialisation und die kompromisslose Fuck You-Attitüde Tylers entfachten wahre Begeisterungsstürme in der internationalen Presse. Völlig zurecht. Man will sich nur gar nicht vorstellen, was Tyler, The Creator für 2012 vorhat.

Mit "Bossaura" macht Kollegah klar: In punkto Silben pro Sekunde, absurder Punchline-Kunst und famoser Kriminaldelikt-Unterhaltung reicht ihm auch bis auf Weiteres kein Genre-Kollege das Wasser. Leider konterkariert er diesen Eindruck durch den überbordenden Einsatz von Soundeffekten, zu vielen Plastiktüten-Beats und mittelmäßigen Features.

Ach, waren das Zeiten, als der Clan noch in voller Mannschaftsstärke aufmarschierte! 2011, ohne den GZA, ohne Masta Killa und - auf ewig - ohne ODB ... Kann das gut gehen? Oh, ja! Die faszinierend dichten Atmosphären von "Legendary Weapons" atmen ihn noch, den Geist der 36 Kammern. ""Ain't a damn thing changed. Just say the name, bitch: Wu-Tang!"

Als "Post-Garage-Dubstep" betitelte unser Rezensent Aaron Jeromes Zweitling von Juni dieses Jahres. Tatsächlich spielt der Produzent unter dem Namen SBTRKT so gekonnt mit den Möglichkeiten der elektronischen Musik, dass eine exakte Genreeinteilung faktisch unmöglich ist. Wie auch immer das Gemisch heißt, das am Ende steht, es ist so vereinnahmend, dass es ganze Nächte füllt. Freunde von James Blake und Jamie Woon dürfen dieses Meisterwerk nicht verpassen.

Ja, er singt. Und er mimost über oberflächliche Frauenzimmer und das leidige Leben an der Spitze. Dazu ist er ein ehemaliger Kinderschauspieler aus Kanada. Trotzdem beweist Drake mit seinem zweiten Album "Take Care", dass er der nächste große Welt-Star des Hip Hop-Genres ist. Seine emotionalen Texte über die Höhen und Tiefen eines Mittzwanzigers mit Millionen auf dem Konto und die Last des Berühmtseins auf den Schultern treffen auf dem Sound-Mix aus Aaliyah-R'n'B und UGK-Drums seines BFF-Produzenten Noah "40" Shebib den Nerv der Zeit. Kurzweilig und klar, bombastisch und bravourös übersetzt Drake seine Lebensrealität in die Sprache der Mädels in High Heels und Typen in College-Jacken - all das auf einem Album, auf dem Stevie Wonder und Rick Ross, Lil Wayne und The Weeknd, Kendrick Lamar und Andre 3000, Rihanna und seine Großmutter ihren berechtigten Platz finden. Drake macht alles richtig, nur eben anders. Oder, um es mit seinen Worten zu sagen: "Looking for right way to do the wrong things."

Auch mit dem vierten Album kommt die Mischung aus schwarzem Humor, ironischem Sexismus und zynischer Gesellschaftskritik bestens an. So erreichen die Kannibalen in Zivil, kurz K.I.Z., in diesem Jahr wie viele andere deutsche Hip-Hop-Acts den bisherigen Höhepunkt ihres kommerziellen Erfolgs. "Urlaub Fürs Gehirn" landet auf Platz Vier der Albumcharts, der Titeltrack mutiert als Ohrwurmsingle zum Sommerhit. Ansonsten geht es auf dem ersten Universal-Release musikalisch wieder ein ganzes Stück härter zu als auf dem Vorgänger "Sexismus Gegen Rechts".

Zwei Jahre ist es her, dass uns Blitz The Ambassador sein "Stereotype" in Dauerschleife um die Ohren schlug. Der Nachfolger "Native Sun" steht dem Vorgänger in nichts nach, wenngleich er musikalisch andere Wege beschreitet. "Native Sun" huldigt Afrika, gibt klassischen Raps ebenso Platz wie traditionellen Gesängen und hypnotischen Trommeln. Am Ende steht ein gleichermaßen buntes wie interessantes Album. Ganz wie der Kontinent, dem es gewidmet ist.

Und noch mal Wu-Tang ... Es scheint fast, als gebe es Groupies unter den laut.de-Redakteuren. Raekwon fügt mit "Shaolin Vs. Wu-Tang" - und, auch wenn es sich um ein "Solo-Werk" handeln soll, natürlich wieder mit hochkarätiger Rückendeckung - seiner ohnehin prächtigen Diskographie ein weiteres Stück äußerst solide Rap-Wertarbeit hinzu. "We love it, can't stand it, you read the Wu manual, we found it, stay grounded, we will, we still scrambling."

Eigentlich ist es nur simpler Rap übers Kiffen, Ficken und die dicken Eier in der dicken Hose. Eigentlich. Aber der 24-jährige A$ap Rocky hat nicht nur den Bravado und Swag seiner Harlem-Vorfahren The Diplomats im Blut, sondern auch den richtigen Riecher für die besten Beats vom Produzenten der Stunde, Clams Casino, der mit seinem blubbernd brodelnden Sizzurp-Jazz Hipster wie Hardcore-Hip Hopper an die Angel kriegt. Dazu addiert Rocky mit seiner A$ap-Crew eine verspulte DJ Screw-Ästhetik, todernste Mobb Deep-Gefährlichkeit und die unbeeindruckte Coolness des neuen New Yorks. Große Pläne mit A$ap haben auch Sony Records, die dem jungen Mann kurz nach Veröffentlichung seines Umsonst-Tapes "LiveLoveA$ap" für drei Millionen Dollar unter Vertrag nahmen. Es steht nicht weniger als die Rückkehr Harlems an.

Was einst der Rap-Gott zusammen gefügt hat, das soll der Mensch so wenig trennen wie an den Haaren herbei geziepte Beefs. Eminem und Royce Da 5'9" vertragen sich nach Jahren der Zickereien endlich wieder und haben ihre mehr oder weniger bleichen Ärsche endlich erneut gemeinsam ins Studio geschafft. Das Resultat "Hell: The Sequel" gehört, wie die Singleauskopplung besagt, auf die Überholspur. Bad Meets Evil. Hölle und Verdammnis. Sodom und Gomorra. Faust aufs Auge.

Ein Angebot einer nicht näher benannten Plattenfirma über kolportierte sieben Millionen Dollar soll Abel Tesfaye aka The Weeknd jüngst ausgeschlagen haben. Der kanadische R'n'B-Senkrechtstarter braucht den Major-Muskel wohl nicht mehr. Obwohl ihn vor zehn Monaten noch keine Sau kannte. Über den Internet-Highway veröffentlichte er im März die Umsonst-EP "House Of Balloons" und katapultierte sich mit seinem Mix aus flirrendem Future Soul und anzüglichem Drogen- und Sex-Talk direkt in den Nukleus einer neuen R'n'B-Generation. Sein Falsett streicht auf den 49 Minuten federleicht über eine musikalische Melange aus The-Dreams elektrifiziertem Neo Soul, James Blake'schem New Dubstep und R. Kellys perversestem Satinbettdecken-Soul. Dazu gibt es Geschichten über feuchte After Partys, weißen Staub auf Glastischen, orgastische Nächte und verkaterte Vormittage. Nichts weniger als weltbewegend. High for this!

15 Jahre wurde Stones Throw in diesem Jahr alt. Aus der Hip Hop-Schmiede vergangener Tage ist längst ein pulsierender und eklektischer Hort aufregender Kunst geworden. Veröffentlichungen wie das Debüt von The Stepkids im September passen wie die Faust aufs Auge. Ein bisschen Black Keys, eine Prise Beatles, dazu zu gleichen Teilen Motown, Bee Gees sowie Sly & The Family Stone, fertig ist die aufregende Mischung aus vier Jahrzehnten Funk, Soul, Groove und Synthies. Fans von Psychedelic Soul dürften die selbstbetitelte Scheibe lieben. Für alle anderen hat Stones Throw noch einiges mehr parat.

Gleich mit dem zweiten Album-Release auf seinem eigenen Mini-Label Keine Liebe Records landet Prinz Pi seinen größten Charterfolg: "Rebell Ohne Grund" steigt auf Platz neun der deutschen Albumcharts ein. Für seine nunmehr elfte Soloplatte schrieb der Berliner mehr persönliche Songs denn je. Mit "Schlaflied" und "Etc." widmet er gleich zwei Songs seiner Tochter und erzählt bei "Laura" vom Suizid einer Ex-Freundin. Für die Beats zeichnet einmal mehr sein Lieblingsproduzent Biztram hauptverantwortlich und unterlegt die gewohnt intelligenten Lyrics mit abwechslungsreichen und musikalisch durchdachten Instrumentals.

Der Wettermann der Dilated Peoples prognostiziert, es regne "Cats & Dogs", eines der schönsten und facettenreichsten Boom Bap-Alben im Jahre 2011. Recht behielt er! Beat-Liebhaber des guten Geschmacks dürfte beim Verlesen der Produzenten-Liste das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn es nicht sogar raussabbert: DJ Premier, Alchemist, DJ Babu und Mr. Slow Flow sorgen für eine musikalische Untermalung des Vorgetragenen, wie sie gelungener nicht ausfallen könnte. Als Sahnehäubchen des Sahnebergs rappt Evidence mit lyrischem Tiefgang über Verlust, Fame und die kalifornische Sonne. Alles in allem ein großartiges Stück Musik!

Geschichten, die das Leben schrieb, erzählt Rapper Slug in seinen flüssig perlenden Versen. Ant baut, mit Unterstützung mehrerer (ja! richtiger!) Musiker, die melancholisch-schwermütigen, ungeheuer stimmungsvollen Beats dazu. Obwohl "The Family Sign" ein ziemlich trauriges Album geworden ist, tönt es bei Atmosphere dennoch immer nach Hoffnung, nach Aufbruch. "As long as I can hit my notes" ... solange das noch klappt, ist nichts verloren. Rein gar nichts.

"Keine Beats, keine Rhymes, keine Texte, die du liebst oder feierst, keine Durchdrehmucke, keine Tracks, die dich fesseln, nicht mal einen echten Rapper" gab es dereinst. Und dann? Dann kam Essah - und lieferte nach diversen mehr oder mittel gelungenen John-Bello-Storys endlich wieder ein Album ab, das diesen Namen auch verdient. Seiner Kürze zum Trotz, denn unwitzige Skits und nutzloses Füllmaterial braucht kein Mensch. Über Instrumentals, die sitzen, wie wohl platzierte Fäuste auf dem Auge des Gegners, erstahlt sie, die "Aura".

Wer hätte gedacht, dass die Odd Future Wolf Gang Kill Them All einen solch brillanten Sänger an Bord hat? Lupenreiner, gefühlvoller R'n'B auf einem Mix aus Pop, Rock, Soul und Elektro gepaart mit Rawness, unkonventionellem Storytelling und dem ganz speziellen Ocean-Flavour. "Nostalgia, Ultra" ist eine Perle im belanglosen Sulz ihres Genres. Eine Alternative, auf die viele gewartet haben. Nicht jeder versteht schließlich Drake.

Ab und an findet man sich als Rap-Abhängiger ja in Situationen wieder, in denen man die eigene Sucht zu rechtfertigen hat. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass einem dann irgendwann die Argumente ausgehen, hat der Kopfnickergott Pharoahe Monch entsandt. Der liefert mit "W.A.R." Gründe im Dutzend, warum man Hip Hop hören muss: Beobachtungsgabe, scharfsinnig gezogene Schlüsse, dezidierte politische Ansichten, Storytelling, üppiges Vokabular, schiere Wortgewalt, Flow, Rhyme- und Rap-Skills, Gesang, derbe Bässe, Sampling, Cuts und Scratches, Oldschool, Moderne und futuristische Ausblicke - es ist einfach alles drin.

Was im Jahre 2011 im Deutschrap so alles möglich ist, zeigt wohl kaum ein Album mehr als "XOXO". Skinny Pants und Indierock öffnen völlig neue Türen. Pathos, Rebellion und eine Stimme wie ein Reibeisen – ein Paket, das bereits im Vorfeld für heftig Diskussionsstoff sorgte. Wieviel Respekt diesem Werk aber nicht nur von Seiten der Hörer, sondern von der gesamten Rapkollegschaft entgegengebracht wird, bestätigt einmal mehr: Das deutsche Kopfnickeruniversum hat seine Ignoranz ad acta gelegt und hat jetzt den neuen Drive. Caspers lyrisches Feuerwerk "XOXO" hat dazu beigetragen, ein "kleines bisschen Aufbruchstimmung zu verbreiten".

All Eyez on Kendrick: "The Good Kid" aus Compton vereint auf seinem Streetalbum "Section.80" nicht nur sämtliche Stärken und Styles von 2Pac bis Nas, er lässt auch die gesamte laut.de-Hip Hop-Fraktion in seltener Eintracht schwärmen wie bei der ersten Liebe. Poesie, Politik, Swagger, Straße, Respekt - hier gerät jeder Track zum Manifest - kongenial unterlegt von modernen Kanye'schen Kopfnicker-Sounds. Ob ihn im kommenden Jahr ein ähnliches Schicksal ereilt wie seinen Freshman-Kollegen J. Cole und Wiz Khalifa, als diese nach grandiosen Mixtape- und Warm-Up-Alben auf den Majorlabel-Debüts schwächelten, wird die gesamte Rap-Welt mit Argusaugen verfolgen. Bis dato heißt es gemäß Herrn Bushido: "Ers guter Junge!"
laut.de und die typischen stets überaus unvollständigen subjektiven Listen.. Naja, sind natürlich tolle Platten dabei, keine Frage.
Mordsmäßiger Schwachsinn, von "Watch The Throne" über "Bossaura" und "Hell: The Sequel" zu "XOXO". Meinetwegen darf Dani mit Johannesburg die Alleinherrschaft ergreifen, wenn dann zumindest sowas nicht wieder entsteht. Ernsthaft, was soll der Scheiss?
Gas Mask! Okay, ist recht underground, aber alleine wegen der geilen Apollo Brown-Beats rein damit!
Und Aura vor Cats and Dogs? Savas kackt jedes Jahr ein Album hin, Ev nur alle 5 oder so!
edit: jo, das Morlokk-Album könnte sicher auch rein
Django77 kennt sich aus.
Das letzte Savas "Album" war "tot oder lebendig" und das ist Jahre her.
Ansonsten natürlich subjektiv, aber was ist objektiv wenn es um Musik geht?
Ich freu mich das Kendrick auf der 1 ist, was ich klar unterschreiben kann. Ärger mich n bissl, dass auch hier Casper vertreten ist, muss aber damit leben.
Und vor allem wunder ich mich, wo das eine Hipster-Liste seine soll?
Kendrick!
Wo ist Heavy Metal Kings, Violence Begets Violence?
Dafür aber Drake. ICH LACHTE.
Wo ist Heavy Metal Kings, Violence Begets Violence?
Dafür aber Drake. ICH LACHTE.
ekrem nicht mit dabei? lächerlich. banger leben kürzer nicht dabei? lächerlich. mietwagentape nicht dabei? lächerlich. stattdessen grütze die keiner kennt wie moop mama, asap rocky oder irgendwelche stepkids. natürlich der compton versager kendrick auf eins. lächerlich. bomber bloccstar is compton. westberlin ihr frutten
ekrem nicht mit dabei? lächerlich. banger leben kürzer nicht dabei? lächerlich. mietwagentape nicht dabei? lächerlich. stattdessen grütze die keiner kennt wie moop mama, asap rocky oder irgendwelche stepkids. natürlich der compton versager kendrick auf eins. lächerlich. bomber bloccstar is compton. merkt euch das, ihr hiphop clowns.
ich bezweifle das der redaktion das mietwagen tape überhaupt bekannt ist....und falls doch, würde doch sowieso in grund und boden gehatet werden, das ist doch so vorhersehbar, wie das ende einer pornofilm-szene. was der bauer nicht kennt, das frisst er halt nicht....nokia 8210 ohne gprs
sodhahn spricht wahrheit. ekrem mit casper tauschen und alles sieht ein bisschen besser aus.
shit liste. WEIL
-die neue roots nicht beruecksichtigt worden ist (was ich befuerchtete)
-watch the throne nur auf 21 ?
-tyler nur auf 20 ? (beide somit vor kollegah ? -.-)
-kolle mit seinem album UEBERHAUPT NICHTS in dieser liste zu suchen hat
-KOOL SAVAS AUF 5 ? aura war sogar noch mieser als schwarzweiss von sammy !
-casper es mit xoxo auf 1 verdiehnt haette
netter versuch laut.de
Untergrund ist ja wohl kein Argument ein Album nicht in diese Liste zu packen, es soll doch um Qualität gehen, oder? Die ist nunmal hauptsächlich im Untergrund zu finden, war immer so und wird immer so sein.
Ich war ziemlich verwirrt, als ich die Liste gesehen habe, denn ein paar Interpreten kannte ich gar nicht. Muss man Moop Mama, Blitz The Ambassador, The Weeknd und The Stepkids kennen? Wenn ja welche von denen?
Was zum Täufel hat Prinz Pi und Franc Ocean soweit vorne verloren und ist SBTRKT überhaupt HipHop?
Casper kann von mir aus auf jede beste Musikalbenliste kommen die es gibt, aber auf der HipHop hat auf der zwei nicht zu suchen!
Auch sollte Tyler, the Creator weiter nach vorne.
Ich kenne und mag Moop Mama, bissl wie Youngblood Brass Band auf deutsch, sehr sympathisch.
@VaNK: Weeknd müsste man eigentlich kennen, hatte mit Tyler den größten Blog-Hype des Jahres, SBTRKT ist mMn auch kein HipHop, war auch verwundert. Ocean find ich auch zuhoch plaziert, aber ist nicht erwähnenswert, er hats ja trotzdem drauf.
Kendrick Lamar kann ich auf der 1 akzeptieren. Freu mich außerdem sehr das Frank Ocean dabei ist (obwohl ich überrascht war ihn in einer hip-hop liste zu finden. Tyler the Creator müsste höher sein war aber nach der schlechten kritik überrascht, dass überhaupt reinkommt. aber drake? und Kool Savas so hoch? Gas Mask kannte ich noch nicht hört sich aber gut an. Außerdme Rizzle Kicks hätt ich fett auf die eins
Kendrick Lamar kann ich auf der 1 akzeptieren. Freu mich außerdem sehr das Frank Ocean dabei ist (obwohl ich überrascht war ihn in einer hip-hop liste zu finden. Tyler the Creator müsste höher sein war aber nach der schlechten kritik überrascht, dass überhaupt reinkommt. aber drake? und Kool Savas so hoch? Gas Mask kannte ich noch nicht hört sich aber gut an. Außerdme Rizzle Kicks hätt ich fett auf die eins
Freu mich außerdem sehr das Frank Ocean dabei ist (obwohl ich überrascht war ihn in einer hip-hop liste zu finden. Tyler the Creator müsste höher sein war aber nach der schlechten kritik überrascht, dass überhaupt reinkommt. aber drake? und Kool Savas so hoch? Rizzle Kicks!!!
Freu mich außerdem sehr das Frank Ocean dabei ist (obwohl ich überrascht war ihn in einer hip-hop liste zu finden. Tyler the Creator müsste höher sein war aber nach der schlechten kritik überrascht, dass überhaupt reinkommt. aber drake? und Kool Savas so hoch? Rizzle Kicks!!!
Mann MUSS gar nix kennen. Sowas kommt einem aber zwangsläufig in die Quere wenn man sich mit (Deutsch)-Rap beschäftigt. Sodi wieder auf unterstem Nöckel-Niveau hier, bessere er sich. Whut.
@hofi: ich kann von dem genuss des albums nur abraten. der reiz erschliesst sich wieder nur denen die krampfhaft was neues suchen.
@PhoenixXx: längerlebender bänger??? wtf wovon redest du?
@stummerkauz: jaja, zwangsläufig. wenn man sonst nix zu tun hat und wirr in der gegend rumklickt evtl. werd erwachsen.
Die Diskussionen hier zeigen doch mal wieder, wie sehr es im Hip-Hop um Selbstdarstellung und Profilierung geht. Nicht nur bei den Künstlern, sondern auch bei seinen Hörern. Scheinbar gibt es bei den meisten keinen anderen Geschmack als den eigenen, und in seinen eklatanten Minderwertigkeitsgefühlen wird der Hip-Hopper nicht müde, sich vor anderen als besser darzustellen.
Ich habe großes Mitleid für die 5% vernünftigen Hörer, weil sie durch die ewige Dummheit ihrer Hörkollegen in der Öffentlichkeit praktisch nicht mehr wahrgenommen werden.
Genial. Da muss man nur umformulieren, warum die meisten Hip-Hopper einen kleinen Penis haben, und schon kommt ein Depp daher und holt sein Cocktailwürstchen heraus.
EDIT: Battle war nie ein integraler Bestandteil von Hip-Hop. Er ist nur zu einem überwiegenden Teil davon gemacht worden, weil die talentlosesten Vollidioten des Hip-Hop nichts anderes vorzuweisen haben und die noch größeren Vollpfosten sie auch noch dafür abfeiern.
@ragism: dein unwissen ist beängstigend. hiphop ist u.a. deswegen entstanden weil vefeindeten gruppen die möglichkeit gegeben wurde sich lyrisch zu duellieren und nicht zu kämpfen. ausserdem ist meine mette aus stahl. trust me son
Blödsinn. Kennste deine eigene Musikrichtung nicht? Hip-Hop ist entstanden, weil sich arme Menschen keine Gitarren leisten konnten, und so Musik mit ihrer Stimme machten. Dabei ging es weniger darum, jemanden auf so dumme Art und Weise fertigzumachen, sondern ERNSTHAFTE Misstände aufzuzeigen und tatsächlich Poesie zu betreiben.
Ja, lang ists her...
@Ragism: Natürlich hast du mit dem Aufzeigen von Misständen auch recht, aber Battlen gehört ebenso seit jeher zum Hip Hop. Man denke da auch an die anderen "Säulen" des Hip Hop. Ausserdem geht es bei einem niveauvollen Battle eben nicht darum, jemanden auf dumme, sondern auf möglichst kreative/innovative/humorvolle/geskillte Art zu übertrumphen...
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