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Was war das für ein Hallo, als 2004 "Smack Smash" erschien. Die erste Single "Hand In Hand" deutete schon an, dass die Platte groß werden würde, mit dem etwas softeren "I Don't Care As Long As You Sing" sind die Beatsteaks dann vollends explodiert. Zu Recht, denn "Smack Smash" enthielt neben den Singles mit Stücken wie "Atomic Love" oder "Loyal To None" eine außergewöhnliche hohe Anzahl an Songbomben. Drei Jahre nach Erscheinen steht die Scheibe in Stein gemeißelt; ein Ding der Unmöglichkeit, so etwas zu wiederholen.
Dabei macht die Vorab-Single "Jane Became Insane" durchaus neugierig auf "Limbo Messiah". Nach dem ersten Durchgang ist man allerdings nicht viel schlauer. Elf Stücke schrubben die fünf in einer guten halben Stunde herunter. Die Single scheint die stärkste Nummer zu sein. Doch bei näherem Hinhören schleicht sich das Album Song für Song ins Gehör und findet dort eine feste Bleibe. Der Opener "As I Please" mit seinem locker gewebten Gitarrenteppich schmeichelt dem Ohr, bevor es mit besagtem "Jane Became Insane" derbe zur Sache geht. Die Beatsteaks sind eindeutig eine Hookline-Band. Aber auch das an die Queens erinnernde Riff verfehlt seine Wirkung nicht.
Ein wunderschön melodiöser Knüppel folgt mit "Sharp, Cool & Collected". Thomas Götz drischt auf die Drums ein, bis ihm die Arme abfallen, und Arnim Teutoburg-Weiß deutet mal eben seine überragenden Frontmann-Qualitäten an. Um dann in "Meantime" seine Reibeisenstimme auf ganz fein zu stellen und offen zu legen, was in ihm so vorgeht: "Got a whole bag of troubles to be taken away". Das langsam, aber steady rockende Stück dürfte eine weitere Single abgeben, hier hört man deutlich das Motto für "Limbo Messiah": Mehr Melodie!
Dennoch halten die Beatsteaks immer wieder so Nummern wie "Demons Galore" in der Hinterhand, die beweisen, dass sie weder "Smack Smash" kopieren wollen, noch die damals begonnene Linie so geradlinig wie möglich weiter ziehen. Die dritte Single von diesem Album könnte das mitunter etwas schräge "Cut Off The Top" sein, das außer mit sympathischen "Kreuzberg, Kreuzberg"-Rufen vor allem mit äußerst angenehmem Mehrstimmengesang auffällt. Etwas mehr auf die Wurst haut das Quintett wiederum mit "Bad Brain".
Ganz ruhig, geradezu sexy wird es während "She Was Great". Arnim begibt sich in Höhenlagen, die man sonst eher von Moneybrother Anders Wendin kennt, da möchte man doch gleich die Lichter dimmen. Auch "Soljanka" erweist sich als appetitstärkendes Stück, hier gibt sich die Band wieder arg punkig. Der charismatische Sänger erinnert in der Bridge an Anthony Kiedis, im hinteren Teil klingt das längste Stück der Platte dann ungewöhnlich heavy.
"Hail To The Freaks" wiederum atmet eine staubige Lunge voll Wüstenluft, mit seiner lässigen Getragenheit passt es prima ans Ende der Platte. "E-G-O", ein hoch melodiöser, sehr starker Ausstieg, macht den Abschied vom "Limbo Messiah" schwer. Die Beatbuletten zementieren ihre Stellung als derzeit bester deutscher Rock-Act, ein weiterer Meilenstein ist ihnen allerdings nicht gelungen.
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also zu aller erst muss ich sagen das "limbo Messiah" mich mehr als nur überzeugt hat! vielleicht und wirklich nur vieleicht wird es kein zweites "smack smash" aber das wird die zeit und regelmäßiges hören bringen! was ich jedoch etwas merkwürdig finde ist "smack smash" mit 3 von 5 punkten zu bewerten aber jetzt zu sagen es war DER meilenstein... jetzt aber an "limbo messiah" 4 punkte zu vergeben und zu sagen das es nicht am vorgänger anknüpfen kann! naja natürlich ist eine bewertung von musik immer subjektiv jedoch ist es schon ein kleiner widerspruch für mich!
ich kann auf jeden fall sagen das mich beide albem absolut vom hocker reißen...
hensington
ich hab das album jetzt seit 2 tagen und es läuft seitdem daheim hoch und runter. beim ersten mal klingt es irgendiwe komisch.
aber mit jedem durchgang entdeckt man neues und mir persönlich kommt die scheibe jedes mal besser vor.
da freut man sich doch wirklich schon auf die anstehende tour, wenn man denn ne karte hat...
Naja, es scheint ganz ok zu sein. Und die Beatsteaks bleiben auch weiterhin eine meiner Lieblingsbands.
Trotzdem bleiben die Alben Launched und Living Targets für mich die besten. Während sie damals als eine der besten Punk-Rock Bands Deutschlands gefeiert wurden, werden sie jetzt bei laut.de schon als "Rock-Act" beschrieben, mit dem nächsten Album werden sie dann bestimmt zu einer der besten Pop-Rock Bands.
Wie es halt so vielen Bands ergeht, die massentauglich werden wollen. Spätestens als "I don't care as long as you sing" dann in H&Ms dieser Welt hoch und runter lief, war es um sie geschehen. Auf jedem Kindergeburtstag wurde die Musik gespielt.
Eine gewisse Parallelität zu den Ärzten der 80er.
Nichts für ungut.
Ich wollt' schon immer wissen, wer um alles in der Welt fuer deren Cover"artworks" verantwortlich ist. Mieser geht's ja wohl gar nicht mehr.
mach doch n Wikipedia Eintrag und lass dich als Erfinder eintragen 
Das Album ist der Oberhammer - auf selbem Niveau wie Smacksmash, Null Ausfälle.
Klar, Beatsteaks erfinden sich nicht neu, sondern knüpfen nahtlos da an, wo sie aufgehört haben. So ziemlich jedes Lied ein Ohrwurm. ich seh' beim besten Willen keine Schwächen.
Faves (bisher):
Soljanka
Jane Became Insane
As I Please
Sharp Cool & Collected
5/5
(meine lieblingsplatte ist übrigens weder living targets oder launched, sondern smacksmash oder jetzt vielleicht die neue)
Oh, die Leserwertung ist von 5 Sternen runter auf 3. Innerhalb eines Tages.
Es waere gut, wenn man wuesste wieviele Leute abgestimmt haetten. Ausserdem kann jeder abstimmen, man muss nichtmal registriert sein. Kann man auch 10x voten? Gibt es wenigstens eine IP Sperre?
60% finden das Album mittlerweile mies. :-)
die rezension ist ziemlich mies...
pro lied ein satz und das ganze mit unpassenden vergleichen...
wo atmet hail to the freaks" denn bitteschön "wüstenluft"? das lied klingt nach interpol oder bloc party, keineswegs nach kyuss.
und "jane became insane" als DAS highlight hinzustellen ist ebenso unpassend, wie "cut off he top" schräg zu nennen. das ist doch ein astreiner ska-pop song 
tolles album, auf jeden fall
@maedl:
jane became insane ist für mich sogar der schwächste song der platte. 


wenn sie dir so egal sind, dann bleib dem thread mit deinen gehaltvollen beiträgen fern... okay?
Also meiner Meinung nach is die Platte ein sehr würdiger Nachfolger von "SmackSmash"
...auch wenn man sich erst mal reinhören muss, lassen sich dann doch relativ schnell die Faves feststellen...die bei mir da wären
...Demons Galore...e-g-o...und Cut of the Top!
Nach jetzt gefühlten 10.000 mal durchhören, hab ich immer noch nicht genug und bis jetzt auch noch keinen Track gefunden der mir nicht Glückshormone durch den Körper treibt!
Bleibt nur noch zu sagen super Platte...egal was die anderen sagen und bis zum 07,07,07 in Berlin!!! 
weil einfach nicht der platte gerecht werdend. unpassende vergleiche (siehe oben angeführt), macht niemandem die platte schmackhaft, geht einfach zu wenig auf die leidenschaftlichkeit der beatsteaks ein...
sorry!
hm, also ich habe erst einmal reinhören können aus zeitgründen und bin noch nicht wirklich warm geworden mit den neuen liedern.
ausnahmen sind songs wie "Demons Galore" und "e-g-o" .
nun gut, ich freu mich schon auf das konzert im mai, denn live sind die beatsteakes eh nicht zu schlagen.
bis dahin werde ich mich noch weiterhin einhören.
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ich finds doch eigentlich sehr zugänglich. verstah das problem nicht.

was mich wundert, ist warum keiner auf die nur halbe std laufzeit hinweist...
Meiner Meinung nach ist die, zugegeben sehr gute, scheibe einfach was die laufzeit anbelangt, ne lachnummer. ich geb doch nicht 15€ für ne cd aus, die bei anderen bands gerade mal die länge einer EP hat.
Tschuldigung, aber da muss sich in der Plattenindustrie wirklich was tun...
Dafür ist mir mein Geld zu Schade...
kann man so oder so sehen. rivers cuomo ist mal gefragt worden, warum weezer-alben immer so kurz sind. der meinte, wenn nach ner halben stunde alles gesagt ist, ist alles gesagt. ich meine: recht hat er. wenn am ende des aufnahmeprozesses nicht mehr da ist, was knackig und gut ist, sollte man das ganze nicht künstlich aufblasen, nur damit der hörer 45 oder 60 minuten bekommt ...


btw:
Der Preis ist wahrlich überteuert. Bei Media Markt / Saturn wird das Album hier für unverschämt viel Geld angeboten und das für eine deutsche Band. Mit 10-13 Euro wär ich ja einverstanden, aber so...
Fairerweise sollte man bei den beatsteaks jedoch nicht allzu viel wert auf die Spielzeit legen, selbiges gilt ja auch für System of a Down.


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