Porträt

laut.de-Biographie

Beat 'n Blow

Funk und Soul ohne Gitarre und Bass? Beat 'n Blow machen es vor. Anstelle des klassischen Werkzeuges setzen die Berliner auf Blasinstrumente und kommen ganz ohne elektronische Verstärkung aus.

Die Geschichte beginnt 1994, viele Jahre bevor Acts wie die Youngblood Brass Band, Moop Mama oder LaBrassBanda die Blasmusik mit modernen Einflüssen zurück in die Mitte der Gesellschaft befördern. Mit zwei alten VW-Bussen bereisen die Instrumentalisten Italien und stellen den Einheimischen ihren damals noch rein instrumentalen Sound vor.

Mit zwei Jahren Anlauf veröffentlichen sie 1996 ihr Debütalbum "Modern Brass". Beat 'n Blow bezeichnen sich vorerst als "Marching Band", weisen zu dem Zeitpunkt jedoch bereits deutliche Funk-Einflüsse auf. Erst sieben Jahre später folgt mit "Time" die zweite Scheibe.

Die Formation tritt in einer recht typischen Brassband-Besetzung auf. Von hoch nach tief bilden Steve M. Gold und Lukas Linhart an den Trompeten, Jasper Bieger und Björn Frank an den Saxophonen, Christian Fischer an der Posaune sowie Steve R. Lukany an der Tuba das harmonische Gerüst. Die Schlagwerker Micky Bister und Enno Kuck sorgen für das rhythmische Fundament.

Im Lauf der Jahre entscheiden sich die Berliner gegen eine Fortsetzung als reine Instrumentalband und begeben sich auf die Suche nach einer passenden Stimme. Mit Katie La Voix finden sie eine stimmgewaltige Frontfrau mit deutlichem Soul-Einschlag. "The Sound Of Blasmusik" bleibt jedoch weiterhin das einzig Wahre und stellt dementsprechend auch den Albumtitel für den 2006 erscheinenden Drittling.

Beat 'n Blow unternehmen in der Zwischenzeit europaweite Ausflüge und treten unter anderem in Athen und Dublin auf. Selbstverständlich geben sie ihren Sound auch auf ausgiebigen Deutschlandtourneen zum Besten.

Für "Hund Ohne Leine" (2009) zeichnet Katie La Voix für die erstmals deutschsprachigen Texte verantwortlich. Auf ihrem fünften Langspieler "Nackt Und Roh" (2011) entwickelt die neunköpfige Truppe ihr Konzept konsequent weiter.

Beat 'n Blow stehen für einen Brassband-Sound, der ohne volkstümliche Einflüsse, penetrante Mundart oder abgedrehte Soloeinlagen auskommt. Viel eher machen die qualitativ hochwertigen Songs und die astrein groovende Begleitung die Berliner zu einer besonderen Combo.

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