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Ihre raren Konzerte in Europa lässt sich Barbra Streisand teuer bezahlen. Die Italiener wehrten sich schon gegen die immensen Ticketpreise, nun regt sich auch Widerstand in der Schweiz. Deutsche Fans kommen im Vergleich relativ günstig weg.
Rom/Zürich/Berlin (sk) - Mit Spannung erwarteten europäische Fans Barbra Streisand. Bei den hohen Ticketpreisen mussten sie aber zweimal hinschauen, um ihren Augen trauen zu können. Die italienischen Freunde der Diva ließen sich das nicht gefallen und wehrten sich gegen die deftigen Eintritte. Nach heftigen Protesten musste die Amerikanerin ihr Konzert in Rom absagen. Eigentlich hätte dort der Tourautakt stattfinden sollen.
Dieser wurde jetzt auf Zürich am 18. Juni verlegt. Wie 20min.ch berichtet, schlägt dort aber bereits der Konsumentenschutz Alarm. Der Veranstalter "Good News nützt die Bereitschaft der Fans aus, ihren Star um jeden Preis zu sehen", meint Andreas Tschöpe von der Stiftung für Konsumentenschutz. Die Preise seien "einfach unerhört". Schweizer Anhänger der Sängerin und Schauspielerin müssen dort bis zu 2250 Franken (ca. 1360 Euro) bezahlen, um ihren Star einmal live zu erleben.
In Deutschland kommt man da um einiges billiger weg. Laut dem Online-Ticketshop getgo.de müssen Interessenten für die billigsten Tickets 114,50 Euro hinblättern. Die teuerste Eintrittskarte ist für 557 Euro zu haben. Auf Nachfrage von laut.de rechtfertigt der Veranstalter der Show in Deutschland, DEAG, die Preise mit dem Umfang der Produktion. Eine Sprecherin erklärte, dass Frau Streisand eine "opulente und üppige Show mit einem 57-köpfigen Orchester" am 30. Juni auf der Berliner Waldbühne veranstalten werde. Die Bühne sei für die "größte Entertainerin aller Zeiten" extra noch einmal vergrößert und ein Bühnenbild erstellt worden, so dass sie eine "megafette Show" abliefern könne.
Das Gerücht, sie habe bisher noch keinen deutschen Boden betreten, räumen ihre Fans auf ihrer deutschen Fanpage aus der Welt. Sowohl in Hamburg, als auch in Baden-Baden verweilte sie kurze Zeit. In Hamburg gab sie eine Pressekonferenz im Rahmen der Promotiontour ihres Film Yentl von 1983. Diesen Film präsentierte sie auch während eines Interviews mit Joachim Fuchsberger in dessen Show "Auf los geht's los". Musikalisch hat sie in Deutschland jedoch noch nie Station gemacht.
Um so ärgerlicher ist es wohl für Fans, dass die Ticketpreise für das einzige Konzert so hoch sind. Der Vorverkauf startet am 1. Juni.
Aufgrund Ihrer deutschlandfeindlichen Äusserungen sollte Ihr die Einreise verboten werden...

, habe mich für Ticket-Erhalt-Meldung registriert.
im ernst, bisher hatte ich gegen die frau echt nichts einzuwenden.
aber von einer gebildetetn frau, und das maßt sie sich an, sollte man doch eine differenziertere betrachtungsweise fordern können. und auch die bedeutung des wortes volksverhetzung... ich weiß ja nicht ob ihr damit leben könnt, noch immer in den topf mit brauner suppe geworfen zu werden. mir persönlich hängts zum hals raus
Was hat sie denn in den Jahren genau gesagt? Mir persönlich ist nur bekannt, daß sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft etwaige Probleme damit hatte, hier bei einem Konzert aufzutreten, ohne nähere Begründung. Andererseits ist sie ja trotzdem in der Vergangenheit hier (in den angesprochenen Shows) zu Gast gewesen.
Es sei für sie so, als würde sie das schicksal ihrer glaubensgenossen verleugnen... das hätte sie auch, wäre sie vor 80 Jahren aufgetreten.
Laut einer Meldung habe Barbra Streisand einmal geäußert,"Probleme mit der Vergangenheit Deutschlands" zu haben. Das ist nichts mit "alle in einen braunen Topf werfen", weil sie, würde sie das auch auf das Deutschland der Nachkriegszeit bis heute beziehen, grundsätzlich keinen Schritt hier hinein machen würde, vermute ich mal. Und bei einer solchen - nachvollziehbaren und auch differenzierenden Einstellung - ist sicher nichts grundsätzlich "Antideutsches" zu erkennen.

, habe mich für Ticket-Erhalt-Meldung registriert.
Leute, Geschichte ist geschichte... es WAR einmal... und IST nicht mehr. Dementsprechend ist die Argumentation für die Füße. Wirklich schlimm was damals passiert ist, aber ich (und fast jeder andere heute lebende deutsche) hat damit nichts mehr zu tun.
Aber scheinbar sind wir trotzdem gut genug, um sich an uns zu bereichern. Herzlichen Glückwunsch Bärbel
Mann, also ich weiß ja nicht. Man muss die Streisand als Künstlerin ja nun wirklich nicht mögen - ich kann mit Pop-Events, die von vornherein als opulent und mit großem Orchester angekündigt werden zum Beispiel rein gar nix anfangen - aber deshalb muss doch der gesunde Menschenverstand nicht gleich über Bord gehen.

Der (schlechte) Witz an der Sache ist für mich der, dass es für mich persönlich für eine Art stille Ignorierung eines Hollywood-Superstars wie Barbra Streisand sachliche Gründe genug gäbe. Die hängen allerdings mit meinem persönlichen Geschmack und mit meiner Überzeugung zusammen, dass die Übermacht einer so majorisierenden Kultur wie die der Amerikanischen meinem Ideal von kultureller Vielfalt und Kosmopolitismus widersprechen. Angesichts der ganzen unausgegorenen und unterschwelligen Feindseligkeiten, die sich hier auftun, werde ich ganz unfreiwillig noch das Hohelied auf die Traumfabrik singen.
jeder, der ein problem mit streisands äußerungen hat, hat offensichtlich probleme, sich mit der deutschen vergangenheit auseinander zu setzen. ich fühle mich nicht in den braunen topf geworfen, so reagieren gebrannte kinder nun mal (das soll jetzt nicht verharmlosend klingen!).
das problem liegt nicht darin, sich mit der eigenen vergangenheit auseinanderzusetzen. Eher in der Tatsache, dass wir trotz aller Anstrengungen noch immer nicht diesen Schatten losgeworden sind, in den sich unsere Vorväter gehüllt haben.
Immerhin darf nicht vergessen werden das das heutige Amerika auf einem Fundament erbaut wurde, das vor toten Menschen nur so überquillt. Aber keinen scheint es zu interessieren...
und da sind wir schon wieder beim antiamerikanismus. interessant, wie schnell man im falle der usa bereit ist, pauschalisierend und rassistisch zu werden. - und das mit "trotz aller anstrengungen", naja, so angestrengt haben sich die deutschen meines wissens nicht, andererseits zeigt es, wie lang die schatten sind!

Mist, ich hatte schon gedacht im "Barbara Streisand verkauft teure Konzertkarten Thread" zu sein aber anscheinend bin ich wieder in irgendeiner Politschmonzette gelandet..
Ich kann meinen Held Bob Dylan für 50€ anschauen und da kommt die Schreckschraube mit der Määäägaproduktion angerollt und denkt das es das wert ist. Da frag doch einer mal die Frau was ihr die Fans wert sind die ihr den ganzen Schotter beschert haben. Naja sie ist ja nicht die einzige die in ihren treuen Fans Geldspender sieht. Man möchte hier in diesem Zusammenhang auch mal den Milliardär Paul Mc Cartney nennen. Für die bitte nur die faulsten Eier...
@bigfoofightersfan: Da wage ich aber den Einwurf, dass es einigermaßen unauthenthisch herüberkommen würde, wenn die Streisand statt mit Orchester samt großer Streichergruppe mit Blues Harp und kleiner Gitarrenband ankommen würde.
Es handelt sich um eine mehrfach oscar-preisgekrönte Hollywood-Darstellerin und wer so etwas mag, mag halt auch Glamour und überhaupt die "Welt der Super-Stars" und des ganz großen Geldes. Das passt schon. In diesem Bereich stehen sich gigantische Honorarforderungen und echte Fan-Bewunderung normalerweise gar nicht im Wege.
Ok ich bin jetz mal Fan von der Barbra (aber nur ganz theoretisch!!!) Ich als Normalsterblicher steh zwar unglaublich auf glitzer und find Oscars total zeckzi...leider aber gehör ich zu einem ungerecht hohen Prozentsatz der unteren Mittelklasse (schon realistischer
) in dieser Demokratie. Soll ich jetz auf den ganzen Kitsch verzichten weil Frau Streisand ihren Pudel gern in Schampus baden möchte? Darf ich nicht wenigsten etwas Realismus erwarten…wahrscheinlich bekommt ihr Orchester eh nur nen Hungerlohn 
Dass ihr Orchester nur einen Hungerlohn bekommt, mag vielleicht sogar sein. Kommt wahrscheinlich auf das Kalkulationsgebahren des Veranstalters an.
Der Kern der Angelegenheit ist jedoch Folgender: Wenn Du Dir eine amerikanische Filmproduktion für den Weltexport anschaust, egal ob "Hollywood-Schinken" oder einen (sogenannten) "Independent-Film" - dann teilst Du Dir dieses scheinbar exklusive Erlebnis mit -zig Millionen anderen Zuschauern rund um die Welt: von Montevideo bis Ulan Bator. Die Tatsache, dass ein Live-Konzert mit Barbara Streisand einen so hohen Preis hat, zeigt nur, wie exklusiv eine solche Veranstaltung angesichts dessen in Wirklichkeit ist. Eigentlich ist dieser Ticketpreis in Relation zum globalisierten Big Film-Business sogar ganz erstaunlich niedrig, denn ein Platz in der Waldbühne in Reichweite eines Hollywood-Stars ist - relativ gesehen - fast dasselbe, wie zusammen mit diesem in der Badewanne zu sitzen.
Zu den Äußerungen über die Vergangenheit Deutschlands.: Das geht Frau Streusalz doch nur um die deutsche Vergangenheit bezüglich der Homosexuellen, die den Großteil ihrer Käuferschaft repräsentieren.
@M.: Die genannten Konzerte mögen in irgendeiner Hinsicht zwar zu den "großen", aber vielleicht nicht unbedingt zu den "hörenswerten" zählen...
Das letzte Konzert mit größerer Besetzung aus dem Rock- und Pop-Bereich, das ich kenne, war Lambchop (rund ein Dutzend Musiker) plus ein (phantastisches) polnisches Streichquartett. Zusammen mit den davor spielenden Tortoise habe ich dafür auf der Museumsinsel Berlin glaube ich um die 30 Euros bezahlt. Das ist sehr moderat. Aber ich glaube einfach, dass die Freunde des wahren Big Business misstrauisch werden, wenn sie mit Offerten in diesem Preisbereich konfrontiert werden. Die diesjährige Genesis-Tour geht weit weit über dieser Marke los und ist wohl bereits jetzt komplett ausverkauft.
Wenn ich was musikalisch Anspruchsvolles sehen will dann geh ich in die Oper. Aber erzähl mir bitte nicht dass Barbra Streisand annähernd kulturell wertvoll ist! Die Frau ist einfach ne selbstsüchtige Furie ohne Gewissen. Harte Worte aber diese Konzertwucher schreit danach!
@bff: Kulturell wertvoll? Ich habe doch gar nix dergleichen behauptet... Im Gegenteil. Sie gehört für mich zum Komplex "Hollywood" - das heißt: globalisierte, amerikanisierte und auf den Welt-Export getrimmte Kultur mit Mega-Millionen-Umsätzen. Wer das mag, soll es bekommen. Aber es hat eben seinen Preis.
Das hat doch überhaupt nix mit der Person der Barbra Streisand oder gar der Tatsache zu tun, dass sie jüdischer Abstammung ist. Und allemal hat sie ein Recht auf persönliche Präferenzen.
Im Wirklichkeit gibt es einfach nur ein - zum Glück - erheblich anderes Bewusstsein für Unabhängigkeit und Individualität im Bereich "Konzert" und "Musik" als im Bereich "Film " und "Super Stars". Es ist normal, dass man eine aktuell schwer angesagte Band für 10 bis 20 Euro live erleben kann. Johnny Depp, Quentin Tarantino oder Jim Jarmusch werde ich dagegen wohl kaum für diesen Preis im Magnet-Club oder im Postbahnhof um die Ecke live zu Gesicht bekommen. So. Und die Streisand gehört nun mal in letztere Kategorie.
Uff, was für wüste Diskussions-Elemente hier um ein eigentlich schlichtes Konzert bzw. eine 'einfache' Künstlerin.
Bei mir steht im Vordergrund, daß ich sie und ihre Musik seit vielen Jahren sehr schätze, und es gibt in ihrem Metier keine (Liza Minelli steht trotz ihrer Klasse auf einem separaten Zettel), die auch nur annähernd derzeit bzw. seit Jahrzehnten an ihren stimmlichen Stil, die persönliche Klasse und Können heranreicht.
Deshalb würde ich sie nur zu gern live sehen und hören, aber ich werde das wohl in die Tonne treten. Einfach zu teuer.
Für einen halbwegs vernünftigen Platz müßte ich wohl um die 250 € hinblättern, dazu kommen Bahnanreise, Hotelübernachtung, und natürlich mal ein neuer, vernünftig passender Anzug. Von Nebenbeiverpflegung usw. mal ganz abgesehen, das ist einfach nicht drin derzeit.
Bleibt mir aber im Juni die Kieler Woche mit u.a. Kim Wilde, Juli, Manfred Manns Earthband, Jeanette,
Roger Cicero, San Glaser, Peter Kraus und Lotto King Karl für schlichten Anreisepreis incl. Bierdosenvorrat im Rucksack...das scheint momentan erschwinglicher. 
Gääähn! Die Alte will doch keiner mehr sehen & hören.
Geht lieber in das Lokal Eurer Wahl, zahlt nen Fünfer für ein Bier und um die Matadoren aus deiner Umgebung zu hören. Macht mehr Spaß, hat Sinn und macht weniger Ärger.
Zudem unterstützt Du den Nachwuchs und nicht ne alte geldgeile Schrappnelle ...
uiuiui...die vorangegangene Rassismus-/Antisemitismus-/Anti-Wasauchimmer-Ambestenalles-Diskussion war ja schon ein dicker hund, schließlich ging´s im Artikel nur darum, dass Frau Streusand einen gloriosen Preis für Ihre Tickets verlangt oder dieses zumindest zulässt...
Die Frau sowie die Musik, die sie macht sind Geschmackssache, ganz klar. Und die Dame will sich ja auch nicht an "uns" bereichern, sondern an den Schweizern. Bei uns deckt die nur den Sprit ;-)
Ich seh das so: wer sie nicht mag, geht nicht hin, zahlt entsprechend auch kein Ticket UND SOLLTE DANN AUCH NICHT QUAKEN! Das bliebe nach meiner Logik denen vorbehalten, die - wie Herr Andrack - gerne möchten und aus finanziellen Gründen nicht können. Oder den Schweizern. Wie kommt die Zosse darauf, in der Schwyz so horrende Preise nehmen zu können?
Ihr wisst schon, wen ihr mit diesem Ticketpreis unterstützen würdet?
"Cartman findet ein seltsames magisches Dreieck und wenig später taucht Barbra Streisand in South Park auf. Die machtgierige Schauspielerin entführt Cartman, Kyle, Stan und Kenny um an das Dreieck zu kommen, denn mit dessen Hilfe kann sie sich in das mächtige Monster Mecha-Streisand verwandeln. Sie droht die ganze Stadt zu verwüsten, aber zum Glück sind da noch Leonard Maltin und Sidney Poitier, die ebenfalls über Superkräfte verfügen und sich ihr in den Weg stellen. Es kommt zu einem unglaublichen Kampf von Gut gegen Böse, den letztendlich aber nur einer entscheiden kann- Robert Smith von "the Cure"!"
Quelle: www.planearium2.de
Aber Hallo!
Erst am Wochenende wieder zu ihren 'Sunset Boulevard'-Fassungen von "With One Look" und "As If We Never Say Goodbye" heftig abgeweint. 
"The whispered conversations
in overcrowded hallways
So much to say not just today but always
We'll have early morning madness.
We'll have magic in the making
Yes, everything is as if we never said goodbye
Oh, please dont ever ever make me say goodbye..."
Und das mit dieser unvergleichlichen Stimme.
*schluchz*
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