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Azad

Um angemessen über Azad zu schreiben, müsste man EIGENTLICH AUF GROSSBUCHSTABEN UMSCHALTEN. Dass der Frankfurter zu Deutschraps Urgesteinen zählt, die aus der Geschichte des Genres unmöglich wegzudenken sind, bestreiten noch nicht mal diejenigen, die sich an seinen Ecken und Kanten immer wieder stoßen.

Reibungsfläche bot die Faust des Nordwestens im Laufe einer langen Karriere wahrhaftig genug. Auch sein aktuelles Album "NXTLVL" mit Gastbeiträgen von alten und neueren Weggefährten, darunter Kool Savas, Gzuz, RAF Camora, Bonez MC und Manuellsen, spaltet schon wieder mächtig die Gemüter. Kein Wunder, angesichts der gebotenen Bandbreite: Vom klassisch in Szene gesetzten "Endgegner" bis zu ange-trap-ten Klängen "In Der Hood" war vorab schon alles dabei.

Eventuelle Anfeindungen kümmern eine Ein-Mann-Armee von Azads Kaliber aber ohnehin nicht, für ihn gilt nur die eigene Maxime: "Ich geb' einen Fick, was ihr hören wollt. Ich mach' nur das, was ich fühl', bis ich sterben soll." So weit sind wir aber noch lange nicht, zunächst steht "Leben" auf dem Plan, eine ausgedehnte Tour - und natürlich "NXTLVL", denn: Stillstand ist keine Option.

Termine

Mi 06.09.2017 Essen (Zeche Carl)
Do 07.09.2017 Hannover (Musikzentrum)
Fr 08.09.2017 Berlin (Gretchen)
Sa 09.09.2017 Hamburg (Gruenspan)
Mi 13.09.2017 München (Backstage)
Do 14.09.2017 Wien (Flex)
Fr 15.09.2017 Stuttgart (Im Wizemann)
Sa 16.09.2017 Zürich (Dynamo)
Do 21.09.2017 Köln (Underground)
Mo 02.10.2017 Frankfurt (Batschkapp)

Artistinfo

LAUT.DE-PORTRÄT Azad

Azads Hip Hop-Roots lassen sich bis ins Jahr 1988 verfolgen. Als kurdisches Flüchtlingskind findet er schwer Anschluss in den kalten deutschen Landen.

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