Da geht was: Get Well Soon haben die Welt im Visier, Oceansize sorgen für offene Münder, Smoke Blow zerstören Deine Stadt, Firewater würzen Musik mit Politik und Kristofer Aström Folk mit brachialen Gitarren.
Konstanz (ebi) - Da haben wir es! Ein Talent aus Deutschland, das den internationalen Sprung schaffen könnte. Get Well Soon ist eigentlich Konstantin Gropper aus dem süddeutschen Biberach. Der kommt mit schlagkräftiger Band und einem grandiosen Folk/Songwriter-Panoptikum, um nach der Nation die ganze Welt zu verzaubern.
The Ruhe will soon be over, keine Frage! Get Well Soon gehen auf Tour ab dem 9. April bis 2. Mai u.a. in Dortmund (FZW), Berlin (Lido), Gießen (MUK), Konstanz (Kulturladen), St. Gallen (Palace), Wien (Flex) oder München (Feierwerk).
Das kommt nicht oft vor. Eine Band legt das dritte Album vor - und entzweit das Fanlager. Evolution oder doch Stagnation? Mike Vennart und Oceansize sorgen mit einem Postprog zwischen Traum und brachialer Wirklichkeit immer für offene Münder.
Nach den Dates im vergangenen Herbst geben sie erneut die Gelegenheit, sich eine eigene Meinung zu bilden. Denn live bleiben sie eine Bank: vom 7. bis 17. April auf Clubtour und auf einigen Festivals zu bestaunen, etwa in Köln (Live Music Hall), Stuttgart (LKA Longhorn) oder der Hamburger Markthalle.
In der Regel gehen Singer/Songwriter-Attitüde und brachiale Gitarren schwer zusammen. Bei Kristofer Aström passen laut und leise, Seufzer und Stromattacken wie von selbst zusammen.
Der Fireside-Chef vertont Wut im Bauch und trägt Liebe im Herzen: vom 9. bis 30 April fast täglich auf der Straße im deutschsprachigen Raum in Bremen (Lagerhaus), Karlsruhe (Jubez), Solothurn (Kofmehl), Innsbruck (Bierstindl), Dresden (Beatpol) oder Kiel (Weltruf).
Smoke Blow kommen um Deine Stadt zu zerstören! Der Punk'n'Roll der Kieler Crew hat dafür zumindest genügend Potential, auch wenn ihr sechstes Album versöhnlichere Töne anschlägt.
Dass die Nordlichter beim Rocken trotzdem null Abstriche machen, muss man nicht extra betonen. Ab dem 29. März reiten sie wieder durch die Republik und machen u.a. in Jena (Rosenkeller), Schweinfurt (Alter Stadtbahnhof), Berlin (Lido) oder Bremen (Lagerhaus) Halt.
Tom Waits meets Worldmusic meets osteuropäische Folklore? Ein ungewöhnliches Konglomerat, mit dem sich Firewater ein weltweites Publikum erspielt haben. Und nebenbei tritt die bunte Truppe aus den Staaten schon mal in den Allerwertesten.
Für den aktuellen Longplayer "The Golden Hour" lud man Musiker aus der Türkei, Indien, Pakistan, Israel und Afghanistan ins Studio. Live gibts das Statement zwischen Musik und Politik vom 15. bis 25. April u.a. in Steyr (Röda), Hamburg (Logo) oder dem Bielefelder Forum.