- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Aura Diones neues Album möchte mit Produzenten-Namen wie David Jost (Limp Bizkit, Lady GaGa) und und Rick Nowels (Nelly Furtado, Madonna) protzen. Dazu umschreibt die Dänin ihren Sound selbstbewusst als Progressive Pop Poetry. Das klingt prima, aber das Problem dabei: nichts davon ist auf "Before The Dinosaurs" auffindbar.
Stattdessen sehen wir einen sexy umgesetzten Apfel-Alarm auf dem Booklet. Da war doch mal was vor einigen Jahren? Richtig, Shakiras "Oral Fixation Vol. 2" spielte mit ähnlichen Motiven. Das Wildern im Shakira-Terrain setzt sich beim Opener "Geronimo" fort. Die Trommel-Stakkatos der Kolumbianerin finden ebenso Verwendung wie ihr gefürchteter Kehlkopfüberschlag. Was in der Summe einen leidlichen Ohrwurm ergibt, jedoch kaum auf Eigenständigkeit und Originalität schließen lässt.
"Reconnect" taugt als Musterbeispiel für missratene Balladen: nachlässig runtergenudelte Synthies, Piano-Akkorde vom Grabbeltisch und eine Sängerin, die ziellos in Plastik-Gefühlen umher driftet. "In Love With The World" erzeugt keine großen Emotionen, sondern nervt mit unentschlossenem Herumtapsen in träge wabernden Echo-Nebeln.
"Friends" vereint abgehalfterte Beats mit umher dümpelndem Songwriting und imitiert als Anti-Höhepunkt Rihannas "Umbrella"-Geträller. "What It's Like" will tougher R'n'B sein, besitzt aber keinerlei Soul. Mittlerweile tief im Album angekommen, ist von einer unverwechselbaren Künstler-Persönlichkei nichts zu hören. Stattdessen bemühen sich untote Style-Klone aus dem ShakiraGaGaRihanna-Labor weiterhin erfolglos um ein Eigenleben.
"Recipe" schlägt dem berühmten Fass endgültig den Boden aus: im Intro hängt sich Dione an Israel Kamakawiwo'Oles Ukulele-Schmonzette "Over The Rainbow" dran. Gegen Ende taucht nach langer Durststrecke dann doch noch der zweite halbwegs akzeptable Song auf. "Superhuman" flittert in fröhlichen Dance-Beats herum. Doch auch hier gilt: gabs alles schonmal besser.
Aura Diones Zweitling: Desaster total. Das Unterfangen, eine talentierte Nachwuchs-Künstlerin ("Columbine") zum genormten Pop-Püppchen zu domestizieren, scheitert gnadenlos. Die optische Image-Neufixierung mit allzu vordergründig platziertem Sex-Faktor reißt auch nichts raus. Ein Buch mit hübschem Einband, aber leeren Seiten macht halt nichts her.
In "Masterpiece" singt die Dänin: "Baby you're a masterpiece / a thousand years of poetry". Das Album kann damit unmöglich gemeint sein. Zumindest taugt der Titel "Before The Dinosaurs" als treffliche Umschreibung der zwölf Tracks: randvoll mit Versatzstücken aus dem Pop-Paläozoikum, die längst abgehakt in der Fossil-Asservatenkammer der populären Musik vor sich hinstauben.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Aura Dione - Before the Dinosaurs (Limited Pur Edition) | Infos (Lieferzeit/Service) | €10,99 | €3,95 | €14,94 |
![]() |
Aura Dione - Before the Dinosaurs | Infos (Lieferzeit/Service) | €16,99 | €3,95 | €20,94 |
![]() |
Aura Dione - Before the Dinosaurs | Infos (Lieferzeit/Service) | €36,99 | €0,00 | €36,99 |
Bin auch enttäuscht vom Album aber so ultrabeschissen ists nicht. Sie hat immerhin nicht versucht den 'Columbine' Sound zu imitieren und hat mal etwas rumprobiert, aber bis auf 'Geronimo' bleibt nix wirklich hängen. 'Into the wild' und 'Reconnect' gefallen mir eigentlich ganz gut, der Rest dümpelt halt vor sich hin. Und bin ich der einzige die findet das der ganze Sound sehr 90er ist? 'Friends' klingt fast exakt 'Girl you know it's true' von Milli Vanilli.
Hatte mich auf mehr neue Ohrwürmer wie 'Monday' oder 'Song for Sophie' gefreut. 
SIE hätte auch gar nicht versuchen können, den Sound von 'Columbine' zu imitieren, denn SIE kann weder Songs schreiben, noch hat SIE Ahnung von Aufnahme- oder Produktionsmitteln.
Alles was sie tat, war hier und da ein paar Gesangsspuren einzusingen, welche die Produzenten sogleich in ihre Mastersuite übernahmen um sie weiter zu bearbeiten und glatt zu schleifen.
Schätze mal, das Cover zeigt die Art und Weise, wie sie zu ihrem Plattenvertrag gekommen ist...
das Cover erschreckt einem doch zu Tode...will scharf rüber kommen sieht aber hässlich aus
,tja, wie die Musik
ich kann dem cover ehrlich gesagt auch nichts abgewinnen, die aura hat einfach nich das aussehen um einen auf genormtes pop-püppchen zu machen und das ist eher positiv gemeint, sie sieht sehr speziell aus! warum inszeniert man das nicht entsprechend?!
die review hat das böse, was das cover erahnen lies, ja doch bestätigt, ich werd trotzdem mal reinhören, aber schon geronimo gefällt mir nur mäßig...viel zu eingängig und kalkuliert...
Lieber Artur. Ich hab eher selten eine so vernichtende Rezension von dir gelesen. Das will echt was heissen da du doch meistens bei jedem Künstler irgendetwas gutes noch findest. Hier ist allerdings indertat Hopfen und Malz verloren oder wie kann man so eine greuel Tat wie "Geronimo" sonst erklären. Ich gebe zu ich kenn nur dieses eine Lied aber das gibt einem echt den Rest. Allerdings steht das Ding auf Platz 1 der Single Charts. WIe tief kann das Niveau denn noch fallen bei den Käufern?
Wie sagte Rudi Völler mal so treffend zu Waldemar Hartmann: Und wenn ein Tiefpunkt erreicht wurde findet ihr immer noch einen tieferen Tiefpunkt. Er könnte vielleicht auch diese Musik gemeint haben anstelle der damaligen Nationalelf.
Grausam: Das Cover, als auch die Musik die sich auf der Plastikscheibe darunter befindet.
@ Swingmaster:
Ich hab' nie was gegen Gebrauchspop-Sachen, die sich zumindest um was Eigenständiges bemühen bzw. ein paar ordentliche Songs vorweisen können. Doch dieses Teil ist einfach nur ärgerlich beim Hören, und bescheißt nach all dem momentanen Werberummel einen danach gutgläubigen Käufer übelst. Was da so lieblos zusammengezimmert wurde, muss einfach sein Fett fettkriegen. Für mich persönlich die lausigste Scheibe, die mir dieses Jahr untergekommen ist.
Auch wenn ich nur die Single gehört habe, möchte ich hier gern mal meinen Senf dazugeben.
Das Cover ist ja mal sowas von übertrieben. Es wäre ja sogar für die Verhältnisse von Pop-Tussis wie PCD und so übertrieben. Aber bei Aura Dione schockiert es mich umso mehr. Wenn man sich die Bilder in ihrer Gallerie mal anguckt, z.b. das, wo sie mit der Gitarre am Strand steht... Das hatte was, ne echt schöne Frau halt. Ich find diesen Imagewechsel echt traurig.
Das gilt auch für die Musik. Ein Fan von ihr war ich nie, aber sie hat schon einige nette Lieder gemacht. Aber Geronimo hielt ich eine Zeit lang ernsthaft für eine Lady-Gaga-Single. Und das dürfte ja schon alles sagen...
@sputtel
also unter hübsch versteh ich was anderes aber das mit dem "interessant" hast schon recht
Und wieder einmal disqualifiziert sich laut als ernstzunehmendes Musikportal. Über das für und wieder eines Albums wie diesen kann man diskutieren, aber was hier steht, sind vorgezimmerte Meinungsschemata aus der Mottenkiste der Haudraufrezensisten. Ein völlig triviales und langweiliges Cicero-Album mit 4 Sternen und der gleiche Autor schiebt für ein um längen besseres (vor allem stimmlich) Album nur ein Stern rüber. Und das schlimmste ist: Nach beiden Rezensionen weiß man nicht, warum eigentlich. Vielleicht hat dieses Album 1 Stern verdient, wenn man auf Deutsche 0-8-15-Tümelei steht, aber musikalische Kritik versteckt sich leider hinter Phrasen, die auch völlig konträr zu "Columbine" gehen. Ist die Kritik hier glaubwürdig? Nebensache, denn das schlimmste ist, wir werden es nicht herausfinden.
@CookieSound : Ich sag´s mal so : Jein. Du hast recht, wenn du sagst, dass man meistens extra draufhaut, aber bei diesem Album kann ich es leider nachvollziehen, denn außer "Geronimo" ist alles eintönig und schon mal dagewesen, sozusagen Standard.
Damit wäre es ja eigentlich schon mal 2 Sterne wert, denn es ist auf jeden Fall besser als Rihannas "Sexerguss".
Ich bleib aber einfach momentan bei "Gotye" , der mir mit diesem Lied (http://www.youtube.com/watch?v=8UVNT4wvIGY) die Musik in die Pop und Chart Welt zurückgebracht hat. Ansonsten heißts halt einfach warten auf das neue "Muse" Album. Die Arbeiten haben schon begonnen ......
@CookieSound : Ich sag´s mal so : Jein. Du hast recht, wenn du sagst, dass man meistens extra draufhaut, aber bei diesem Album kann ich es leider nachvollziehen, denn außer "Geronimo" ist alles eintönig und schon mal dagewesen, sozusagen Standard.
Damit wäre es ja eigentlich schon mal 2 Sterne wert, denn es ist auf jeden Fall besser als Rihannas "Sexerguss".
Ich bleib aber einfach momentan bei "Gotye" , der mir mit diesem Lied (http://www.youtube.com/watch?v=8UVNT4wvIGY) die Musik in die Pop und Chart Welt zurückgebracht hat. Ansonsten heißts halt einfach warten auf das neue "Muse" Album. Die Arbeiten haben schon begonnen ......
Dieser Verriss von Herrn Schulz ist das Einzige für mich hier, was dem berühmten Fass den Boden ausschlägt, nicht das hier vorliegende Album. Das Album halte ich für einen mehr als gelungenen "Columbine"-Nachfolger, der Elemente mischt, recyclet, umformt und neu aufleben lässt, ohne dass die Eingängigkeit und der Zugang zu den Songs verwehrt wird. Sprich: das ist kein neuer, sperriger Shice (wie sooft, bei Dingen, die NEU daherkommen wollen), sondern gut gemachte, abwechslungsreiche Pop-Musik, die interessant klingt und trotzdem ins Ohr geht.
Aber so mancher Kritiker scheint es sich zum auch nicht neuen Ziel zu setzen, einen möglichst großen Haufen auf populäre Musik zu setzen, um möglichst innovativ und fachkundig rüberzukommen.
Nennt sich dann Experte! Andere nennen sich coffeemonkey, das passt aber auch viel besser!
Dieser Mega-Verriss hier ist das Einzige, was dem berühmten Fass den Boden ausschlägt, nicht das hier vorliegende Album. Das Album halte ich für einen mehr als gelungenen "Columbine"-Nachfolger, der Elemente mischt, recyclet, umformt und neu aufleben lässt, ohne dass die Eingängigkeit und der Zugang zu den Songs verwehrt wird. Sprich: das ist kein neuer, sperriger Shice (wie sooft, bei Dingen, die NEU daherkommen wollen), sondern gut gemachte, abwechslungsreiche Pop-Musik, die interessant klingt und trotzdem ins Ohr geht.
Aber so mancher Kritiker scheint sich zum auch nicht neuen Ziel zu setzen, einen möglichst großen Haufen auf populäre Musik zu setzen, um möglichst innovativ und fachkundig rüberzukommen.
Nennt sich dann Experte! Andere nennen sich wenigstens gleich coffeemonkey, das passt dann auch viel besser...
Dieser Mega-Verriss hier ist das Einzige, was dem berühmten Fass den Boden ausschlägt, nicht das hier vorliegende Album. Das Album halte ich für einen mehr als gelungenen "Columbine"-Nachfolger, der Elemente mischt, recyclet, umformt und neu aufleben lässt, ohne dass die Eingängigkeit und der Zugang zu den Songs verwehrt wird. Sprich: das ist kein neuer, sperriger Shice (wie sooft, bei Dingen, die NEU daherkommen wollen), sondern gut gemachte, abwechslungsreiche Pop-Musik, die interessant klingt und trotzdem ins Ohr geht.
Aber so mancher Kritiker scheint sich zum auch nicht neuen Ziel zu setzen, einen möglichst großen Haufen auf populäre Musik zu setzen, um möglichst innovativ und fachkundig rüberzukommen.
Nennt sich dann Experte! Andere nennen sich wenigstens gleich coffeemonkey, das passt dann auch viel besser...
@Mad Dog: Ob der Käs für mich gegessen ist überlasse mir, Liebelein! Davon mal ab: ich kann zwei der AUS VERSEHEN dreimal gebrachten Posts nicht mehr löschen, weil die Seite hier seit Tagen hängt und Fehler anzeigt! Also vielleicht hast Du mal `nen konstruktiven Tipp hierzu???
Format
Homepage: