Porträt

laut.de-Biographie

Amy Macdonald

Die 1987 in Glasgow geborene Sängerin hatte eigentlich gar nicht geplant, eine Karriere im Musikbusiness einzuschlagen. Ursprünglich will sie an der Universität Sozialwissenschaften studieren. Doch dann kommt alles ganz anders.

Amy Macdonald: Zusammenbruch in Zürich
Amy Macdonald Zusammenbruch in Zürich
Nach einem "schweren Anfall" in ihrem Hotel in Zürich wurde Amy Macdonald ins Spital eingeliefert, die aktuelle Tour wurde unterbrochen.
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Dabei ist der Start in ihre Karriere mehr oder weniger ein Zufall. Als Amy sich mit zwölf Jahren ihre erste CD kauft, das Album "The Man Who" von Travis, ist sie von dessen Musik so beeindruckt, dass sie kurzerhand beschließt, selbst Musik zu machen. Daraufhin bringt sie sich das Gitarrespielen selbst bei.

In der neunten Klasse taucht eine Organisation namens Impact Arts an ihrer Schule auf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Musiker der Gegend an die Schulen zu bringen und mit deren Hilfe interessierte Kids zu fördern. Da Amy ihren Klassenkameraden musikalisch einiges voraus hat, wird sie schon bald für erste Gigs in Glasgow engagiert, die Impact Arts für sie auftut. Da ist sie gerade mal 15, steht allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne und spielt hauptsächlich eigene Songs, nur angereichert mit einer Handvoll Cover-Versionen.

Ihren ersten eigenen Song, der allerdings nie veröffentlicht wird, textet und komponiert sie bereits kurze Zeit nach ihren musikalischen Anfängen ("The Wall"). Wie in vielen ihrer Lieder sind bereits in diesem Celebrities und deren Fans, zu denen sie auch sich selbst zählt, das zentrale Thema.

Amy Macdonald - Under Stars
Amy Macdonald Under Stars
Im Reich der Harmonie-Luftschlösser.
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So widmet sie beispielsweise ihren Song "L.A." dem Schauspieler Jake Gyllenhall. Auch Ewan McGregor, die kalifornische Band Red Hot Chili Peppers und Babyshambles-Frontmann Pete Doherty dienen dem Shootingstar aus Glasgow als Inspiration, um zu Stift und Akustik-Gitarre zu greifen. Dass die junge Schottin mittlerweile selbst ein Star ist, will ihr anscheinend nicht in den Kopf.

Amys Musik lässt sich als Gitarren-Pop mit folkloristischen Elementen und leichten Country-Einflüssen beschreiben. Ihre Begeisterung für britische Songwritertraditionen rahmt sie ganz einfach in ihren eigenen Songs ein.

Ihr Debütalbum "This Is The Life" klettert Mitte Januar 2008 sogar auf Platz 1 der britischen Albumcharts. Ab März ist es auch auf dem Festland erhältlich, und sammelt auch hier bis zum Erscheinen des Zweitlings "A Curious Thing" im Frühjahr 2010 jede Menge Gold und Platin. Sie erreicht in allen deutschsprachigen Ländern Platz 1 der Albumcharts, hält sie sich über viele Monate in den Top Ten und spielt ihrem Label Universal so viel Geld ein wie kaum ein anderer Künstler.

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Amy MacDonald "Auf Tour erlebt man ja nichts!"
Amy MacDonalds grenzenlose Sehnsucht nach Normalität.

Noch im selben Jahr gibt sie in Luxemburg ein Konzert zusammen mit dem Saarbrücken-Kaiserslauterner Radio Philharmonieorchester und ihrer Band, welches kurz darauf als Live Album erscheint. Amy ist sehr stolz darauf, dass sie, im Gegensatz zu anderen Popkünstlern, ihre Texte selbst schreibt.

Zwei Jahre später bringt sie mit "Life In A Beautiful Light" ihr drittes Studioalbum auf den Markt. Auf der anschließenden Tour erleidet sie einen Zusammenbruch, woraufhin weitere Konzerte erst mal verschoben werden. 2012 ist ein Jahr der Veränderung für Amy. Sie trennt sich von ihrem Langzeitverlobten und ehemaligen Fußballspieler Steve Lovell und gibt an, im kommenden Jahr alles ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Sie kehrt zurück ins heimische Dorf zu ihren Hunden Ferraris und nimmt sich vor, einfach mal nichts zu tun. Doch daraus wird auch nichts. Als leidenschaftlicher Fußballfan ist es für sie eine Ehre, als sie gefragt wird zwei sportliche Großereignisse zu eröffnen. Ihre Liebe zu den Glasgow Rangers thematisiert die Sängerin übrigens in den Liedern "The Pride" und "The Green And Blue".

Und so beginnt Amy auch wieder Songs zu schreiben. Zum ersten Mal in ihrem Leben lässt sie sich allerdings von ihrem Bassisten und Gitarristen helfen. "Ich selbst hab den Prozess viel mehr genießen können als früher, weil der Druck einfach auf mehrere Schultern verteilt war, schließlich war ich ja nicht mehr allein mit meinen Ideen. Es gibt auf dem Album zwar auch Songs, die ich trotzdem komplett alleine geschrieben habe, aber die Chemie zwischen Jimmy, Ben und mir war einfach zu genial: die perfekte Arbeitssituation mit richtig engen Freunden."

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Ob ihre Karriere nun gewollt war oder nicht, es ist sicher, dass Amy sie nicht mehr gegen einen Doktortitel in Sozialwissenschaften eintauschen will. Dafür liebt sie das Singen viel zu sehr.

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Live in Ischgl Amy Macdonald eröffnet die Wintersport-Saison 2012.

Amy Macdonald eröffnet die Wintersport-Saison 2012., Live in Ischgl | © laut.de (Fotograf: Frank Widemann) Amy Macdonald eröffnet die Wintersport-Saison 2012., Live in Ischgl | © laut.de (Fotograf: Frank Widemann) Amy Macdonald eröffnet die Wintersport-Saison 2012., Live in Ischgl | © laut.de (Fotograf: Frank Widemann) Amy Macdonald eröffnet die Wintersport-Saison 2012., Live in Ischgl | © laut.de (Fotograf: Frank Widemann)

Live in Köln 2008 Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium.

Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Die Britin begeisterte das ausverkaufte Palladium., Live in Köln 2008 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Termine

Mi 08.03.2017 Köln (E-Werk)
Sa 11.03.2017 Bremen (Pier 2)
Mi 15.03.2017 München (Tonhalle)
So 19.03.2017 Lingen (EmslandArena)
Mo 20.03.2017 Leipzig (Haus Auensee)

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