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Amy MacDonalds Stimme weist für eine gerade erst 20-Jährige recht beeindruckende Reife auf. Nichtsdestotrotz gleitet sie in höheren Lagen häufig in allzu schrille Töne ab - etwa im ziemlich melodramatischen "Run". Zu den Song-Highlights gehören "Mr Rock & Roll", ein fetziger Gute-Laune-Song, der in Ohr und Bein geht, und "This Is The Life".
Hier erzählt Amy sehr treffend und euphorisch vom Gefühl einer durchfeierten Nacht und dem darauffolgenden Morgen. Etwas zu häufig stehen die Texte anstatt der Melodie, die sich stets zwischen den Polen Gitarrenpop, Folk und Country bewegt, im Vordergrund.
Schön ung gut, wenn sie in "A Wish For Something More" von der manchmal verwirrenden Liebe zum besten Freund berichtet. Wenn dann aber schon im nächsten Song die Akustikgitarre zu langweilen beginnt und selbst Stücke mit Bläsersätzen nicht wirklich in der Rinde hängen bleiben, tja.
Auch die in "Youth Of Today" als Special eingebauten Streicher erzeugen eine übertriebene Theatralik. So dramatisch muss man Generationenkonflikt nicht darstellen, dass er den Einsatz solcher musikalischer Mittel zur Betonung nötig machen würde. Völlig überzogen.
"Footballer's Wife" steht inhaltlich in verwirrendem Widerspruch zum Pete Doherty-Tribute "Poison Prince", da die oft verhängnisvolle, sinnlose und auch lächerliche Verehrung von Stars hier zentrales Thema ist. All die Kritikpunkte wollen allerdings nicht in Abrede stellen, dass Amy MacDonalds Musik auf einer äußerst eingängigen Mischung basiert.
Ganz ausgereift ist das noch nicht, Potenzial scheint aber doch an diversen Stellen durch. Und beeindruckend bleibt ebenfalls, ein komplettes Album ganz ohne großen Produzenten im Rücken zu stemmen, dabei gute Ansätze für einen eigenen Stil zu zeigen und damit auf Platz zwei der britischen Charts eingestiegen zu sein.
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Seit langer Zeit lese ich nun schon eure Rezensionen und hole mir Anregungen für neue Platten. Schon mehrmals bin ich für mich persönlich auch zu anderen Einschätzungen vorgestellter CDs gekommen, was ich auch recht normal finde, da Geschmäcker halt verschieden sind. Allerdings konnte ich es gerade nicht fassen zu lesen, dass das wirklich sehr gelungene Debut von Amy McDonald hier gerade einmal mit 2 von 5 Punkten bewertet wird und dann so ein unorigineller Käse ohne jeglichen Wiedererkennungswert wie Stanfours "Wild Life"
3 Punkte erhält. Vielleicht solltet ihr euch in der Redaktion einmal besser austauschen, damit die Bewertungen auch insgesamt untereinander stimmig sind. Wenn Ihr so weiter macht, verspielt Ihr zumindest bei mir auch den letzten Kredit.
Ich denke, jeder aus der Redaktion, der eine Review schreibt, tut dies aus seinem eigenen Blickwinkel und nicht aus einer Art "Fraktionszwang" heraus.
Ich bewertet das Album von Amy selbst ebenfalls um einiges besser und der Text der Rezension lässt auch nicht unbedingt auf lediglich 2 Punkte als Extrakt schließen.
Nebenbei hab ich mich dennoch gefragt, wer eigentlich der Rezensent "Laut-Redaktion" ist.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß sich hier mehrere Redaktionsmitglieder hingesetzt haben und gemeinsam etwas zu Papier brachten.
Bei dem Passus mit den "allzu schrillen Tönen" kann ich nicht ganz folgen, aber es kommt hier vielleicht auch auf die Empfindlichkeit des jeweiligen Gehörorgans an. 
Im Gegensatz vieler, stimme ich den Reviews hier eigentlich zu, aber 2 von 5 Punkten, das geht mal gar nicht. Sehr schönes Album mit zwar einigen Durchhänger, aber es macht durchweg Laune und ein paar extreme gute Ohrwürmer sind auch zu finden. Schrille Töne - jesus, also da kann ich einige Pop-Größen aufzählen, bei denen ich das unterschreiben kann, aber hier *öhm*
Ein nettes ALbum, obwohl es ein wenig schade ist, dass der in meinen Augen einzige Übertrack gleich der Opener ist, und man deshalb nach dem ersten durchhören etwas enttäuscht zurückbleibt.
Dennoch, die zweistündige Fahrt von der Uni zurück in heimatliche Gefilde kam mir auch dank Amy noch nie so kurz vor.
3/5 Punkten hätten es schon sein dürfen.
hab mir die platte mal "gezwungener" massen angehört.
nochmal müsste man mich nicht zwingen. einige schöne, recht kurzweilige tracks drauf.
sicherlich nichts für die ewigkeit, aber um in der sommersonne ein paar nette songs im auto hören zu können, reicht es allemal.
3,5/5
Ich habe selten ein so frisches Album gehört! Natürlich mag es vielleicht nicht so durch gestylt sein, wie von manch anderen "Stars". ABER, die unkonventionelle Art von Amy die Stimme zu benutzen und die Wörter auch anders auszu"sprechen", hinzu die Lust an der Musik, die in jedem Lied zu hören ist, sind für mich 4 von 5 Punkten wert.
Die CD läuft bei mir rauf und runter.
Nebenbei bemerkt muss sie sich dabei in meinem Wechsler gegen James Blunt, U2, oder My Chemical Romance durchsetzen, was ihr ohne Schwierigkeiten gelingt.
Im Übrigen muss ich Alpinbrasil Recht geben, lasst doch bitte den "Hausmeister" wieder SEINE Arbeit tun, und die Finger weg von Beurteilungen...!
Ich finde Amy auch sehr angenehm. Vor allem Mr Rock´n´Roll gefällt ganz gut.
Ich versuche es nochmal mit der Frage, wer eigentlich hinter "Laut-Redaktion" genau steckt. Die Review liest sich für mich mit einem gewissen zeitlichen Abstand doch sehr merkwürdig, der Text der Review erscheint mir eher inhaltsleer. So, als ob "man" sich nicht so recht darüber klar gewesen war, was man eigentlich hätte schreiben wollen, mögen oder sollen.
Also bitte mal Butter bei de Fisch, der Rezensent oder die Rezensentin sollte sich gerne äußern.
Mittlerweile trauen sich ja auch immer mehr Leute, das Album zumindest sehr akzeptabel bis gut zu finden.

ich mag das album auch. wenn amy in ihrer entwicklung so weiter macht, ist sie in 10 jahren eine große nummer im songwriterinnen-bereich.
wenn man dem guten herrn andrack (artur schulz) die scheibe gegeben hätte, wären da auch mehr punkte bei rausgekommen. er honoriert es ja immer gern, wenn die mädchen sich stark bemühen, nicht zu versagen. hoffentlich liest er das auch
.
Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber der Kritiker scheint die Texte nicht zu verstehen....
In "Footballer's wife" geht es nicht darum, dass man Stars nicht übermäßig verehren soll, sondern dass diejenigen, die heutzutage als Stars angesehen werden, nämlich irgendwelche gecasteten kleinen Mädchen usw. nicht im mindesten an ehemalige Stars wie James Dean und Marylin Monroe heranreichen. Und der Vorwurf der Text würde zu sehr im Vordergrund stehen ist schlichtweg hinrissig, weil es bei Singer/Songwritern meistens hauptsächlich um die Texte geht.
über die Qualität der platte lässt sich sicherlich streiten - die Review hingegen ist stilistisch gesehen einfach ziemlich schwach. Gerade deswegen würde mich ja acuh interessieren, wer ihn geschrieben hat.
P.S.: Die Reviews haben mich sonst eigentlich meistens sehr überzeugt
Und jetzt der Knaller: Die Laut leser haben Amy McDonald zur KÜnstlerin des Jahres gekuert und das trotz dieser scheusslichen Rezension. Ein grosses Lob und Danke an alle die sich immer noch trauen zum eigenen (guten)Geschmack zu stehen. Ich persoenlich habe Amy auch gewaehlt und dazu auch noch das Album fuer mich zum Album des Jahres gewaehlt. Dazu hats hier bei Laut dann doch nicht gereicht es gab einfach zu viele Platten die noch besser waren. Trotzdem ein Hoch auf die Kuenstlerin des Jahres 2008.
die meisten kennen halt nur ein lied von ihr. kombiniert mit einem gewissen sympathiefaktor und medienhype kommt halt sowas dabei raus. wenn ich ehrlich bin kenne ich auch nur ein lied. und das obwohl ich die platte mehrfach gehört hab.
loe
gute stimme, einige gute tracks, aber zum ende wirds immer schwächer, es fehlt an wirklichen highlights. die besten beiden als opener ist nicht gut konzipiert.
Klar ist das leichte Kost, aber packend. Sie packt als Schottin das Thema Country natürlich ganz an als Major Connors. Aber das hat was. Selbst das vom "Hausmeister" zu Recht bemängelte Stück ("Run") ist dennoch angenehmer als viele vergleichbare Stücke anderer Interpreten. Die Nummern 6-10 sind durchgängig klasse, wenn man Englisch versteht und das Leben in Schottland ein wenig kennt. Footballers Wife, nur gut.
Und schaut ihr auf youtube nur einmal im Video in die Augen. Klasse und Straight.
Ich sage: 4,5/5
Eine ganz schöne Pop-Platte hat die Dame da hingelegt. Mir gefällt allerdings auch dieser schottische Akzent... 
Summa summarum kann man sich das wunderbar nebenher anhören, und wenn man sich ein wenig intensiver damit beschäftigt, möchte man glatt 4/5 geben. 
sicher nicht 2.5 von 5.
die kleine hat ernsthafte songs geschrieben, denen man - gherade in den ruhigen passagen - diesen authentischen spirit anhört, wie ihn weltweit fast ausschließlich iren und schotten (und antony) haben.
sehe die tracks absolut auf einer stufe mit damen wie kt tunstall
mal was anderes:
miss macdonald hat eine tolle interpretation von springsteens "dancing in the dark" hingelegt.
http://de.youtube.com/watch?v=SBPAKHhBz-g&feature=related
...Kinderkram. Die Musik ist durchgängig platt und unoriginell und nur durch das Arrangement und eine jedenfalls ungewöhnliche - wenn auch nicht im positiven Sinne - Stimme überhaupt zeitweise eingängig.
Die Texte entsprechen dem nervigen Trend von 20jährigen Spätpubertierenden, sich nicht emotional sondern emotionalisierend kund zu tun.
"Oh Marylin, wo bist du nur...die Welt lastet gar schwer auf meinen kleinen nostalgisch-stilvollen Mädchenschultern"...
Grausam...und nur weil es Musik an und für sich ist überhaupt noch 2 Punkte.
Die Cd unterhält auf gutem Niveau und ich denke mit ein wenig mehr Erfahrung wird das nächste Album
sicherlich um einiges besser.
wieso soll sie die songs nicht selber schreiben? Weil sie einen Majordeal hat? 
also "this is the life" wird nicht mein lieblingsalbum. aber ich höre es trotzdem sehr gerne, gerade weil es nicht so anstrengend ist. natürlich kann man das nicht als große kunst bezeichnen, aber es gibt wesentlich schlimmeres und amy macdonald hat eine schöne stimme!
(aber an kt tunstall kommt sie lange nicht ran!)
Ein nettes Albumchen mit netten Liedchen, das auf Dauer zu Nickerchen führt.
Mir war das ganze Ding einfach zu seicht, zu glatt und ohne Überraschungsmomente.
Daß so ein Dumpfbackensender wie SWR3 aus ihr dann noch die Retterin des Abendlandes machte, führte zu noch schnellerem satthören.
Schade für sie...
Aber vielleicht macht sie auf dem Nachfolger ja doch mal was anderes - das würde ich mir für sie wünschen.
Ich bin kostenlos in den Genuss ihres letzten Konzertes dieser Marathon-Tour (über 3 Jahre) zu kommen. Ich fand das Konzert eher langweilig, was ich beim Hören der Cd befürchtet habe.
Aber schön, dass man mit solch einer Musik erfolgreich sein kann...
jenzo1981 hat geschrieben:
"Ein nettes Albumchen mit netten Liedchen, das auf Dauer zu Nickerchen führt.
Mir war das ganze Ding einfach zu seicht, zu glatt und ohne Überraschungsmomente. ... Gegen das akustische Valium und die sinnentleerten Texte einer Katie Melua ist "This Is The Life" schon ein gutes Album geworden."
jepp ...
ich habe die singles aus dem radio gekannt und mir das teil zum glück bei einem freund ausgeliehen (ich wollte es wirklich kaufen) und habe festgestellt, daß ausser 3-4 guten songs der rest wirklich einschläfernd ist ... zeitgleich habe ich mir die platte "Eye to the Telescope" von KT Tunstall ausgeliehen ... was ja in dieselbe kerbe schlägt ... und die habe ich mir dann gekauft - läuft oft bei mir !
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