Porträt

laut.de-Biographie

Aminé

"Meine Songs sollen immer anders als erwartet klingen", so der stets gut aufgelegte Portland-Rapper Aminé. "Ich will meine Fans herausfordern, sie zum Fragenstellen animieren. Schließlich bedeuten mir persönlich auch nur die Künstler etwas, die genau das schaffen."

Deshalb fährt der alternativ geprägte MC auch nicht die omnipräsente Gangstarapschiene, sondern veröffentlicht im Feld zwischen GoldLink und Anderson .Paak groove- und funklastige Hip Hop-Stücke.

"Ich bin Fan vieler Genres", erklärt der XXL-Freshman 2017. "Meine Eltern hörten immer afrikanische Musik und Bob Marley. Außerdem bin ich mit Erykah Badu und John Mayer aufgewachsen. Ich wollte etwas erschaffen, das all diese unterschiedlichen Stile repräsentiert."

Was der Sohn eritreischer beziehungsweise äthiopischer Einwanderer auch tut. Inhaltlich präsentiert sich Aminé reflektiert und thematisiert Gentrifizierung, politische Missstände und grassierenden Rassismus.

Unter dem Namen Aminé, mit vollem Namen Adam Aminé Daniel und 1994 geboren,entlässt er Mitte 2017 sein Debüt "Good For You" in die Welt - mit durchschlagendem Erfolg: Der zwanglos-lässige Rapper landet mit seinem Erstling gleich auf Platz 31 der US-Charts. Die darauf enthaltende Single "Caroline" klettert gar auf Platz elf der Hit-Parade.

Schon 2014 und 2015 erscheinen die Mixtapes "Odyssey To Me" und "Calling Brio", die er in Eigenregie aufnahm. Im August 2016 unterschreibt er den ersten Plattenvertrag mit Republic Records.

Später lässt sich Aminé in Los Angeles nieder. Nicht unpassend für einen Musiker, der immer auch mit einem Auge auf die Film- und Fashionbranche schielt. Zu seinen Kollaborateuren rechnet er Ty Dolla $ign, Nelly und Charlie Wilson.

Alben

Surftipps

Noch keine Kommentare