"Relaxer", drittes Album der elektronischen Postrock-/Math-Folker Alt-J aus Leeds. Hohe Erwartungen. Tracklist-Check: Das gute Stück umfasst gerade mal acht Songs, fünf weniger als die Vorgänger "This Is All Yours" (2014) und "An Awesome Wave" (2012). Dies wird nicht die einzige Enttäuschung bleiben.

Zumindest …

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  • Vor 4 Monaten

    Der Vorgänger war auch schon lame

    • Vor 4 Monaten

      nein!
      bin da eher bei der seinerzeitigen wertung von plattentests.de. absolute überplatte.

      neue album nn gehört.

    • Vor 4 Monaten

      10/10? wirklich? Eine der Besten Platten der letzten 20 Jahre? nie im Leben für mich. 7-8/10 von mir aus, die erste fand ich ne ganze Ecke stärker

    • Vor 4 Monaten

      außerdem liegt die Vermutung nahe, dass auf den Platten viel zu viel rumkorrigiert wurde, denn Live können sie das nicht ansatzweise rüberbringen

    • Vor 4 Monaten

      Und wieso stört es dich, dass auf Platten "rumkorrigiert" wird? Ich finde, Hauptsache, das Ergebnis hört sich gut an. Ich möchte auf einem Studioalbum schließlich keine allzu schiefen Töne, oder unsauber eingespielte Gitarren hören.
      Und zu sagen, wer es Live nicht genau so wie auf der Platte hinbekommt, soll es ganz bleiben lassen, wäre komisch. Bei Livealben kann man natürlich darüber streiten, ob Nachbearbeitung sein muss.
      Finde im übrigen aber auch, dass 10/10 etwas viel ist.

    • Vor 4 Monaten

      Es geht nicht darum, dass sie Live genau so klingen müssen, so lange sie gut klingen. Tun sie aber leider nicht. Ich hab nicht viel übrig für Band die ihre eigene Musik nicht richtig performen können.

      Wobei das letzte Album immer noch eine gute bis sehr gute Pop Platte ist, aber sicher nicht das bedeutenste seit langem.
      Wie gesagt, das erste Album war ziemlich klasse, Live dann 3x enttäuschend, also wahrscheinlich kein Zufall

    • Vor 4 Monaten

      "außerdem liegt die Vermutung nahe, dass auf den Platten viel zu viel rumkorrigiert wurde"
      Das hatte sich nur so angehört, als sei es Kritik am Album. :P
      Ne, ist natürlich scheußlich, wenn ne Band live einfach schlecht klingt. Wobei mir das, solange ich nur die Platte hör, egal ist..

    • Vor 4 Monaten

      "10/10? wirklich? Eine der Besten Platten der letzten 20 Jahre? nie im Leben für mich. 7-8/10 von mir aus, die erste fand ich ne ganze Ecke stärker"

      ob TIAY 10/10 verdient hat... bin ich mir selber unsicher.
      was sind denn deiner meinung nach 10/10?

      ich schmeiss mal 5 in den raum.

      Neutral Milk Hotel - In the aeroplane over the sea (bestes album für immer!)
      Radiohead - Amnesiac
      Sufjan Stevens - Come on, feel the Illinoise
      Joanna Newsom - Have one on me
      Anna von Hausswolff - The Miraculous

      und doch, in seiner gesamtheit bin ich bei "this is all yours" durchaus auch bei 10/10

    • Vor 4 Monaten

      Bei Sufjan Stevens' Illinoise bin ich bei dir, Miraculous gefällt mir auch ganz gut, die anderen hab ich nciht gehört. Ich könnte etliche Alben nennen die ich auch mit nem etwas objektiveren Blick besser finde und denen ich trotzdem keine vollwertung geben würde. Da fehlt für die meisten auch die Betrachtung aus etwas Abstand. Aber Alt-J ist mir dafür ganz einfach zu belanglos.

    • Vor 4 Monaten

      Just to make sure, ich finde Alt-J bei weitem nicht schlecht. Nur auch längst nicht so gut wie das letzte ALbum gemacht wurde.

    • Vor 4 Monaten

      "Ich möchte auf einem Studioalbum schließlich keine allzu schiefen Töne, oder unsauber eingespielte Gitarren hören. "

      Das mag niemand, aber Alt-J wären jetzt auch nicht die Pioniere, die als erste und einzige Band jemals an den Vorstellungen/Ambitionen ihres/ihrer Produzenten scheitern. Ich z.B. weiß ganz gut, was battlefire mit "zu viel im Studio dran rumkorrigiert" meint, die meisten mir bekannten (Hobby-)Gitarristen haben aber einfach nicht das Ego, um sich einzugestehen, dass eine gute Idee u.U. erst nach einem weiteren Jahr knochigem Übens wirklich präsentierbar sitzt.

      Das ist genau der Grund, warum die Heuristik "Schreib nix, was dir derzeit auf der Bühne noch 100% deiner technischen Leistungsfähigkeit abverlangt" mit schöner Regelmäßigkeit auf den Musikerworkshops und Songwriterferienlagern dieser Welt kolportiert wird.
      Und Alt-J sind halt (dieses Kriterium betreffend) nicht Dream Theater, fuck, die sind doch nicht mal in einer Liga mit Foals o.ä...

    • Vor 4 Monaten

      "die anderen hab ich nciht gehört."

      du kennst die neutral milk hotel nicht? es mögen sicherlich nicht alle, eher wenige, meinen enthusiasmus bezüglich des albums teilen, aber ich werde sicherlich nicht der einzige sein, der dir empfiehlt, es anzuhören.
      so wie ich deinen musikgeschmack einschätze, sollte es dir gefallen.

      "The only girl I've ever loved
      Was born with roses in her eyes
      But then they buried her alive
      One evening, 1945
      With just her sister at her side
      And only weeks before the guns
      All came and rained on everyone"

      https://youtu.be/rhhfJTgHx58

    • Vor 4 Monaten

      und ich glaube dir irgendwie nicht, dass du amnesiac nicht kennst..... :suspect:

    • Vor 4 Monaten

      In Rainbows ist besser.

    • Vor 4 Monaten

      Amnesiac hab ich mir tatsächlich nie angehört, Radiohead kann mich persönlich einfach nicht begeistern, aber Neutral Milk Hotel werde ich mal auf meine Liste nehmen, vielen Dank für den Tipp!

  • Vor 4 Monaten

    Oh Gott. Die wollte ich unbedingt haben nach den tollen Vorgängern. Jetzt wohl eher nur mal reinhören.

  • Vor 4 Monaten

    Bin überrascht das die Platte überall so schlecht wegkommt. Finde 3,5-4/5 sind da schon drin.

  • Vor 4 Monaten

    Hätte Laut besser die beiden Frauen dran gelassen an das Review, die vorher die Vorgänger besprochen haben. Der aktuelle Autor leidet an Geschmacksverirrung, nun das mag an der Zeit liegen, alle etwas TrumpELtier- geschädigt. ;)

    Nur acht Songs, als wenn die reine Quantität an Material irgend etwas mit der Qualität zu tun hat. Also schon mal Blödsinn. Möchte den Autor daran erinnern das er auch Fakten verbreitet, mit einem Review. Das ist also liederlich, das Argument.

    Der unmittelbare Vorgänger war ein Konzeptalbum, das nun vorliegende nicht. Das ist schon mal ein grundsätzlicher Unterschied, den man nicht diskutieren kann. Das ist einfach so.

    Kommen wir nun zu den Titeln im einzelnen. 3WW hat schon als Vorab Auskopplung überrascht, die Alt–J Sound Trademarks neu abgemischt und kräftiger umgesetzt als zuvor. Dafür muss man natürlich das auch mögen. Als Opener eines Albums wo sich Song an Song reiht, schon mal nicht schlecht. 4/5

    In Could Blood, ok nur eine Sommernummer, aber was neues probiert halt als Alt – J. Längst nicht so verträumt und spielerische Atmosphäre, wie der sonstige Sound Kosmos. Tanzbar, muss man sich dran gewöhnen. 3/5

    House Of The Rising Sun, wer hätte gedacht das sich der alte Folk Schinken so schwerelos anhören kann? Joe Newman und Backround laufen zu Höchstform auf. Wunderbar eingesungen. 4/5

    Garagebritpop und Alt-J? Hit Me Like That Snare, beweist das sie das auch können. Joe rotzt es einfach in sein Mikro und man könnte denken es sind die Arctic Monkeys. Why not? 4/5

    Deadcrush, noch eine Sommerfunnummer mit mehr Trademarks, trotzdem auch an den Beach Boys wird sich probiert, wenn da nicht der Wummerbass wäre, der dem ganzen das Strandfeeling nimmt. Gewollt? Aber sicher doch. 3/5

    Adeline, sicher die stärkste Nummer auf dem Album. Orientiert sich auch am stärksten am bisherigen Soundmaterial, der beiden Vorgänger. Um den Sound Kosmos von Alt-J aufrecht zu halten, gut geeignet. 5/5

    Last Year, vorletzte und ruhige Nummer. Wunderbare gezupfte Gitarre, was fürs Lagerfeuer oder den Grill, wenn man die Würstchen verdrückt hat und die Sonne am Horizont unter geht. Ellie Rowsell setzt genau richtig ein, mit ihrer verträumten Stimme. Gute Verdauung allerseits. 4/5

    Pleader, ein typischer Rausschmeißer. In die Mitte hätte er wegen der Streicher und epischen Sounds im letzten Drittel des Songs nicht gepasst, am Ende funktioniert er gut. Eventuell stört manche das er schon über fett das Alt-J Soundgerüst schmiert. Ein typischer Rausschmeißer halt. 3/5

    Fazit: Das Album und nur 2/5? Da muss man Alt-J schon etwas für hassen. Möchte ich dem Autor nicht unterstellen. Kein Geniestreich, trotzdem eine solide Scheibe, die einige Momente und Songs bietet, die man sehr gut hören kann. Gesamt geht nichts unter 3/5 mit Tendenz zu 4/5. Bitte an den Dominik, nie wieder ein Alt-J Review schreiben. ;)

    Gruß Speedi

  • Vor 4 Monaten

    Habe Mal reingehört, kannte die Band davor nicht und finde das doch recht passabel? Wenn ich bedenke, was für rammschige Blechtrommler hier sonst mit 4 Punkten nach Hause gehen... sind doch fast alles nice Nummern vong der Melodie her? Der Gesang wirkt ebenfalls gefühlvoll.

    Fazit: kann man trotz Gitarren gefahrlos konsumieren, ohne dabei in ein Zeitloch gesaugt und als anachronistischer Sonderling ausgekotzt zu werden.

  • Vor 4 Monaten

    Lied 2. Musste abbrechen. La-la-la-Refrain, Casio-Keyboards. Es war die Hölle. Ich hab es wenigstens versucht.

  • Vor 4 Monaten

    lese etwas verwirrt die bewertung und die genre-bezeichnung...und komme zu dem schluß, dass das beschissene scheiss musik ist, mit der ich nichts zu tun haben möchte.
    so. die einzig (wirklich) relevante nachspielversion von House of the rising sun ist übrigens die hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=OwN7B24irJY

  • Vor 4 Monaten

    ähnlich wie Oasis hatte diese Band schon ihren Höhepunkt in der Vergangenheit, doch gerade erstgenannte bleiben in den Herzen für immer vereint

    Ein Level, das Alt-J noch erreichen müssen!

  • Vor 4 Monaten

    Finds tatsächlich überragend! Und fand die beiden Vorgänger auch gut. Mag das Album aber vielleicht mehr, weil es eher näher an meinen sonstigen musikalischen Vorlieben dran ist. Die ersten beiden waren simpler und poppiger.

  • Vor 4 Monaten

    Ich finde die Kritik zu negativ. Alt-J Platten sind wie Platten von NoTwist oder Radiohead: man muss sich rein hören. Nachweimaligem Hören finde ich viel spannendes und überraschendes. Und ich mag den "Lalala"-Refrain sehr.
    Nur "last year" etwas langweilig, sonst alles ineressant bis gut.

  • Vor 4 Monaten

    "Pleader" ist so grandios, das ding alleine würde 4 punkte rechtfertigen.

  • Vor 3 Monaten

    Ich bin ganz anderer Meinung. Im Allgemeinen überzeugt mich das Album auch nicht, jedoch finde ich "Hit me like that Snare" total gelungen. Alt-J zeigt sich dabei mal von einer ganz anderen Seite, es macht mir Spaß dem schrillen Song zuzuhören. Auch "Deadcrush" finde ich durchaus gelungen. Die letzten drei Lieder überzeugen mich jedoch gar nicht.
    Alles in allem konnte ich mit den zwei Vorgängern jedenfalls mehr anfangen.

  • Vor 28 Tagen

    Was für eine miese Kritik - "Deadcrush überzeugt nicht" - nicht ernst zu nehmen. Kein Gespür für feinsinnige Klangwelten. Wurde auf fm4 rauf und runter gespielt. Zu recht.