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Während All That Remains in den Staaten massenhaft CDs verkaufen, fristen sie in Europa immer noch eher ein stiefmütterliches Dasein und gelten eher als der kleine Bruder von Killswitch Engage. Das traf auf die drei bisherigen Scheiben auch mehr oder weniger zu. Doch mit "Overcome" paddeln sie verstärkt aus dem Fahrwasser der ehemaligen Band von Sänger Philip Labonte.
Der erst Schritt dazu war wohl, auf die Dienste von Adam Dutkiewicz als Produzent zu verzichten und lieber mal mit Jason Suecof (Trivium, The Black Dahlia Murder, Chimaira) was Neues auszuprobieren. Und siehe da, mit dem Mann loten All That Remains ihre melodische Seite deutlich tiefer aus.
Das merkt man dem Opener "Before The Damned" allerdings noch nicht an, geht es hier im Intro doch fast schon im typischen Göteborg-Stil zu Werke. Danach satteln sie aber auf fette Grooves und einen melodischen Refrain um. Jene melodischen Elemente dürften vermutlich auch der Knackpunkt sein, an dem sich die Geister scheiden.
Das weitgehend auf Klargesang setzende "Two Weeks" oder das fast schon poppige "Forever In Your Hands" sind für Freunde derber Klänge nur bedingt spannend. Diese sollten sich lieber das straighte, mit ein paar Schwedenleads verzierte "Chiron" oder das durchgehend harte "Relinquish" reinziehen. Hier wird mächtig gegroovt, und der Refrain dürfte live für jede Menge Stimmung sorgen.
Nachdem die Amis im Mittelteil des Albums mit "Days Without", "A Song For The Hopeless" und "Do Not Obey" die bewährte Schiene "harte Strophe und melodischer Refrain" fahren, ziehen sie das Tempo mit dem Titeltrack wieder deutlich an. Eine Besonderheit wartet noch zum Schluss, denn das Quintett wagt sich tatsächlich an eine Coverversion von Nevermores "Believe In Nothing".
Zwar kommen All That Remains an das Original zu keiner Zeit heran, doch der Song ist einfach dermaßen stark, dass er auch hier großartig klingt.
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Hm, das vorige Album fand ich genial, schon allein wegen den ersten fünf Tracks (also von "This Calling" bis "Whispers"), aber diese tiefen Shouts haben doch einiges versaut.
Aber die Melodien waren immer hammer, wenn das dieses Mal sogar noch besser sein soll, hör ich auf jeden Fall rein. 
The Fall of Ideals ist besser finde ich, aber beides genau mein Geschmack *lechz*
Meine Güte, was war das denn? Diesen Unfall als Album zu bezeichnen ist ja wohl ein Witz. Die ersten 2 Alben, vorallem aber "This Darkened Heart" waren toll, aber das ist nur noch doof. Keine Shouts mehr, nur noch pseudo-schöne Melodien. So langsam gehen denen die Ideen aus und damit waren sie die längste Zeit meine Lieblingsband. Ich bin gespannt, wie das neue von Perish klingt.
Echt heftig, wenn so ein Schwachsinn in Europa ankommt, nur weil alles, was mal gut war rausgeschmissen wurde, dann landet hier nur noch so ein Mist in den Regalen.
Die ersten 2 Track sind noch halbwegs okay, danach gehts rapide bergab.
Enttäuscht von meiner Ex-Favourite-Band gebe ich die Note 4.8.
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