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Mit "The Price Of Existence" holen All Shall Perish von der Bay Area zum zweiten Rundumschlag aus. Dabei machen sie aber keinen reinen Thrash Metal, wie man aufgrund ihrer Herkunft vermuten könnte.
Schon auf ihrem Debüt "Hate. Malice. Revenge" bewiesen die Jungs aus Oakland, dass sie liebend gerne verschiedene Spielarten des extremen Metal zu einem Ganzen vereinen. Was auch daran liegt, dass ASP aus fünf Leuten mit fünf unterschiedlichen musikalischen Präferenzen besteht.
Was zu einem kreativen Chaos ausarten könnte, macht gerade den Reiz aus. Denn ASP verarbeiten alles, was ihnen zwischen die Klauen kommt und brauen daraus eine explosive Mixtur aus melodischem Death Metal, Thrash Metal und Grindcore. Beeindruckend ist das stimmliche Spektrum des neuen Sängers Hernan "Eddie" Hermida. Der growlt sich aus tiefsten Tiefen hinauf zu Grindcore-artigem Gekreische und grunzt mal kurz, um dann in einen Gesang zu verfallen, der schon wieder nach Black Metal-Anleihen klingt. Abwechslungsreich auch das Spiel der Klampfer Ben und Chris, die einem ihre Riffattacken um die Ohren hauen, während Matt seine Drums in höllischem Tempo malträtiert.
Die Songs knallen großteils von Anfang bis Ende rein, obwohl sie sich nicht immer sofort erschließen. Was aber eher als gutes denn schlechtes Zeichen zu werten ist, da sich so die Halbwärtszeit erheblich verlängert. "Eradication" gibt das Tempo vor, mit dem es dann munter weitergeht. Die Einflüsse von Hatebreed, die das Label angibt, bleiben mir übrigens verborgen - bis auf die entbehrlichen Hardcore-Shouts im sonst schlagkräftigen "Wage Slaves".
"Prisoner Of War" erinnert irgendwie an Dissection, beim darauffolgenden Instrumentalstück "Interlude" klingen dann plötzlich sanfte Töne an. Das Stück eignet sich aber eher als Intro oder Outro. Mit den nächsten Nummern gibt es glücklicherweise wieder gehörig was auf die Ohren. Und das bis zum letzten Song "The Last Relapse". Der setzt in den ersten Takten auf ruhigere Töne, begleitet von Klavier und "richtigem" Gesang, um zu Ende hin noch mal ordentlich Kohle nachzulegen.
Mit ihrem zweiten Streich knüpfen All Shall Perish an das Debütalbum an und bauen ihre Fähigkeit aus, sich aus jedem Metal-Subgenre das Passende zu holen und zu etwas Eigenem zu verwerten. Was ihnen auf "The Price Of Existence" wirklich gelungen ist.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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So, ich hör das Teil jetzt zum ersten Mal. Hmm, fetzt.
Doublebass, sehr variabler 'Gesang', schöne Tempowechsel...und diese Gitarren...yeah.
Unbedingt reinhören wer Metal mag oder einfach was Hartes braucht!!!! 
>>>>> www.myspace.com/allshallperish
ja, ist ne sehr coole scheibe. allerdings hat mit der alte sänger, der noch auf hate.malice.revenge zu hören war, besser gefallen.
der klang mehr nach metal, weniger nach core. aber wirklich stören tuts mich net. bei amazon gibts die neue übrigens grad für sieben euro, vernünftiger preis.
Habe neulich auch mal reingehört und war sehr sehr überrascht, wie sehr das Teil abgeht. Kann auf jeden Fall was!
Ich behaupte einfach mal frech, dass das The Faceless-Album die neue All Shall Perish kaputt schreddert und das will was heißen. 
Eradication ist der Songs den es schon lange vorher zum kostenlosen Download gab, oder?
Ich liebe die erste Platte, für mich eines meiner Top 3 Alben 2005! Als ich jedoch den Vorabsong mit dem neuen Sänger hörte hatte ich beschlossen das neue Album nicht zu kaufen. Offenbar ein Fehler? Jedenfalls hatte das erste Album wesentlich mehr Groove und der alte Sänger eine vile festere und gleichzeitig variablere Stimmer als es bei "Eradication" der Fall war.
Ich habs gestern bei Karstadt für 5,49 Euro gesehen, da konnt ich nicht widerstehen....und für zwischendurch (und den Tarif) geht die Scheibe schwer in Ordnung

Hehe, für die Melodie gibt's The Faceless, haha. Die verteidige ich jetzt einfach mal, denn ich finde die Keyboards irgendwie cool und musikalisch ist das alles doch etwas variabler als bei All Shall Perish, deren zwei Alben man sich übrigens für je 5,95 € bei Amazon bestellen kann. Keine Ahnung, was diese Kampfpreise plötzlich sollen!

Ehrlich gesagt find ich die Unterschiede zwischen den einzelnen Tracks nicht allzu groß.Hier und da mal ein paar zusätzliche Breaks, da ein nettes Riffs, fetig.Aber scheissdrauf, wenn ich Quake zocke kommts eh nur auf den Bumms an und der stimmt
So, das Album läuft gerade zum ersten Mal bei mir. Auch für saugünstige 5,49 € im WOM gekauft. Dass ich ausgerechnet da mal so ein Schnäppchen machen würde... wer hätte das gedacht? 
Ich eigentlich auch nicht, aber im gestrigen Fall war er mal richtig nützlich. 
In München gabs mal zwei von denen, mittlerweile nur noch bei Karstadt so ganz versteckt und vor allem megascheisse
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