- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Nach neun Jahren im Geschäft bewahrheiten sich Spekulationen um ein Ende des Labels: Aggro Berlin ist Rap-Geschichte.
Berlin (dani) - Totgesagte leben länger, heißt es. Als bei Aggro Berlin am 1. April ein Grabstein die offizielle Webpräsenz ersetzte, wusste noch niemand, wohin der knochige Stinkefingerzeig weisen sollte. Jetzt ist es offiziell: Das einstmals erfolgreichste deutsche Indie-Rap-Label schließt seine Pforten.
Zu neuen Ufern?
Als Plattenfirma habe Aggro Berlin in den neun Jahren seiner Existenz alles erreicht, was zu erreichen ist, heißt es in einem Statement auf aggroberlin.de. "Die Plattenfirma schliesst, AGGRO BERLIN widmet sich mit altem Enthusiasmus neuen Aufgaben und Geschäftsbereichen."
Und weiter: "Die Künstler, die mit AGGRO BERLIN gearbeitet und gekämpft haben, sind erwachsen geworden. Sie sind bestens in der Lage, auf eigenen Füßen zu stehen und ihren Weg selbst zu gehen. Mit unserem Partner Universal Music haben sie alle Möglichkeiten. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Glück."
Rapper suchen ein Zuhause
Sido, der eben erst seinen Vertrag mit Aggro Berlin verlängert hatte, wird aller Voraussicht nach keinerlei Probleme haben, anderweitig unterzukommen. Spannender dürfte sich der weitere Werdegang des kürzlich aus den Aggro-Reihen geschiedenen Kollegen Fler sowie der Restbestände B-Tight, Tony D und Kitty Kat gestalten.






Format
Homepage: