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Der AC/DC-Sänger Brian Johnson ist gar nicht gut auf Chuck Berry zu sprechen. 1975 erteilte der Rock'n'Roll-Godfather dem damals 28-jährigen Autoschrauber eine Abfuhr.
Konstanz (thk) - Wenn man Sänger in einer der größten Rock-Bands des Planeten ist, wird es sich wohl kaum umgehen lassen, den einen oder anderen Autogrammwunsch zu erfüllen. Die Masse an Autogrammjägern, die Brian Johnson bereits mit kreisendem Filzstift beglückt hat, seit er 1980 den Posten am Mikrofon bei AC/DC übernahm, könnte wahrscheinlich mehrere Fußballstadien füllen.
Im Fall von Chuck Berry hingegen dürfte die Anzahl erfolgreicher Trophäenjäger deutlich überschaubarer ausfallen, wenn man einer aktuellen Aussage der Reibeisenstimme glauben schenken darf.
Der Internet Video-Kanal HoundsTV.com hat unlängst einen kurzen Clip veröffentlicht, in dem der AC/DC-Frontmann von einem Fan nach dessen persönlicher Sammelleidenschaft befragt wird. Hat er selbst schon einmal jemanden um ein Autogramm gebeten?
"Ja, 1975 habe ich einmal Chuck Berry gefragt. Er war das größte Stück Scheiße, das ich je in meinem Leben getroffen habe – der unverschämteste Mann, der mir je über den Weg lief. Er gab uns zu verstehen, dass er nur ein Autogramm pro Tag gibt und sein Pensum bereits erfüllt habe. Ich will nicht so ein Arschloch sein wie er."
O-Ton Brian Johnson
In den Ohren von Johnsons Bandkumpan Angus Young dürften diese Verbalinjurien einer schändlichen Blasphemie gleichkommen. Ist Chuck Berry alias Mr. Rock'n'Roll doch das erklärte Idol des AC/DC-Gitarristen.

Auf jeden Fall. Obwohl man seine Stimme dazu immer hören müsste. Das wäre dann das perfekte Vergnügen.
mir is das schonmal mit dem bekloppten Brösel (Rötger Feldmann) passiert.
Vor ein paar Jahren auf der Buchmesse in Leipig.
Der Bekloppte hat mich auch stehen lassen, wie den letzten Arsch. Da fühlt man sich richtig toll wenn man für seinen Sohn ein Autogramm ergattern will, und du dann irgend einen Flyer in die Hand gedrückt bekommst, mit der Bemerkung:"Hier steht doch Werner drauf, kannste nich lesen du Spinner."
Ich kann Johnsons Kommentar gut verstehen, wenn er als Fan so behandelt wurde, allerdings ist das doch ne halbe Ewigkeit her. Ganz schön nachtragend
Autogrammkarten sind eh überflüssiger Kram für Leute die Personenkult betreiben, mir gehts nur um die Musik
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[quote:576e199ecd="MannBeißtHund"]
Von Brösel hätte ich das echt nicht gedacht O.o Ich hab ja auch schon so Dinger erlebt mit so Typen wie z.b Hans Werner Olm oder Oliver Pocher aber Brösel kam eigentlich immer cool und bodenständig rüber, naja anderen meistens auch und jeder hat auch mal n schlechten Tag aber man muss sich schon zusammennehmen denn diese Kerle LEBEN von ihren Fans!!!
ist man "das größte stück scheiße, das man je gesehen hat", wenn man (hier chuck berry)seine prinzipien hat und diese in höflichem ton weitergibt?
ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man wegen so einer lapalie nach so langer zeit noch so entgleisen kann. als ob sich die ganze welt nur um den herrn johnson drehen sollte.
man muss das nur mal gegenüberstellen:
chuck berry verweigert einen autogrammwunsch mit der ansage nur einen autogrammwunsch pro tag zu erfüllen.
herr johnson nennt aus diesem und nur aus diesem grund chuck berry nach über 30 jahren das "größte stück scheiße, das ihm je begegnet sei".
was ist mit den menschen, die ihm beim zigaretten-schnorren keine zigarette geben wollten? wo werden die in der arschloch-liste aufgeführt? nur weil chuck berry chuck berry ist, muss er nicht jede erwartung jedes "fans" erfüllen. schon gar nicht, wenn er es zu seinem selbsterklärten prinzip macht, nur wenige autogramme zu geben.
Wer weiss in was für nem "Ton" diese Erkenntnis mit dem ´1 Autogramm pro Tag´ angebracht wurde. Die meisten Leute die das dann erwähnen, pflegen dies in einem "Hey-ich bin-berühmt-und-brauche-solche-Normalos-und Looser-wie-dich-nicht-mehr-und-überhaubt kotzen-mich-meine-Fans-an-wenn-sie-was-wollen anstelle-nur-meine-Platten/Filme-zu-kaufen"-Tonfall zu tun. In einem entspannten Tonfall in dem man um Verständnis bittet wäre das ganze ja ok aber der Ton macht die Musik. Künstler, Musiker und Promis die in einem "Leck mich am Arsch" Tonfall sich dazu äußern, ihre Fans wegknüppeln lassen oder wie Dreck behandeln verdienen es eigentlich das man ihnen den Wisch ins Maul stopft und ihnen sagt das sie einen am Arsch lecken können. Bri würde wohl kaum so aus der Haut fahren wenn das ganze in freundlichen Ton passiert wäre...
gut, das stimmt schon.
letztendlich werden wir aber den tonfall dieses zumindest in der wortwahl eher harmlosen spruchs von berry nicht herausfinden können.
ich würde aber das prinzip berrys, nur ungern autogramme zu geben, nicht außer acht lassen. das sollte jedem selbst überlassen sein. ich finde autogramme oder ähnliche "reliquien" auch eher belanglos.
und wenn man sich der autogrammabneigung von berry bewusst ist, sollte man eigentlich mit so einer abfuhr leben können.
So verbittert fand ich, kam das gar nicht rüber... das ist dieser australisch/ schottische Charm^^... würde ich nicht zu viel hineininterpretieren.
Und überhaupt... das coolste an dem Video ist sowieso der schottische Akzent vom Herrn Johnson... immer wieder schön anzuhören sowas!
Also, wenn mich Chuck Berry mal nach 'nem Autogramm fragen sollte, hau' ich ihm sofort den Brösel in die Schnauze.
und Brian Johnson ist nachtragend... dafür gebe ich ihm die nächsten 30 Jahre kein Autogramm und werde niemals ein böser Mann sein, der nachtragend ist... oder so... irgendwie
also ich finde die reaktion von chuck berry einfach nur überheblich und arrogant. wo ist das problem n autogramm für einen fan(für den dieses autogramm das größte ist) zu schreiben? Natürlich is die aussage von brian johnson nicht sehr schön ausgedrückt aber im endeffekt hat er schon recht...
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