Porträt

laut.de-Biographie

A.A. Bondy

Beim ersten Hören klingt A.A. Bondy wie ein behutsamer Exponent des Americana: Akustische Gitarren, herzzerreißende Texte, entspannte Atmosphäre. In Wirklichkeit handelt es sich um eine neue Entwicklung in seinem musikalischen Leben, das davor wesentlich lauter war.

Denn als Sänger und Gitarrist der Grunge-Band Verbena drehte er in den 90er Jahren tüchtig den Verstärker auf. Unter dem Pseudonym Scott Bondy tut er sich in der High School mit Les Nuby (Schlagzeug) und Daniel Johnston (Bass) zusammen. Später stößt noch Ann Marie Griffin (Gitarre, Gesang) hinzu. Mit ihrem ersten Album "Souls For Sale" (1997) erspielen sich Verbena den Spitznamen 'Nirvana aus Alabama'.

Eine Umschreibung mit Folgen, erscheint doch ihr zweites Album "Into The Pink" beim Major Capitol unter der Regie Dave Grohls. Es folgen die üblichen Jahre on the road, bevor Griffin aussteigt. Als Trio nehmen Verbena noch das dritte Album "La Musica Negra" auf, 2003 ist aber Schluss.

Auguste Arthur Bondy (so sein richtiger Name) zieht in den Staat New York, wo sein Solodebüt "American Hearts" (2007) weitgehend in Eigenregie in einer Scheune entsteht. Das Label Fat Possum nimmt sich seiner an und veröffentlicht zwei Jahre später "When The Devil's Loose" (2009), das wie Bondys erstes Album weitgehend akustische Klänge bietet.

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