Porträt

laut.de-Biographie

A Wilhelm Scream

Der Wilhelmsschrei wurde ursprünglich 1951 für den Film "Distant Drums" aufgenommen und sollte die letzte Lautäußerung eines Mannes, der von einem Alligator gefressen wird, vertonen. Seither taucht dieser Schrei in unzähligen Filmen auf, unter anderem auch bei Star Wars und Indiana Jones.

Das berühmte Soundklischee, das nach seinem für die Filmwelt sonst belanglosen Nebendarsteller benannt ist, scheint auch für Smackin’ Isaiah aus New Bedford, Massachusetts irgendwie von Bedeutung zu sein.

So nannten sich Sänger Nuno Pereira, Gitarrist Trevor Reilly, Trommler Nick Angelini, Gitarrist Chris Levesque und Bassist Curtiss Lopez 2002 nach sechs Jahren Bandgeschichte und zwei Alben, in A Wilhelm Scream um.

Der Post-Hardcore-Act sieht sich von unterschiedlichsten Bands beeinflusst. Von Aerosmith über Iron Maiden, zu Bad Religion und Hot Water Music reicht die Liste der richtungsweisenden Vorbilder. Aus der Mischung entsteht ein druckvoll treibender Sound zwischen Hardcore und Punk, der auch Nitro Records auf die Combo aufmerksam macht.

Das Punklabel, bei dem unter anderem The Offspring und AFI zuhause sind, nimmt die Band unter seine Fittiche und mit der ersten Veröffentlichung, "Mute Print", werden in Pressekreisen schnell Freunde gefunden.

In alter Smackin' Isaiah-Manier spielt das Quintett ein Konzert nach dem anderen und ist quasi auf Dauer-Tournee. Auf Reisen entstehen dennoch weitere Songs und der Sound entwickelt weiter. Durch immer mehr spielerische Finesse wächst die von der Musik aus wirkende Energie und die Power hinter A Wilhelm Scream erweckt immer mehr Aufsehen. Als zu langsam erachtete Songs werden einfach aus dem Repertoire gestrichen und durch schnellere ersetzt.

Innerhalb eines Jahres tourt die Band drei Mal durch Europa und spielt dabei Shows mit Größen ihres Genres, wie Lagwagon, Anti-Flag und Rise Against. Später zählen auch Pennywise und Strung Out zu den Bands, mit denen man sich die Bühne teilt.

Mit der dritten Album-Veröffentlichung, "Carrer Suicide", begrüßt die Band Brian Robinson als neuen Bassist in ihren Reihen und auch Gitarrist Chris Levesque kündigt seinen Ausstieg an. Dessen Rolle übernimmt das ehemalige The Swellers-Mitglied Mike Supina.

Mit der neuen Besetzung geht die Band ein weiteres Mal auf Tour um die Bühnen Europas zu bespielen, anlässlich der neuen Scheibe erstmals als Headliner.

Alben

Videos

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Termine

Mo 18.08.2014 Stuttgart (Zwölfzehn)
Di 19.08.2014 Köln (Underground)

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