Porträt

laut.de-Biographie

A Day To Remember

Schon längst ist der eigentliche Ur-Punk in eine Menge Variationen ausgefranst. Anstelle der ursprünglichen simplen Akkordfolgen haben sich auch die einst verpönte Melodik und der Pop in das Genre geschmuggelt. Eine der Bands, die diesen Crossover mögen ist die 2003 gegründete Formation A Day To Remember aus dem us-amerikanischen Ocala in Florida.

Jeremy McKinnon, Neil Westfall, Tom Denney, Joshua Woodard und Bobby Scruggs bilden die Urbesetzung. Zunächst machen sie mit unzähligen Live-Konzerten von sich reden, bis ADTR im Jahr 2005 vom Label Indianola Records unter Vertrag genommen werden. Bald darauf erfolgt mit "And Their Name Was Treason" das Debüt-Album. Nachdem Anfang 2007 mit "For Those Who Have Heart" der Zweitling folgt, erlangen A Day To Remember außerhalb der eingefleischten Fan-Kreise mit einem Cover-Song erhöhte Aufmerksamkeit.

Auf ihrer MySpace-Seite veröffentlichen die Fünf ihre Version des Kelly Clarkson-Hits "Since U Been Gone" und landen damit einen Überraschungshit im Netz. Im Januar 2008 startet eine Tour durch Großbritannien. Daraufhin erhalten sie eine Nominierung für den Award "Best International Newcomer", den dann allerdings Black Tide einheimsen. In der Folgezeit entwickeln sich A Day To Remember zu einem gern gesehenen Act auf Festivals. Eine große Anzahl von Gigs und eigenen Touren, oft auch im Verbund mit anderen Bands wie For The Fallen Dreams und Azriel, führt sie quer durch die Kontinente.

Den stark gewachsenen Bekanntheitsgrad dokumentieren die Chartsplatzierungen des 2009 erscheinenden Albums "Homesick". Die Billboard Charts notieren das Album auf Rang 21, und bei den Independent-Listings landet die CD auf Platz Eins. 2009 verlässt Gitarrist Tom Denney die Band aus fämiliären Gründen, fortan ist Kevin Skaff als Neuer für die Saiten zuständig. Zuvor ersetzt Alex Shelnutt Ur-Drummer Bobby Scruggs.

Allen Pop-Akzenten zum Trotz achtet die Band auf die eigentlichen Wurzeln des Punk und versinkt nicht in allzu überschwängliche Melodieseligkeit. Als weitere Stil-Bezeichnung fällt oft der Begriff Post-Hardcore.

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