Porträt

laut.de-Biographie

8 Foot Sativa

Musik im Allgemeinen und Metal im Besonderen waren noch nie der Exportschlager aus Neuseeland. Zumindest hat es sich in den seltensten Fällen bis nach Europa rumgesprochen, wenn es auf der Insel südöstlich von Australien musikalisch eins auf die Nuss gab. Mit 8 Foot Sativa soll sich das ändern.

Im eher unbesiedelten Westen von Aukland (nicht zu verwechseln mit Oakland, Kalifornien) finden sich 1998 die Highschool-Freunde Gary Smith (g) und Brent Fox (g). Sie suchen sich mit Sam Sheppard ein richtiges Drumtier und legen gemeinsam los. Da der Originalbasser selten auftaucht, krallt sich Brent schließlich den Bass. Ein Kerl namens Ari schreit ins Micro, und fertig sind 8 Foot Sativa.

Da sich aber auch Ari recht schnell verabschiedet, findet sich urplötzlich Justin "Jack-Hammer" Niessen in der Rolle des Sängers wieder, der sonst bei den Gigs immer nur Bier schmarotzt hat. Fortan nehmen die Jungs ihre Sache sehr ernst und nutzen jede Möglichkeit, um live zu spielen, was sich die nächsten vier Jahre hinzieht.

Nachdem sie eine Show für Pantera eröffneten, kratzen sie sich überall genügend Kohle zusammen, um endlich ein anständiges Demo zu finanzieren. Auf den regionalen Radiosendern rutscht das Teil ins Programm, und plötzlich fragen immer mehr Leute nach der Band. Der melodische Death/Thrash Metal, den 8 Foot Sativa in der Tradition von The Haunted, Dark Tranquillity oder In Flames zocken, kommt bei den Neuseeländern ziemlich gut an.

Das Independent Label Intergalactic Records ergreift die Chance und nimmt das Quartett unter Vertrag. Schon im Sommer 2002 erscheint das Debütalbum "Hate Made Me" und räumt auf der Insel mächtig ab. Der Song "8 Foot Sativa" bleibt geschlagene sieben Monate in den Charts, im Fernsehen läuft das Video ständig. Den Rest des Jahres und bis ins folgende Jahr hinein sind die Jungs on the Road in Neuseeland und spielen dabei auch mit Disturbed. Dann geht es aber erst richtig los. Über die Grenzen der Heimat hinaus spielen sie auf insgesamt vier Kontinentem, wo sie mit Soulfly, Metallica, Children Of Bodom der Corrosion Of Conformity auf der Bühne stehen.

Mit dem zweiten Album "Season For Assault" stehen 8 Foot Sativa Mitte April in den Startlöchern. Im Anschluss steigt die Band wieder in den Tourbus. Kaum ist die Scheibe in den nationalen Charts auf Platz sechs eingestiegen, kann das Label eine Vertriebslizenz mit Black Mark aushandeln. Die vertreiben das Album in Europa, Amerika und Japan . Hierzulande erscheint "Season For Assault" Ende November.

Zu dieser Zeit hat das Debüt Gold eingesackt, und auch bei der Band selbst hat sich einiges getan. Sänger Justin hat seine Koffer gepackt, kurz bevor die Band Ende 2004 nach Schweden fliegen will, um dort ihr drittes Album aufzunehmen. Seinen Platz nimmt Sams Bruder Matt ein und macht den Job auch ganz ordentlich. Doch nach den Aufnahmen zu "Breed The Pain" rappelt es kräftig im Line-Up und sowohl Sam, als auch Matt kratzen die Kurve. Das Album erscheint trotzdem Ende April, obwohl eigentlich schon klar ist, dass sie es nochmal mit neuem Gesang aufnehmen wollen.

Für ihre Tour durch Neuseeland stellen sie mit Corey einen neuen Drummer und mit William sogar noch einen zweiten Gitarristen vor. Den Job am Micro übernimmt dafür wieder 'Jack-Hammer', mit dem sie Ende 2005 schon wieder nach Schweden brettern, um das noch unbetitelte, vierte Album aufzunehmen. Im Dezember sind sie aber zurück, um einen Gig mit Motörhead zu spielen.

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