Porträt

laut.de-Biographie

4tune

Eben rap.de-Newcomer des Jahres geworden – und 4tune sagt auf Facebook leise lakonisch "ok". Der Hamburger Mario 4tune darf sich glücklich schätzen, schaut er zurück auf die Erfolgsgeschichte seit der Veröffentlichung des Umsonst-Promoalbums "Re Generation" 2011. Dabei steckt hinter dem Schauspielschüler viel mehr als nur viraler Hype-Erfolg.

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Doubletime Rassisten lauern allüberall
Amewu beklagt die globale Schieflage. Sido paktiert mit Westernhagen. Die Fantastischen Vier bremsen 4Tune aus. Wer Fähnchen will, kriegt Kay One.

Zum einen führt Mario schon seit Jahren einen Triumphzug durch die deutsche Battlerap-Landschaft. Zu den güldensten Zacken in seiner Krone zählen ein zweiter Platz beim MZEE-Contest sowie diverse Videobattle-Siege (unter anderem beim Berliner Graffitibox Summer Jam).

Zum anderen hält er das Mic, seit er mit 15 von einem Freund den Track "Fäule" von den Beginnern in die Hand gedrückt bekommt. Er wird Beginner-Ultra, folgt auch Samy Deluxe. Erste Schritte macht er als Mad M, benennt sich dann aber im Englischunterricht in der Schule spontan um. "Fortune – Reichtum, Schicksal, Zukunft, Glück", liest er da bei den Vokabeln, und schon ist das endgültige Pseudonym gefunden.

Auf Exkursion nach Berlin lernt 4tune einen weiteren Style kennen und schätzen. Releases aus der Aggro Berlin-Posse sowie von Kool Savas gehören bald zur Favoritenliste. Später gesellen sich KIZ, Kollegah, Huss & Hodn und Eminem – "der einzige anderssprachige Rap, den ich höre" – hinzu: "Mir gefiel beides. Auf der einen Seite das versaute, direkte, aggressive Berlinerding. Auf der anderen Seite anspruchsvolle, flowtechnisch gute, aber entspannte Hamburger Mucke."

Aus diesen zwei Linien pflastert 4tune als MC seinen eigenen Weg: Provokanter übertriebener Battle-Flow geht bei ihm mit Verstand und Niveau einher. Trotzdem wandert der Entertainer einige Meilen, bis seine Skills vorzeigbar werden. "Als ich angefangen habe, besaß ich absolut kein Talent. Alles, was ich bis jetzt kann, habe ich mir hart erarbeitet."

Der Eifer resultiert in Allrounder-Fähigkeiten: "Ich hab' Vieles probiert, um Vieles zu können. Jetzt kann ich Vieles. (…) Meine Mitte ist, keine Mitte zu haben. Sonst ist mir langweilig." Trotzdem würde er sofort alles aufgeben – für ein Date mit Schwesta Ewa. Die nötige Überzeugungsarbeit leistet das Debütalbum "Einer Muss Es Ja Tune" im Herbst 2012.

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