- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Schon der Vorgänger mutete ruhiger an. Auf "Seventeen Days" scheint es jedoch, als hätten die vier Rocker balladeskes Songwriting perfektioniert. Mit rührseligen Melodien und tragischen Texten drücken die Jungs aus Escatawpa, Mississippi, fast durchgehend auf die Tränen-Drüse.
Älter und erwachsener sind sie geworden. Klampfer Chris wechselt inzwischen lieber Windeln, als auf die Pauke zu hauen. Sex, Drugs & Rock'n'Roll gehören der Vergangenheit an: "Es tut uns leid, jeden enttäuschen zu müssen, der denkt, wir sind wild und verrückt, denn wir sind es nicht". Von College Rock keine Spur mehr. Man darf 3DD getrost in die pop-rockige Schublade umsortieren.
Sänger Brad Arnold schwächelt dagegen auch auf dem vierten Release nicht. Seine kraftvolle Stimme rettet die Platte über drucklose Parts hinweg. Fast immer gibt er sich textlich den melancholischen und traurigen Momenten hin: "Sie handeln von Einsamkeit und solchen Sachen - und das ist Teil des Blues. Da wir aus Mississippi kommen, sogar aus einer recht kleinen Stadt Mississippis, sind wir sehr stark durch diesen Musikstil kultiviert worden. Wir hörten als Kinder keinen Rockradio; du hörtest zwar ein bisschen Country, aber eben sehr viel Blues".
Songs wie "Never Will I Breake" funktionieren dabei für sich genommen sehr gut. Eingängige Melodien, prägnante Bassläufe, Gitarren-Soli und härtere Riffs überzeugen, auch der Drummer bedient sich aus der Trickkiste und bringt seine Sticks mal wieder richtig in Bewegung. Einige Breaks gestalten den Track noch vielseitiger. Leider geht den vier Amerikanern danach die Luft aus. Schnell verschwimmen die zwölf Stücke zu ein und dem selben Brei.
Die US-Senkrechtstarter gestalteten "Seventeen Days" sehr massenkompatibel. Ob das wirklich nur dem höheren Lebensalter oder auch den zu erwartenden Verkaufszahlen in den Staaten zuzuschreiben ist, sei dahin gestellt. Jedenfalls treten 3 Doors Down mit "Seventeen Days" immer deutlicher in die Fußstapfen bewährter Combos. Creed und Nickelback haben es vorgemacht, mit relaxtem Rock die Masse anzusprechen.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
![]() |
Seventeen Days | €6,97 | €3,95 | €10,92 |
![]() |
Seventeen Days | €7,99 | €2,99 | €10,98 |
![]() |
Seventeen Days | €7,99 | €3,00 | €10,99 |
![]() |
2 for 1: the Better Life/Seventeen Days | €9,49 | €3,95 | €13,44 |
![]() |
Seventeen Days | €14,99 | €2,99 | €17,98 |
![]() |
Seventeen Days | €15,99 | €3,95 | €19,94 |
Hab mir heute das neue 3 Doors Down Album gehört und hab es mir angehört und war n bisschen enttäuscht. Nur baladen sind drauf. Was ja net schlecht sein muss, aber irgendwie klingen alle Songs gleich. Manche Songs können da mehr überzeugen, manche gehen einfach unter. Als Highlight würde ich "Let me go", "Be Somebody", "Landing In London", "Father's Son" und "Live For Today" bezeichnen. Der Rest versinkt im Einheitsbrei. Wer härtere Titel wie auf "The Better Life" sucht, wird schwer enttäuscht. Zwar rockt "Right Where I Belong" einigermaßen, kommt aber trotzdem an den alten Standard net mehr ran. Ich find es schade, dass 3 Doors Down da net mehr reskiert haben. Eine gesunde Mischung aus hartem und softem Songs wäre da sicher besser gewesen. Zwar kann man net sagen, dass das Album komplet schlecht ist, allerdings hat man schon besseres von 3 Doors Down gehört.
Normaler Mainstream-Rock. Sicherlich nicht sonderlich kreativ, aber doch solide. Mag sie aber auch nicht wirklich, dafür sind sie dann doch viel zu einfach gestrickt, was die Songs angeht. (wobei ich sagen muss, dass ich nur die 2 alten Alben kenne und von dem worum es hier eigentlich geht, keine Ahnung habe
Senf ist halt immer da)
Wer Creed und Konsorten hört, mag sie halt, da brauch man jetzt keine Diskussionen über mangelnde Qualität vom Zaun brechen.
Obwohl...
Und ich wette trotzdem, dass jeder "Here Without You" auf den Partys besoffen mitschmettert. (was Alkohol eben aus Menschen macht)
3dd sind scheisse, wieso sehen das nicht alle ein :
abseits der musik, auch noch nationalistisch patriotische amerikanistenschweine. brennen mögen sie.
und ja, die musik ist stinklangweilig.
crest hat alles gesagt. und noch dazu 100% das richtig! thread schliessen
Würde es zwar nicht in dieser krassen Form ausdrücken, aber irgendwie trifft es wohl tatsächlich den Punkt. Dennoch: Auch 3dd Fans sind nur Menschen. (mir fällt auf, dass ich immer nur auf die falschen bands losstürme, da wo es Unterstützung gibt, fang ich nie damit an. Menno. Musste mal gesagt werden)
ich verweise nur auf den 3ss thread und meinen dort aufgeführten bericht über die letzten single mit inhaltlich doch recht bepisster meinung...über politik, geschichte und sowas. us highschooltralala
Wer sagt, dass er 3 Doors Down (jetzt noch) mag, mit dem kann ich nicht über Musik reden. Ist wirklich so. Demjenigen muss ich jegliches musikalisches Verständnis absprechen.
Dass dem so ist, war ja zu erwarten. Ich sage das, weil es immer noch erschreckend viele Leute gibt, die die gut finden. 
ich seh auch keinen gröberen unterschied zwischen nelly und 3dd. außer dass die halt instrumente spielen. und obs nun emotional oder einfach nur pseudo ist lässt sich diskutieren
nelly und 3dd lassen sich ja auch äußerst super vergleichen. zumindest für krautrock/grunge-geschmacksfaschisten.
zu 3dd - immer noch der gleiche uninspirierte ami-valium-rock. prost!
aber deppson muss die mögen, sonst würde er sie nicht covern. 
"The Better Life" war ein klasse Album, weil es IMHO recht abwechlungsreich und irgendwie auch "anders" klang.
"Away from the sun" schaltete in dem Sinne schon etwas runter - ironischerweise wurde ausgerechnet "Here without you", der schwächste Song des Albums, ein auf die Dauer absolut nervtötender Airplay-Hit.
Nun "Seventeen Days", dass ich mir trotzdem blind zugelegt habe, in der Hoffnung, dass die Jungs zu ihren einstigen Stärken zurückfinden. Aber nix wars - Mainstream- Rockgedudel, langweilig und fade!
Die CD lief in meinem Player und ich war überrascht, das plötzlich eine "5" angezeigt wurde - ich hatte tatsächlich nicht bemerkt, dass in den letzten Minuten 5 verschiedene Songs gespielt wurden. Sowas eintöniges hab ich seit dem letzten Evanescence-Album nicht mehr gehört. Eine einzige Enttäuschung von einer Band, die mal wirklich gut war. Hoffentlich enttäuscht "Oasis" wenigstens nicht.
Ach ja: Hallo an alle.
MfG.
Format
Homepage: